Behörde verbietet Afghanen Parkzutritt

In der historischen iranischen Stadt Isfahan haben Verantwortliche afghanischen Mitbürgern am Sonntag, den 1 April, verboten, die Parkanlage „Sofheh“ zu besuchen. Das meldete Isfahans örtliche Nachrichtenagentur IMNA. Da es im letzten Jahr am 1. April in dem Park zu Auseinandersetzungen zwischen afghanischen und iranischen Familien gekommen war, wolle man durch das Verbot den Schutz der Parkbesucher sicherstellen, so die offizielle Erklärung der
Isfahaner Behörden. Die Entscheidung sorgte für viel Kritik von iranischen Menschenrechtsaktivisten. Sie bezeichneten sie als rassistisch und nicht hinnehmbar. Am 1.April feiern Iraner traditionell „Sizdah be dar“ und damit den 13. und letzten Tag der Nouruz-Feiertage.

fh