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Rouhani führt Frauenquote ein

Der iranische Regierungschef will innerhalb der nächsten vier Jahren 30 Prozent der Führungspositionen bei iranischen Ministerien, Behörden sowie staatlichen und privaten Unternehmen mit Frauen besetzen. Das kündigte Hassan Rouhani am Dienstag an. Außerdem will er junge Menschen fördern, indem Frauen und Männern mit weniger als fünfzehn Jahren Berufserfahrung Chancen auf Führungspositionen geboten werden sollen.

Anfang Mai hatten 180 iranische FrauenrechtlerInnen mehr Beteiligung von Frauen in der Politik und die Vergabe von mindestens 30 Prozent der Leitungspositionen im Kabinett und in den Stadträten an Frauen gefordert.

Mit der Maßnahme versucht Rouhani seine Wahlkampfversprechen bezüglich der Gleichberechtigung von Frauen und der Förderung weiblicher Führungskräfte umzusetzen.

Das hat bei der Zusammenstellung seines neuen Kabinetts allerdings nicht geklappt, das nur aus Männern besteht. Inzwischen hat Rouhani drei Frauen in Regierungsposten geholt: Masoumeh Ebtekar als Vizepräsidentin und Frauen- und Familienbeauftragte, Shahindokht Molaverdi als Vizepräsidentin und Zivilrechtsbeauftragte und Laiya Joneidi als Rechtsberaterin.

(fh)