Überwachung auf Knopfdruck

Wie Sicherheits- und Propagandaapparate der Islamischen Republik künstliche Intelligenz nutzen, um Gegner auszuspähen, Überwachungswerkzeuge zu entwickeln und staatliche Botschaften als vermeintlich unabhängige Inhalte zu verbreiten. Die Methoden sind nicht neu, doch ihre Reichweite wächst.… mehr »

Die Frau, deren Tod Irans Regime erschütterte

Am 16. September 2022 starb Jina Mahsa Amini in iranischem Polizeigewahrsam. Der Tod der jungen Frau, der ein Verstoß gegen das iranische Kopftuch-Gesetz vorgeworfen wurde, löste unter dem Slogan „Frau, Leben Freiheit“ eine enorme Protestwelle und weltweite Solidarität aus. Was… mehr »

Wie belastbar ist Irans Partnerschaft mit China?

„Man hat uns ganz klar gesagt: Ihr öffnet die Straße von Hormus, erhebt keine Gebühren, löst eure Probleme mit Saudi-Arabien und den USA. Dann kann Ghalibaf nach China kommen.“ Mit diesem Satz löste Hossein Marashi, Generalsekretär der iranischen Partei Kargozaran-e… mehr »

21 Jahre Haft für Sängerin und Veranstalter

In Iran dürfen Frauen nur vor weiblichem, nicht vor gemischtem Publikum solo singen. Weil sie dagegen verstieß, drohen einer Sängerin aus Teheran nun vier Jahre Gefängnis. Ihre Veranstalter trifft es noch härter. In der Islamischen Republik Iran dürfen Frauen nach… mehr »

Ölpest im Persischen Golf: Wenn ein Krieg das Meer vergiftet

Vor der iranischen Insel Qeschm haben Ölteppiche mehrere Kilometer empfindlicher Küste verseucht. Ausgerechnet dort, wo Meeresschildkröten ihre Eier ablegen und Mangrovenwälder wachsen. Der Fall reiht sich ein in ein weit größeres Problem: Monate nach dem Krieg zwischen den USA, Israel… mehr »

Iran-USA: Schachspieler gegen Pokerspieler

Ein neues Buch des früheren japanischen Botschafters in Teheran, Mitsugu Saito, sorgt in Tokio für Gesprächsstoff. Seine These: Militärisch hätten die USA den Iran bezwungen – politisch den Krieg aber verloren.… mehr »

Foltervorwürfe und drohende Todesurteile gegen 16 Angeklagte in Isfahan

Sechzehn junge Menschen stehen in Isfahan vor einem Revolutionsgericht. Ihnen drohen schwere Strafen, einigen sogar die Todesstrafe. Der Prozess findet im Hochsicherheitsgefängnis Dastgerd in Isfahan unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Verteidiger sprechen von Folter, erzwungenen Geständnissen und verweigerter Akteneinsicht: von… mehr »