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DOSSIERUnruhen im Iran

Eine Sammlung der Beiträge und Meldungen des Iran Journals über die Proteste im Iran mehr »

Die Rationierung und Verteuerung von Benzin führten in der Islamischen Republik Mitte November zu Protesten, die anfangs friedlich verliefen, nach dem harten Eingreifen der Sicherheitskräfte aber in blutige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei mündeten. In mehr als 100 iranischen Städten wurden Banken, Regierungsgebäude und Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt.

Nach Angaben von Amnesty International kamen bei den Auseinandersetzungen mindestens 106 Menschen ums Leben, mehr als 3.000 sollen verwundet worden sein. Offizielle Angaben gibt es weder darüber noch über die Anzahl der bei den Protesten Festgenommenen.

Regierung und Justiz des Iran haben mit harten Konsequenzen für die „Unruhestifter“ gedroht. Politische Beobachter gehen davon aus, dass in den kommenden Wochen hohe Haftstrafen gegen verhaftete Protestteilnehmer verhängt werden.

Das Iran Journal berichtete während der Proteste über die Ereignisse. Das Redaktionsteam wird die Entwicklungen auch in den kommenden Wochen beobachten und über die Nachbeben der heftigen Unruhen informieren.

Hier finden Sie alle Meldungen und Beiträge über die Protestwelle, die in unserem Online-Magazin veröffentlicht wurden. Zusätzlich haben wir Meldungen und Videos der Proteste auf Facebook und Twitter gepostet.

Benzin verteuert und rationiert

Unruhen nach Erhöhung der Benzinpreise

Die Revolutionsgarde meldet sich zu Wort

Arbeiteraktivistin Gholian erneut verhaftet

Ein Sieg für den „Revolutionsführer“

Amnesty International: mindestens 106 Tote bei Unruhen im Iran

„Wo bleiben die Europäer?“

Proteste ebben ab

– Solidaritätskundgebungen in Europa und USA

Amnesty International: 116 Tote bei Unruhen

Islamische Republik – Ja oder Nein

– Was nun, Herr Khamenei?

– Moussavi warnt das Regime vor erneuter Revolution

– Einschüchterung von iranischen Journalisten im Ausland

– Eine verbale Schlammschlacht

– Offener Brief der Kulturschaffenden

– Ängste und Sorgen des Lehrerverbandes