Bilder aus dem Iran

SADEH, ein Fest zu Ehren des Feuers

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In der Nacht zum 30. Januar haben viele Iraner*innen, Tadschik*innen und Afghan*innen das Sadeh-Fest gefeiert. Zu den Zeremonien dieses Festes gehört das gemeinsame Tanzen um ein großes Feuer. Zum Ursprung des Sadeh-Festes gibt es unterschiedliche Mythen. Die gängigste stammt von dem iranischen Dichter Ferdowsi, der vor über 1.000 Jahren das Königsbuch gedichtet hat. Darin heißt es, Huschang, der zweite mythische König der Pischdadier, habe durch einen Steinwurf nach einer Schlange, wobei der Stein auf einen Felsen traf und einen Funken schlug, das Geheimnis entdeckt, wie man mit Hilfe von Steinen Feuer machen kann. Er ließ zu Ehren dieser Entdeckung ein großes Fest mit Feuer feiern. Für die altiranische Religion des Zoroastrismus steht das Feuer als Symbol der Reinheit, der Erkenntnis und des Lichts im Mittelpunkt eines Kultus. In einem zoroastrischen Tempel brennt immer ein Feuer und darf niemals ausgehen.