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VW startet neu im Iran

Nach 17-jähriger Auszeit will der deutsche Autohersteller Volkswagen (VW) ab August wieder auf den iranischen Markt zurückkehren. Laut einem Vertrag mit dem iranischen Kooperationspartner Mammut Khodro werden zunächst die zwei VW-Modelle Tiguan und Passat importiert. Geplant ist, dass die Autos über acht Händler im Großraum Teheran verkauft werden. Die iranische Regierung geht mittel- bis langfristig von einem Markt von drei Millionen Neuzulassungen im Jahr aus.

VW war schon in den 1950er Jahren mit dem Käfer im Iran präsent. In den 1990er Jahren kam der VW Gol dazu. Im Jahr 2000 zog sich Volkswagen dann aus dem Iran zurück. Nach der Aufhebung der Sanktionen gegen das Land will VW die Marke neu im Iran etablieren. Der Erfolg hänge aber davon ab, ob das erwartete Wirtschaftswachstum gelinge, so Experten.

Daimler startete bereits im vergangenen Jahr mit der Lieferung von LKW in den Iran. Der französische Autohersteller Peugeot-Citroën will mit seinem iranischen Partnerunternehmen Iran Khodro in den kommenden fünf Jahren 400 Millionen Euro investieren. In einem Werk in Teheran sollen bis zu 200.000 Autos pro Jahr gebaut werden. Die Fertigung soll noch im Jahr 2017 starten.

(fh)