Schnittstelle der Musikkulturen

Die Geschichte des Jazz im Iran ist eng verknüpft mit der Zunahme ausländischer Musikeinflüsse in den 1960er Jahren. Später verhalf der iranische Rundfunk dem Jazz zu überschaubarer Popularität – bis zur islamischen Revolution, in deren Folge nichtreligiöse Musik geächtet wurde. … mehr »

Ein Land wird depressiv

Trauertage werden im Iran staatlich gefeiert. Fröhliche Feierlichkeiten wie das Neujahrsfest Nouruz finden dagegen keine offizielle Beachtung. Iranische Experten warnen vor den Konsequenzen einer traurigen Lebensweise und fordern Maßnahmen zur kollektiven Erheiterung.… mehr »

Liebesbrief an Teheran

Joobin Bekhrad ist Gründer und Herausgeber von „Reorient“, einem bekannten Magazin für zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten. Melanie Christina Mohr sprach mit dem Autor über Kunst im Iran, Rock ’n‘ Roll und seine erste Novelle.… mehr »

Der Widerstand ist weiblich

Der 40-jährige Staffellauf der Iranerinnen ist beinahe am Ziel angelangt. Den Staffelstab – eine weiße Flagge – trägt nun eine Frau, die erst nach der Revolution geboren wurde.… mehr »

Goethe und der Zoroastrismus

Johann Wolfgang von Goethe, der sich zeitlebens mit Persien verbunden fühlte, sah sich nicht nur in einer Seelenverwandtschaft zum Dichter Hafiz. Auch die Lehre und Praktiken Zarathustras, der im 1. Jahrtausend vor Christus lebte, inspirierten und faszinierten ihn.… mehr »

Der lange Arm der iranischen Zensurbehörde

Der Film „Eradatmand, Nazanin, Bahareh, Tina“ durfte auf einem kleinen Filmfestival in Toronto nicht gezeigt werden. Dafür sorgte der Regisseur selbst, unter dem Druck des iranischen Kulturministeriums. Der Film handelt von drei Frauen, die in Teheran auf der Suche nach… mehr »

Fliegende Gefängnisgedichte

Mahvash Sabet verbrachte zehn Jahre in iranischen Gefängnissen, da sie der Glaubensgemeinschaft der Baha’i* angehört. Im September wurde sie freigelassen. Ihre Erlebnisse während der Haft schrieb sie in Versen auf und ließ sie aus dem Gefängnis herausschmuggeln. Über ihre Gedichte… mehr »

„Man will mich zum Schweigen bringen“

Die in Deutschland lebende iranische Künstlerin Parastou Forouhar beharrt seit Jahren auf der vollständigen Aufklärung der Hintergründe der sogenannten „Kettenmorde“, die von Agenten des iranischen Informationsministeriums ausgeführt wurden. Dabei waren auch ihre Eltern bestialisch ermordet worden. Doch nun ist Forouhar… mehr »

Animierte Bigotterie

Nach einer Rundreise über internationale Filmfestspiele läuft der Film „Teheran Tabu“ nun in den deutschen Kinos. Er handelt von Doppelmoral, einengenden Tabus und heimlichen Tabubrüchen, fern der Augen der Moralapostel.… mehr »