Bilder aus dem Iran

Langsame Zerstörung von 2.500 Jahre altem Kulturerbe

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Die Bistun- oder Behistun-Felsinschrift in der Provinz Kermanshah im Nordwesten des Iran siecht dahin. Die Inschrift aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und ein dazugehöriges Relief wurden 2006 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Der stellvertretende Leiter des Amtes für nationales Kulturerbe des Iran, Ali Darabi, sagte Anfang April, der Staat habe für den Schutz und die Restaurierung von jedem historischen Gebäude oder Objekt jährlich nur etwa 14 Millionen Toman, umgerechnet etwa 220 Euro, vorgesehen. Laut Darabi gibt es im Iran 34.437 national und international registrierte historische Gebäude und Objekte. Viele von ihnen erleiden derzeit dasselbe Schicksal wie die Bistun-Inschrift.