„Exercises for a Revolution“ in Cannes

Die iranische Schauspielerin und Filmemacherin Pegah Ahangarani hat bei den Filmfestspielen von Cannes ihren neuen Dokumentarfilm „Exercises for a Revolution“ vorgestellt. Darin portraitiert sie ihre Angehörigen und deren Erlebnisse im iranischen Widerstand der vergangenen 40 Jahre.

In ihrer Ansprache widmete Ahangarani das Werk, das in der Sektion „Séances spéciales“ gezeigt wird, den Müttern, die im Kampf für die Freiheit ihre Kinder verloren haben. Vor der Vorführung sagte sie auf der Bühne zusammen mit dem Filmteam, sie sei froh, dass der Film einen Teil des Kampfes des iranischen Volkes für Freiheit und Demokratie darstellen könne, und fügte hinzu, dass die Iraner mit Internetabschaltungen, täglichen Berichten über Hinrichtungen durch die Islamische Republik und dem Schatten des Krieges konfrontiert seien.

 

Pegah Ahangaranis wurde aufgrund ihrer regimekritischen Haltung mehrfach von den iranischen Behörden inhaftiert und lebt jetzt in London.  

Foto: Festival de Cannes