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Schwere Schneefälle: Flughäfen und Schulen schließen

Die Schulen in Teheran und einigen anderen iranischen Städten blieben am Sonntag wegen schwerer Schneefälle geschlossen. In den kälteren Regionen im Norden und Nordosten des Landes mussten auch die Universitäten den Betrieb einstellen.

Am heftigsten waren am Sonntag die Regionen im Norden und Nordwesten des Iran betroffen. In Ost-Aserbaidschan wurden Schulen und einige Universitäten geschlossen.

Im Großraum Teheran bleiben die Grundschulen auch am Montag zu. Wegen der extremen Kälte und Glättegefahr haben in manchen Regionen auch die anderen Schulen geschlossen. Die Polizei hat die Einwohner*innen der nördlichen Stadtteile Teherans gebeten, ihre Autos mit Schneeketten auszurüsten.

In den sozialen Netzwerken haben sich Nutzer*innen am Sonntag über das Verkehrschaos in Teheran beschwert.

Alle Flüge des Teheraner Flughafens Mehrabad wurden am Sonntag bis auf weiteres gecancelt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA betrug die Sichtweite auf dem anderen Flughafen der Hauptstadt, Imam Khomeini, unter 400 Meter. Einige Flüge wurden deshalb nach Isfahan umgeleitet. Auch in der Stadt Ilam im West-Iran legte Schneefall den Flugverkehr lahm.

In den gebirgigen Gebieten der Provinz Zandschan im Nordwesten hat es Schneegestöber gegeben.

In den südlichen Provinzen, darunter Sistan und Belutschistan sowie Hormozgan, blieb es am Sonntag bei Regenschauer, Gewitter und starken Böen. Der Provinz Sistan und Belutschistan machen seit Tagen zusätzlich verheerende Überflutungen zu schaffen.

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