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Kunstgalerie: Asymmetrischer Körper

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm Dargestellt sind in dieser Galerie zehn Werke der iranischen Künstlerin Zahra Hosseini aus der Reihe „Asymmetrischer Körper“ in den zwei Medien Collage und Siebdruck. Zu dieser Serie Zahra Hosseinis gehören Selbstporträts, die Künstlerin geht aber auch darüber hinaus, um den Werken ihre eigene visuelle Interpretation zu verleihen.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    Dargestellt sind in dieser Galerie zehn Werke der iranischen Künstlerin Zahra Hosseini aus der Reihe „Asymmetrischer Körper“ in den zwei Medien Collage und Siebdruck. Zu dieser Serie Zahra Hosseinis gehören Selbstporträts, die Künstlerin geht aber auch darüber hinaus, um den Werken ihre eigene visuelle Interpretation zu verleihen.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm Zahra Hosseini, 1980 in Shiraz geboren, gehört einer Künstlergeneration an, die mit der islamischen Revolution aufgewachsen ist und eine besondere visuelle Kultur gelebt hat. Die SpitzenkünstlerInnen dieser Generation haben mit den Jahren ihre eigene visuelle Sprache entwickelt, in welcher sich zwei Kunstrichtungen kreuzen: die der tragischen Groteske und die des sarkastischen Absurdismus. Hosseinis Werke vereinen beide.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    Zahra Hosseini, 1980 in Shiraz geboren, gehört einer Künstlergeneration an, die mit der islamischen Revolution aufgewachsen ist und eine besondere visuelle Kultur gelebt hat. Die SpitzenkünstlerInnen dieser Generation haben mit den Jahren ihre eigene visuelle Sprache entwickelt, in welcher sich zwei Kunstrichtungen kreuzen: die der tragischen Groteske und die des sarkastischen Absurdismus. Hosseinis Werke vereinen beide.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm Zahra Hosseini arbeitet mit diversen Kunstformen, von Malerei bis zu Aktions- und Installationskunst. Bekannt ist sie jedoch vor allem für ihr Talent für Siebdruck. Sie hatte bis heute fünf Einzelausstellungen in Shiraz und Teheran.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    Zahra Hosseini arbeitet mit diversen Kunstformen, von Malerei bis zu Aktions- und Installationskunst. Bekannt ist sie jedoch vor allem für ihr Talent für Siebdruck. Sie hatte bis heute fünf Einzelausstellungen in Shiraz und Teheran.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit dem Thema des anormalen weiblichen Körpers auseinander. Obwohl Behinderte eine große junge Bevölkerungsgruppe im Iran darstellen, sind kaum anormale Körper in der iranischen visuellen Kultur dargestellt. Auch wenn sie dargestellt sind, sind sie meistens beschränkt auf die Männerkörper der Kriegsveteranen. Die Darstellung der weiblichen Behinderung ist völlig verschleiert. Durch ihre Arbeit eröffnet die Künstlerin eine Diskussion darüber, die sich nicht nur auf die bloße Darstellung bezieht, sondern den Betrachter auch mit ihren Fragen konfrontiert.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit dem Thema des anormalen weiblichen Körpers auseinander. Obwohl Behinderte eine große junge Bevölkerungsgruppe im Iran darstellen, sind kaum anormale Körper in der iranischen visuellen Kultur dargestellt. Auch wenn sie dargestellt sind, sind sie meistens beschränkt auf die Männerkörper der Kriegsveteranen. Die Darstellung der weiblichen Behinderung ist völlig verschleiert. Durch ihre Arbeit eröffnet die Künstlerin eine Diskussion darüber, die sich nicht nur auf die bloße Darstellung bezieht, sondern den Betrachter auch mit ihren Fragen konfrontiert.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm Der Ansatz der Künstlerin geht über die übliche Darstellungsweise des orientalischen Frauenkörpers hinaus. Sie geht von ihrer eigenen Situation aus; allerdings können solche Kunstwerke ihren Ursprung und Bedeutung in jedem Land finden.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    Der Ansatz der Künstlerin geht über die übliche Darstellungsweise des orientalischen Frauenkörpers hinaus. Sie geht von ihrer eigenen Situation aus; allerdings können solche Kunstwerke ihren Ursprung und Bedeutung in jedem Land finden.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm Mutterschaft als ein Aspekt der Frauenkörper ist ein wiederkehrendes Thema in Zahra Hosseinis Werk. Das ist auch in dieser Reihe der Fall, wo die Künstlerin sich bemüht, die Oberfläche der Werke zu durchbrechen und buchstäblich tiefer zu greifen.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    Mutterschaft als ein Aspekt der Frauenkörper ist ein wiederkehrendes Thema in Zahra Hosseinis Werk. Das ist auch in dieser Reihe der Fall, wo die Künstlerin sich bemüht, die Oberfläche der Werke zu durchbrechen und buchstäblich tiefer zu greifen.

  • Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm In der Serie „Teratogen“ beschäftigt sich Zahra Hosseini mit dem Thema der durch Thalidomid geschädigten Kinder. Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre führte Thalidomid in der Bundesrepublik Deutschland zu zahlreichen schweren Schädigungen an ungeborenem Leben und damit zum Contergan-Skandal. Thalidomid wurde damals gegen die typische morgendliche Schwangerschaftsübelkeit in der frühen Schwangerschaftsphase empfohlen und beworben. Insgesamt fiel die gesunde Entwicklung von etwa 10.000 Kindern in 46 Staaten, darunter auch dem Iran, der Arznei zum Opfer.

    Asymmetrischer Körper, collage, 2011, 30.30 cm

    In der Serie „Teratogen“ beschäftigt sich Zahra Hosseini mit dem Thema der durch Thalidomid geschädigten Kinder. Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre führte Thalidomid in der Bundesrepublik Deutschland zu zahlreichen schweren Schädigungen an ungeborenem Leben und damit zum Contergan-Skandal. Thalidomid wurde damals gegen die typische morgendliche Schwangerschaftsübelkeit in der frühen Schwangerschaftsphase empfohlen und beworben. Insgesamt fiel die gesunde Entwicklung von etwa 10.000 Kindern in 46 Staaten, darunter auch dem Iran, der Arznei zum Opfer.

  • Asymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cmZahra Hosseini kritisiert, wie eng das Konzept des „normalen Körpers“ mit den Grundprinzipien der zeitgenössischen Kunst verflochten ist. Ihr ist bewusst, dass der Blick auf Behinderte einen theatralischen, unterhaltsamen Ausdruck hervorbringen kann. Diesen Ausdruck versucht sie durch ihre Ironie zu vermeiden.

    Asymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cm

    Zahra Hosseini kritisiert, wie eng das Konzept des „normalen Körpers“ mit den Grundprinzipien der zeitgenössischen Kunst verflochten ist. Ihr ist bewusst, dass der Blick auf Behinderte einen theatralischen, unterhaltsamen Ausdruck hervorbringen kann. Diesen Ausdruck versucht sie durch ihre Ironie zu vermeiden.

  • Asymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cmTrotz ihrer Kritik an normativer Ästhetik, bestechen Zahra Hosseinis Kunstwerke mit einer eigenwilligen Schönheit. Sie kommen aus der Tradition, in der das handwerkliches Geschick von hohem Wert ist.

    Asymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cm

    Trotz ihrer Kritik an normativer Ästhetik, bestechen Zahra Hosseinis Kunstwerke mit einer eigenwilligen Schönheit. Sie kommen aus der Tradition, in der das handwerkliches Geschick von hohem Wert ist.

  • AsymmetrischerAsymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cmZahra Hosseini glaubt, dass das Leben in einem Körper, der sich von den anderen unterscheidet, ihr gezeigt hat, wie unser Konzept des Körpers durch Interaktionen mit der Welt und durch Versuch und Irrtum konstruiert ist. Sie hält den behinderten Körper für einen alternativen Körper, der unser Verständnis der Normalität verändern kann. Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org) Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cmZahra Hosseini glaubt, dass das Leben in einem Körper, der sich von den anderen unterscheidet, ihr gezeigt hat, wie unser Konzept des Körpers durch Interaktionen mit der Welt und durch Versuch und Irrtum konstruiert ist. Sie hält den behinderten Körper für einen alternativen Körper, der unser Verständnis der Normalität verändern kann. Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org)

    AsymmetrischAsymmetrischer Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cm

    Zahra Hosseini glaubt, dass das Leben in einem Körper, der sich von den anderen unterscheidet, ihr gezeigt hat, wie unser Konzept des Körpers durch Interaktionen mit der Welt und durch Versuch und Irrtum konstruiert ist. Sie hält den behinderten Körper für einen alternativen Körper, der unser Verständnis der Normalität verändern kann.

    Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org)er Körper, Siebdruck, 2012, 30.30 cm

    Zahra Hosseini glaubt, dass das Leben in einem Körper, der sich von den anderen unterscheidet, ihr gezeigt hat, wie unser Konzept des Körpers durch Interaktionen mit der Welt und durch Versuch und Irrtum konstruiert ist. Sie hält den behinderten Körper für einen alternativen Körper, der unser Verständnis der Normalität verändern kann.
    Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org)

Hier die letzte Kunstausstellung des Iran Journal – Kunstwerke von Gizella Varga Sinai!