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Rouhani in Italien und Frankreich

Der iranische Staatspräsident Hassan Rouhani ist am Montag in Rom eingetroffen, um sich mit seinem italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella zu treffen. Das berichteten Nachrichtenagenturen. Am Dienstag wird Rouhani auch Papst Franziskus im Vatikan besuchen. Später wird der iranische Regierungschef nach Paris weiterfliegen.

Rouhani wird auf seiner insgesamt viertägigen Europareise von einer 120-köpfigen Delegation begleitet, der der iranische Ölminister und Unternehmer angehören.

Bei den Gesprächen in Italien und Frankreich geht es vor allem um wirtschaftliche Beziehungen, die nach der Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen den Iran wieder belebt werden sollen. Auf der Agenda stehen aber auch Themen wie die Bekämpfung von Fluchtursachen, die Stabilisierung der Region und der Bürgerkrieg in Syrien. Der Iran ist einer der stärksten Unterstützer der Regierung von Präsident Assad.

Es ist der erste Europabesuch eines iranischen Präsidenten seit 16 Jahren. „Diese Reise findet in einem historischen Moment statt“, sagte Rouhani vor seinem Abflug in Teheran. Der Besuch war bereits für November geplant. Wegen der Attentate von Paris hatte der Präsident seine Reise jedoch verschoben.

(fh)