Die Lage der Werktätigen im Iran

Am 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, dürfen die iranischen Werktätigen nicht demonstrieren. Und zum Feiern ist ihnen nicht zumute: Die meisten leben unterhalb des Existenzminimums, unabhängige Gewerkschaften sind nicht erlaubt, Proteste werden mit Gewalt niedergeschlagen. Eine Bestandsaufnahme.… mehr »

Entspannt zuhause statt tanzend im Schah-Palast

Anlässlich des nationalen Frauentags im Iran ist eine Debatte um die Rolle der Frau in der Islamischen Republik entbrannt. Dabei ernten die Vertreter der konservativen Positionen erstmals offenen Widerspruch auch von führenden Politikern – allen voran von Präsident Rouhani. Frauenrechtlerinnen… mehr »

Gewalt im Evin-Gefängnis wird zum Staatsthema

Die Zustände im Evin-Gefängnis glichen denen in Abu Ghuraib, es gebe zahlreiche Verletzte im Trakt 350, wo die politischen Gefangenen einsitzen, Inhaftierte seien im Hungerstreik. So lauten derzeit die Schlagzeilen der meisten persischsprachigen Nachrichtenportale im Ausland. Nach langem Zögern reagieren… mehr »

Vermächtnis eines Amerikaners sorgt im Iran für Streit

Ginge es nach dem iranischen Außenminister Javad Zarif, würde der letzte Wille Richard Nelson Fryes erfüllt und der bekannte Orientalist und Historiker seinem Wunsch gemäß in der iranischen Stadt Isfahan beigesetzt. Doch auch drei Wochen nach dem Tod des Gelehrten… mehr »

Partnerbörse in der Islamischen Republik

Immer weniger IranerInnen möchten heiraten. Das macht den Mächtigen in Teheran Sorgen. Eine konservative Organisation will nun mithilfe einer Webseite diejenigen miteinander verbinden, für die die Ehe noch in Frage kommt.… mehr »

Iranische Regierung will mehr männliche Mediziner

Eine Quotierung soll die Zahl männlicher Medizinstudenten an den iranischen Universitäten erhöhen. Ärzte zeigten stärker als Ärztinnen Bereitschaft, ihren Beruf in ländlichen Gebieten auszuüben, so die Regierung. KritikerInnen sehen in den Plänen einen falschen Ansatz.… mehr »

Landminenproblem im Iran

In der Islamischen Republik fallen jährlich Hunderte Menschen Landminen zum Opfer. Dennoch spricht die Regierung von „großen Erfolgen“ bei der Beseitigung der tödlichen Fallen.  Der Iran ist nach Ägypten das Land mit der zweitgrößten Minenverseuchung.… mehr »

Drohende Hinrichtung trotz Notwehr

Wieder einmal droht im Iran einem Menschen die Hinrichtung. Das Schicksal der 26-jährigen Reyhaneh Jabbari bewegt Menschen im In- und Ausland. Eine  Petition und Solidaritätskampagnen im Internet sollen das Leben der jungen Frau retten.… mehr »

Die Not der iranischen ArbeiterInnen

Millionen von iranischen Werktätigen arbeiten unter widrigen Umständen. Vielen werden Lohn und Arbeitsrechte verweigert. Besonders die weiblichen Arbeitskräfte leiden unter den prekären Arbeitsbedingungen.… mehr »

Der öffentliche Tod

Im Iran kann die Todesstrafe vor Publikum vollstreckt werden. Obwohl die meisten IranerInnen öffentliche Hinrichtungen ablehnen, werden diese von vielen Menschen besucht. Über die Ursachen und Folgen dieses unmenschlichen Schauspiels.… mehr »