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Ayatollah Khamenei kritisiert Muslime

Das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat die Muslime aufgerufen, sich mit den Menschen im Gazastreifen zu solidarisieren. Die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen sollten „sowohl die Machthaber als auch die Völker in den  islamischen Ländern dazu bewegen, ihre Konflikte zu beenden“, so der Ayatollah. „Israel nutzt die Passivität der islamischen Welt aus und begeht schreckliche Taten“, so Khamenei in einer Rede am Montag.

Das iranische Parlament wolle in den nächsten Tagen eine 14-köpfige Delegation nach Gaza schicken, sagte Hassan Kamran, Mitglied der parlamentarischen Kommission für innere Sicherheit und Außenpolitik, der Nachrichtenagentur ISNA. Die Delegierten wollten sich mit Familien der Opfer treffen und dafür sorgen, dass humanitäre Hilfe über die ägyptische Grenze geliefert werden könne. Der Iran unterstützt die radikale palästinensische Hamas-Bewegung auch militärisch. Das hatte der iranische Parlamentschef Ali Larijani vor zwei Jahren erstmals offiziell bekannt gegeben.

Seit dem Beginn der israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen vor einer Woche wurden dort nach palästinensischen Angaben 187 Menschen getötet und fast 1.400 verletzt. Mehrere Tausend Menschen befinden sich auf der Flucht.

(fh)