Lebensmittelpreise im Iran drastisch gestiegen

Nach Prüfung von 41 Produkten veröffentlichte die iranische Zentralbank in der ersten Juliwoche einen Bericht über die Entwicklung der Lebensmittelpreise im Iran. Der Bericht wurde laut der iranischen Nachrichtenagentur MEHR am heutigen Montag veröffentlicht. Demnach sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen:  Bohnen kosten etwa 111 Prozent mehr, frische Gemüse 84 Prozent, Reis 64 Prozent, rotes Fleisch 56 Prozent, Zucker und Milchprodukte verteuerten sich um 41 Prozent. Seit mehr als einem Jahr leidet die iranische Bevölkerung unter den Verteuerungen. Anfang 2013 wollte das Parlament deshalb die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad verpflichten, Grundnahrungsmittel zu niedrigeren Preisen zu rationieren. Die Regierung hat auf diesen Vorschlag des Parlaments allerdings bis heute nicht reagiert.

fh