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Drogentod zum Discountpreis

Experten zufolge bieten zahlreiche Straßenhändler und Läden für Naturheilmittel in Teheran Medikamente an, die zur Abhängigkeit und sogar zum Tode führen können. Oft beinhalten diese Medikamente das Schmerzmittel Tramadol. Das Mittel wird gegen Nervosität und zur Steigerung der Lust am… mehr »

Immobilienberatung für Frauen tabu

Frauen dürfen im Iran nicht als Immobilienberaterinnen arbeiten. Das teilte der Leiter des iranischen Immobilienverbands Hassam Aghbaei der iranischen Nachrichtenagentur ISNA mit. Aghbaei warnte die Immobilienhändler davor, Frauen einzustellen. Sie dürften lediglich als Sekretärinnen oder einfache Mitarbeiterinnen beschäftigt werden. Eine… mehr »

Parlament fordert stärkere Urananreicherung

Das iranische Parlament will einen Entwurf verfassen, um bei der Frage der Urananreicherung mitbestimmen zu können. Das teilte der konservative Abgeordnete Abolghasem Jarareh der Nachrichtenagentur MEHR am Samstag mit. Ziel sei es, die Regierung dahin zu leiten, bei den Atomverhandlungen… mehr »

Justizchef befürwortet Todesstrafe

Hinrichtungen abzulehnen sei gleichbedeutend mit der Ablehnung islamischen Rechts. Das sagte Irans oberster Justizchef Sadegh Larijani iranischen Nachrichtenagenturen zufolge am Donnerstag. Larijani fügte hinzu, die Todesstrafe sei nicht zu kritisieren, da sie laut Koran als „Qisas“ zum islamischen Recht gehöre.… mehr »

Zwischen Gottes- und Überwachungsstaat

In den vergangenen Wochen kam es im Iran wieder zu Festnahmen von Internetaktivisten. Ein Regierungsberater warnt vor polizeistaatlicher Kontrolle der Bürger. Die Sicherheitsbehörde der Militärgarden lässt sich davon aber nicht beeinflussen.… mehr »

Erste Bürgermeisterin in Sistan Belutschistan

Erstmalig ist eine Frau zur Bürgermeisterin in der Kleinstadt Sarbaz in der südostiranischen Provinz Sistan Belutschistan ernannt worden. Das meldete die Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch. Demnach ist Samiyeh Balouch Zahi nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste Sunnitin… mehr »

Tavakoli gegen Geldgeschenke an Abgeordnete

Der iranische Abgeordnete Ahmad Tavakoli wirft Parlamentskollegen, die von der staatlichen iranischen Sozialversicherung „Organisation für soziale Sicherheit“ Geldgeschenke bekommen haben, gesetzeswidriges Verhalten vor, wie die Nachrichtenagentur MEHR am Mittwoch meldet. Die von Tavakoli kritisierten Abgeordneten wollen die von der Organisation… mehr »

Reformer appellieren an Rouhani

Die Freilassung aller politischen Gefangenen forderten neun politische Reformer in einem offenen Brief an Irans Präsidenten Hassan Rouhani. Das meldet die iranische Tageszeitung Etemad am Dienstag, den 10. Dezember. Zu den Verfassern gehören unter anderem Saeid Leilaz, Ebrahim Asgharzadeh, Elias… mehr »

Neue Chance für die Frauenbewegung im Iran?

Der neue iranische Präsident Hassan Rouhani hat vor den Wahlen mehr Rechte für Frauen versprochen. Wie weit ist er seinem Versprechen nachgekommen? Dazu und zur Situation  der Frauenbewegung unter Rouhanis Vorgängerregierung schreibt Frauenaktivistin Mansoureh Shojaee für TfI.… mehr »

Zuckerrohr-Zeitarbeiter fordern mehr Gehalt

Rund 650 bei der „Gesellschaft für Landwirtschaft und Industrie“ als Zeitarbeiter in der iranischen Stadt Haft Tapeh beschäftigte Zuckerrohr-Feldarbeiter setzten ihren Streik auch am zweiten Tag fort. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur ILNA am Montag. Die Arbeiter forderten seit Jahren… mehr »