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Iran: Reaktionen auf Trumps Wahlsieg

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA werde keine Auswirkungen auf die iranische Politik haben. Das sagte Irans Staatspräsident Hassan Rouhani bei der Kabinettssitzung am Mittwoch. Außenminister Mohammad Javad Zarif betonte, die US-Regierung sei weiterhin verpflichtet, sich an ihre Zustimmung zum Atomabkommen und dessen Umsetzung zu halten. „Das ist auch das, was die internationale Gemeinschaft verlangt“, so Zarif.

Ali Motahari, Vizechef des iranischen Parlaments, nannte den Sieg des umstrittenen Republikaners Donald Trump sogar „vorteilhaft“ für den Iran. Trumps Strategie im Syrienkrieg sei ebenso „positiv“ wie dessen Annährung an Russland.

Das religiöse Staatsoberhaupt des Iran, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, äußerte sich bis zur Stunde nicht zu Trumps Sieg. Doch hatte Khamenei kürzlich in einer Rede Trump gegenüber seinen politischen Gegnern in Schutz genommen, die jenem Populismus vorwarfen. Die amerikanische Bevölkerung fühle sich von Trump angesprochen, weil er die Wahrheit ausspreche, so Khamenei.  Er lobte Trump für seine „offenen Worte“ über Armut und Rassismus in den USA sowie die „moralische Verderbtheit“ der Gesellschaft.

(fh)