Inhaftierter Gewerkschaftler in Lebensgefahr

Der inhaftierte Teheraner Busgewerkschaftler Reza Shahabi wurde in Folge seines dreiwöchigen Hungerstreiks ins Krankenhaus eingeliefert. Dies sagte seine Schwester in einem Interview mit BBC-Farsi. Trotz akuter Lebensgefahr wolle Shahabi seinen Hungerstreik weiterhin fortsetzen, erklärte sie nach dem Besuch ihres Bruders… mehr »

Gewerkschaftler immer noch im Hungerstreik

Seit zwei Wochen befindet sich Reza Shahabi aus Protest im Hungerstreik. Shahabi ist Aktivist der Teheraner Busfahrergewerkschaft und sitzt seit neunzehn Monaten im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis. Bis heute wartet er auf ein Gerichtsverfahren. Gewerkschaftler werden im Iran von der Regierung… mehr »

„Rückschlag“ für die AIDS-Bekämpfung durch Ahmadinedschad

Hunderte HIV/AIDS-Behandlungszentren im Iran verdanken ihre Existenz vor allem den Bemühungen von zwei Ärzten: Arash und Kamiar Alaei. Im Sommer 2008 wurden die Brüder Alaei allerdings festgenommen. Der Vorwurf gegen sie lautete: „Verschwörung zum Sturz des Systems“ – was die… mehr »

„Von Entmutigung war nichts zu spüren“

Anfang November 2011 reiste eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz in den Iran. Zu ihr gehörten unter anderen der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Vertreter des Sekretariats der Bischofskonferenz sowie Vertreter der Werke Missio und Misereor. Sie bsuchten neben… mehr »

„Wahrsager“ haben Hochkonjunktur

Nach Angaben von Raufeh Ghayoumi vom iranischen Gesundheitsministerium suchen jährlich mehr als 7,5 Millionen Iraner Hilfe bei „Wahrsagern“. Drei Viertel davon seien Akademiker, so Ghayoumi im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fars. Als Grund nannte die Expertin Einsamkeit, psychische Probleme, fehlendes… mehr »

Lebensgefahr in iranischen Gefängnissen?

Die Familienmitglieder politischer Gefangener im Iran fürchten um das Leben ihrer inhaftierten Angehörigen. Nach ihren Angaben werden sie von diversen staatlichen Stellen unter Druck gesetzt, mit ihren Befürchtungen nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Dennoch formulierten sie einen offenen Brief.… mehr »

„Ein Film ist Ausdruck einer Haltung“

Filmemacher im Iran zu sein ist offensichtlich kein einfacher Beruf. Aus hanebüchenen Gründen werden Regisseure festgenommen und oft ohne richtiges Gerichtsverfahren verurteilt. Jüngstes Beispiel ist der mehrfach preisgekrönte Regisseur Jafar Panahi, der zu sechs Jahren Haft und einem 20-jährigen Berufs-… mehr »

Iran-Türkei: Das Klima wird rauer

Syrien, Säkularismus und ein System für Raketenabwehr – zwischen Ankara und Teheran gibt es mehr Gegensätze als Gemeinsamkeiten.  Anfang Oktober drohte der Iran seinem westlichen Nachbarn sogar mit Konsequenzen, sollte es es zur Aufstellung des Nato-Raketenabwehrsystems in der Türkei kommen.… mehr »

Einschüchterung per SMS

Die den Reformern nahestehende Website JARAS berichtet, dass das Geheimdienstministerium in der Provinz Khusestan politischen Aktivisten, Bürgerrechtlern und sogar normalen Bürgern Textnachrichten per SMS senden und  sie darin ermahnen würde, den Kontakt zu regierungskritischen Medien abzubrechen. Weiter hieße es in… mehr »