Ahmadinedschad empört über Präsidentschaftskandidatur-Reformen

Das iranische Parlament hat mit 144 von 210 Stimmen einer Reform der Präsidentschaftswahlen zugestimmt. Das meldeten die iranischen Nachrichtenagenturen am Sonntag, den 2. Dezember. Mit der Reform sollen Präsidentschaftskandidaten künftig ein abgeschlossenes Studium vorweisen können, mindestens 45 und nicht über 75 Jahre alt sein und eine Empfehlung von rund hundert politisch und religiös renommierten Persönlichkeiten vorweisen können. Irans amtierender Präsident Mahmud Ahmadinedschad kritisierte die neuen Regelungen harsch. „Nicht mehr kandidieren zu können ohne sich erst eine politische, dann eine religiöse Bestätigung holen zu müssen, gibt unseren
Feinden Anlass, vergangene Wahlen in Frage zu stellen“, so Ahmadinedschad. Die nächsten Präsidentschaftswahlen im Iran finden im Juni 2013 statt.

fh