Die Proteste der Frauen

Ihre Mütter waren Kinder oder Jugendliche, als die Islamische Republik Iran und mit ihr die islamischen Kleidungsvorschriften eingeführt wurden. Die Töchter wurden in das digitale Zeitalter geboren und kennen so neben ihrer eigenen Lebenswirklichkeit auch die weite Welt von Kindesbeinen… mehr »

Aufschrei gegen den schmerzhaften Druck

Die Festnahme der Fotografin Noushin Jafari wühlt die iranische Web-Community auf. Die einen verlangen wegen „Blasphemie“ die Höchststrafe. Die anderen betonen ihre Unschuld und fordern ihre Freilassung. Der Fall entwickelt sich zum Symbolbild des enormen Drucks, dem iranische Aktivist*inn in… mehr »

Eine Datenbank des Verbrechens

Die Organisation „Edalat baraye Iran“ (Justice For Iran, JFI) sammelt außerhalb der iranischen Grenzen Daten und Informationen über die Täter von Menschenrechtsverletzungen im Iran. Shadi Amin, Mitbegründerin und Co-Direktorin der JFI, beschreibt im Gespräch mit Iran Journal die Arbeit der… mehr »

Die Parlamentswahlen als Symbol des Totalversagens

In gut zehn Monaten finden im Iran Parlamentswahlen statt. Die beiden politischen Lager – Fundamentalisten und Reformer – fürchten eine niedrige Wahlbeteiligung: Denn die enttäuschte Bevölkerung lehnt das Regime im Ganzen ab. Besonders heftig kritisiert wird die Regierung von Präsident… mehr »

Die Frauenbewegung im Iran lebt

Am 2. August ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Shirin Famili im Alter von 61 Jahren in Berlin verstorben. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir eines der Interviews, die sie für das Iran Journal führte. Famili sprach im Dezember 2011 mit der… mehr »

Auto fahren nur ohne Tattoo

Fahrschüler*innen im Iran wundern sich: Wer tätowiert ist, wird vor der Prüfung psychologisch untersucht. Die Behörden werten Tattoos als Selbstverletzungen, die auf eine Fahruntüchtigkeit hindeuten könnten.… mehr »

Etappensieg der Frauen

40 Jahre lang galten Frauen im Iran als Barometer: Man konnte an ihrer Kleidung und ihrem Make up erkennen, wie frei sich die Menschen dort fühlten und wie fest die Machthaber im Sattel saßen. Die Regierenden und ihre Sittenwächter*nnen haben… mehr »

Was es heißt, heutzutage Iranerin zu sein

Ob in den Nachrichten oder in den sozialen Netzwerken: was derzeit aus dem Iran nach außen dringt, zeichnet das Bild einer alles umfassenden Krise, in der sich das Land und damit seine Bevölkerung befinden. Für IranerInnen in der Beobachterposition der… mehr »

Gemeinsam für mehr Menschenwürde

Seit über fünf Jahren kooperiert die Berliner Lebenshilfe, ein Selbsthilfe-Verbund zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen, mit Einrichtungen für behinderte Menschen im Iran. Im Zuge dieses Erfahrungsaustausches, der auf gegenseitigen Besuchen beruht, sind im Iran bereits über 60… mehr »

Wo wollen sie hin?

Auch für den Iran gilt das Atomabkommen in seiner bisherigen Form nicht mehr. Seit Sonntag reichert er Uran jenseits der 3,67 Prozent an und überschreitet damit die Grenze, die das Abkommen setzt. Ali Akbar Velayati, außenpolitischer Berater von Ayatollah Khamenei,… mehr »