Über 100 Denkmäler in Iran beschädigt
Mehr als 100 historische Denkmäler in Iran sind nach Angaben der Behörden infolge von Angriffen der USA und Israels beschädigt worden, darunter auch bedeutende Anlagen wie UNESCO-geschützte Palastkomplexe. Besonders betroffen sind die Provinzen Teheran, Isfahan und Kurdistan.
Die UNESCO zeigte sich besorgt und rief die Konfliktparteien zum Schutz des Kulturerbes auf. Auch Blue Shield International, eine der UNESCO zugeordnete Organisation für den Schutz von Kulturgut, warnt vor dauerhaften Verlusten für das kulturelle Gedächtnis.
Zugleich wächst die Kritik an den iranischen Behörden, denen seit Jahren Vernachlässigung beim Schutz historischer Stätten vorgeworfen wird. Experten verweisen insbesondere auf das Fehlen einer „Roten Liste“ prioritärer Kulturgüter, die im Krisenfall als zentrales Schutzinstrument gilt.
