Goethe und die iranische Revolution

Als das „schrecklichste aller Ereignisse“ bezeichnete Johann Wolfgang Goethe die größte Revolution seiner Zeit: die französische. Hätte der Dichterfürst sich vorstellen können, dass 200 Jahre später eine Revolution von einem Institut ausgeht, das seinen Namen trägt? Zehn „Poesienächte“ im Garten… mehr »

Eine Seele in zwei Körpern

Als der 60jährige Goethe über zweihundert lyrische Werke zu seinem West-östlichen Divan zusammenfasste, hatte er sich bereits zeitlebens mit dem Orient beschäftigt. Ausschlaggebend für Goethes Divan-Produktion ist allerdings die von Goethe erkorene „Zwillingsbruderschaft“ zu dem persischsprachigen Dichter Hafis.… mehr »

„Propheten waren nie gute Pluralisten“

Der Theologe Abdolkarim Sorusch ist bekannt für seine Ideen zur Erneuerung und Reform des islamischen Denkens und Wissens. Im Interview mit Dara Alani erläutert er, warum er sich auf der Suche nach einem umfassenden Religionsansatz auf die Arbeit des iranischen… mehr »

Ade Revolution!

Als Ehrengast bei der Verleihung des Uwe-Johnson-Preises in Berlin sprach der iranische Schriftsteller und Dichter Javad Mojabi vergangene Woche über die Entwicklung der zeitgenössischen iranischen Literatur und die Wechselwirkung zwischen Literatur und Gesellschaft im Iran. Iran Journal veröffentlicht seinen Redebeitrag.… mehr »

„Auch im Morast kann Schönes wachsen“

Mit 14 Jahren startete Golshifteh Farahani ihre Filmkarriere in Dariush Mehrjuis Film „Der Birnbaum“ (Derakht-e Golābī). Während der Dreharbeiten zu Ridley Scotts Film „Body of Lies“ war die heute 35-Jährige mit so massiven Repressionen seitens staatlicher Behörden im Iran konfrontiert,… mehr »

Warten auf Papier

Wie sieht es nach den neuerlichen US-Sanktionen gegen den Iran mit der Buch- und Druckindustrie in der Islamischen Republik aus? Ein Essay des in Teheran lebenden Schriftstellers und Übersetzers deutscher Literatur, Mamoud Hosseini Zad*.… mehr »

Eine Liebeserklärung an die iranische Kultur

Die von Leadsängerin Yvette Saatchi Perez gegründete Band „Mitra Sumara“ aus New York will den Menschen außerhalb des Iran das einzigartige musikalische Erbe des Landes vermitteln. Richard Marcus über die Band und ihr Debütalbum „Tahdig“.… mehr »