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40 Tote und 200 Verletzte bei Trauerfeierlichkeiten

Bei der Trauerfeier für Qasem Suleimani sind am Dienstag in der Stadt Kerman 35 Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt worden.

Die sterblichen Überreste des am Freitag durch einen US-Luftangriff in Bagdad getöteten Generals wurden zuvor von Stadt zu Stadt gefahren und sollten am Dienstag in seiner Heimatstadt Kerman beigesetzt werden. Doch der Andrang war so groß, dass das Begräbnis verschoben werden musste.

Zuvor war der Sarg mit Soleimanis Leiche in den Städten Ahwaz, Maschad, Teheran und Ghom zur Schau gestellt worden. Zehntausende Menschen nahmen von dem von Regimeanhängern als „Held“ und von den Gegnern der Islamischen Republik als „Terrorist“ bezeichneten General Abschied genommen.

Bei der Trauerfeier in Teheran sollen 62 Menschen verletzt worden sein.

Soleimani starb im Alter von 63 Jahren. Er war seit 1998 Kommandeur der Quds-Brigaden, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarde für exterritoriale Operationen, und maßgeblich an der Gründung der libanesischen Hisbollah beteiligt.

Ali Shamkhani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates der Islamischen Republik, teilte der Presse mit, als Antwort auf die Tötung des Generals gäbe dreizehn Szenarien für Vergeltungsmaßnahmen.

„Wenn die amerikanischen Streitkräfte die Region nicht auf eigenen Füßen und vertikal verlassen, werden wir dafür sorgen, dass ihre Leichen horizontal aus der Region transportiert werden“, so Shamkhani.

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