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Stromausfall verursacht Millionen-Defizit bei Ölförderung

Durch einen Strom- und Wasserausfall in der südwestiranischen Provinz Khuzestan hat die dortige Ölförderung innerhalb eines Tages einen Schaden in Höhe von 35 Millionen Dollar erlitten. Das teilte der stellvertretende Produktionsleiter der National Iranian Oil Company, Mohsen Paknejad, am Sonntag mit. Demnach konnten am Samstag lediglich 768 Barrel Öl gefördert werden, 20 Prozent weniger als sonst. Am Wochenende war in elf Städte in Khuzestan wegen Sandstürmen und hoher Luftfeuchtigkeit die Strom- und Wasserversorgung lahmgelegt. Auch die Bevölkerung musste für mehrere Stunden ohne Energie- und Wasserversorgung auskommen.

Khuzestan ist seit langem immer wieder durch Feinstaub schwer belastet, vor allem die Millionenstadt Ahwaz. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO war Ahwaz 2011 die Stadt mit der weltweit höchsten Feinstaubkonzentration in der Luft. Umweltexperten halten das Abholzen der Wälder, die Ausbeutung der Quellen der Flüsse Karun und Karkhe und verschmutzte Lagunen für die Hauptursachen der hohen Luftverschmutzung. Abgeordnete aus der Provinz kritisierten am Samstag im iranischen Parlament die Missstände.

(fh)