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Fotoausstellung – Werke von Mehrdad Mirzai

  • From ekbatan series, 2016, 16 x 21 cm, B&W negative 135mm   Ekbatan ist der Ort, wo Mehrdad Mirzai aufgewachsen ist, wo er noch lebt. Mitte der siebziger Jahre wurde mit dem Bau dieser Wohnanlage begonnen. Eine Stadt in der Stadt, im westlichen Teil Teherans, unweit des Stadtflughafens Mehrabad. Ekbatan umfasst mehr als 15.000 Wohneinheiten und repräsentiert die Moderne seiner Entstehungszeit.

    From ekbatan series, 2016, 16 x 21 cm, B&W negative 135mm

      Ekbatan ist der Ort, wo Mehrdad Mirzai aufgewachsen ist, wo er noch lebt. Mitte der siebziger Jahre wurde mit dem Bau dieser Wohnanlage begonnen. Eine Stadt in der Stadt, im westlichen Teil Teherans, unweit des Stadtflughafens Mehrabad. Ekbatan umfasst mehr als 15.000 Wohneinheiten und repräsentiert die Moderne seiner Entstehungszeit.

  • From ekbatan series, 2016, 16 x 21 cm, B&W negative 135mm  Ein anonymer architektonischer Stil, Betonbauweise, austauschbar und überall auf der Welt in fast identischer Weise zu finden. Die Idee des Moduls, in Ekabatan mit Phasen bezeichnet, macht diese Art der Wohnraumbeschaffung unendlich reproduzierbar.

    From ekbatan series, 2016, 16 x 21 cm, B&W negative 135mm

      Ein anonymer architektonischer Stil, Betonbauweise, austauschbar und überall auf der Welt in fast identischer Weise zu finden. Die Idee des Moduls, in Ekabatan mit Phasen bezeichnet, macht diese Art der Wohnraumbeschaffung unendlich reproduzierbar.

  • Ekbatan, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm  Mehrdad Mirzais fotografisches Arbeiten nimmt hier seinen Anfang und kommt immer wieder darauf zurück. Als Jugendlicher hat er begonnen seine Umgebung zu fotografieren, Bilder seines Umraums zu erzeugen; eine Geste, die darauf angelegt ist, Spuren der eigenen Identität aufzuzeichnen. Er umkreist mit seinen Fotografien diesen Ort, als wäre er ein Zentrum. Ekbatan besitzt keine Struktur, die auf ein Zentrum hin konstruiert ist, auch die Fotografie basiert auf einer Technik, die nicht auf die Einmaligkeit ihres Produktes angelegt ist.

    Ekbatan, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm

      Mehrdad Mirzais fotografisches Arbeiten nimmt hier seinen Anfang und kommt immer wieder darauf zurück. Als Jugendlicher hat er begonnen seine Umgebung zu fotografieren, Bilder seines Umraums zu erzeugen; eine Geste, die darauf angelegt ist, Spuren der eigenen Identität aufzuzeichnen. Er umkreist mit seinen Fotografien diesen Ort, als wäre er ein Zentrum. Ekbatan besitzt keine Struktur, die auf ein Zentrum hin konstruiert ist, auch die Fotografie basiert auf einer Technik, die nicht auf die Einmaligkeit ihres Produktes angelegt ist.

  • Ekbatan, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm  Inzwischen ist das fotografische Werk Mirzais komplex, die Grenzen Ekbatans hat er deutlich überschritten. Dabei hat sich sein Zugang zur Fotografie erhalten. Alle seine Fotografien laufen unter dem Titel 'Autobiography’. So gesehen stellen seine Fotos ein Notationssystem dar, aus dem heraus er ein Narrativ für sein eigenes Leben entwickelt. Die erzeugten Bilder verhalten sich darin als Abspeicherungen, Notizen, eben als ein Aufnahmewerkzeug, um die eigene, soziale, politische, private, auch historische Wirklichkeit einzufangen. Gelegentlich sind das Details, oft umfassendere Sichten, die das Bild im Ganzen prägen, ihre spezifische Pointierung ist in den Randbereichen eingeschrieben.

    Ekbatan, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm

      Inzwischen ist das fotografische Werk Mirzais komplex, die Grenzen Ekbatans hat er deutlich überschritten. Dabei hat sich sein Zugang zur Fotografie erhalten. Alle seine Fotografien laufen unter dem Titel 'Autobiography’. So gesehen stellen seine Fotos ein Notationssystem dar, aus dem heraus er ein Narrativ für sein eigenes Leben entwickelt. Die erzeugten Bilder verhalten sich darin als Abspeicherungen, Notizen, eben als ein Aufnahmewerkzeug, um die eigene, soziale, politische, private, auch historische Wirklichkeit einzufangen. Gelegentlich sind das Details, oft umfassendere Sichten, die das Bild im Ganzen prägen, ihre spezifische Pointierung ist in den Randbereichen eingeschrieben.

  • From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm  Die Ekbatan-Fotos sind für den Betrachter nur schwer in Teheran zu verorten, auf den ersten Blick könnte man sich überall auf der Welt befinden, in der sich diese Architektur manifestiert hat. Bei genauerem Hinsehen wird die Identität des Ortes deutlicher, durch Schriftzüge, Fahrzeuge, bei manchen von diesen nur durch ihre Nummernschilder, Werbetafeln, vielleicht das Licht oder die Pflanzen.

    From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Die Ekbatan-Fotos sind für den Betrachter nur schwer in Teheran zu verorten, auf den ersten Blick könnte man sich überall auf der Welt befinden, in der sich diese Architektur manifestiert hat. Bei genauerem Hinsehen wird die Identität des Ortes deutlicher, durch Schriftzüge, Fahrzeuge, bei manchen von diesen nur durch ihre Nummernschilder, Werbetafeln, vielleicht das Licht oder die Pflanzen.

  • From ekbatan series, 2015,16 x 21 cm, Slide film 135mm  Überhaupt spielt die Natur eine große Rolle in den Ekbatan-Fotos. Nicht die Natur als solche, es ist die angelegte Natur, die durch Wege und Steinplätze unterbrochenen Bepflanzungen, Grasflächen, die gestutzten Hecken, die gezielt gesetzten Bäume und Baumgruppen, bestehend aus den unterschiedlichsten Baumarten. Zu allen Tages- und Jahreszeiten hat Mirzai Ekbatan fotografiert, aus den unterschiedlichsten Perspektiven, aber immer aus dem Moment heraus. Ekbatan schreibt sich in diesen Fotgrafien nicht wie ein inszeniertes Ganzes zusammen. Auch sind die Bilder nicht nachbearbeitet, der Moment, das Notizhafte ist ihnen belassen.

    From ekbatan series, 2015,16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Überhaupt spielt die Natur eine große Rolle in den Ekbatan-Fotos. Nicht die Natur als solche, es ist die angelegte Natur, die durch Wege und Steinplätze unterbrochenen Bepflanzungen, Grasflächen, die gestutzten Hecken, die gezielt gesetzten Bäume und Baumgruppen, bestehend aus den unterschiedlichsten Baumarten. Zu allen Tages- und Jahreszeiten hat Mirzai Ekbatan fotografiert, aus den unterschiedlichsten Perspektiven, aber immer aus dem Moment heraus. Ekbatan schreibt sich in diesen Fotgrafien nicht wie ein inszeniertes Ganzes zusammen. Auch sind die Bilder nicht nachbearbeitet, der Moment, das Notizhafte ist ihnen belassen.

  • From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm  Das Autobiografische ist das Symptomatische dieser Fotos, das, wo Mirzai Ekbatan begegnet und umgekehrt, Ekbatan ihm begegnet. Insofern ist das keine Studie, also ein auf eine abschließende Aussage hin getrimmtes Tun, sondern immer wieder private Begegnung, die keiner weiteren Absicht unterliegt. Bilder, in denen der Moment eingefroren ist, in denen keine Bewegungen auftauchen, Bilder von einem hohen Grad von Intimität, Poesie. Dabei behalten sie das Nebensächliche. Mirzai kann diese Beiläufigkeit bestehen lassen, muss ihnen keine Künstlichkeit hinzufügen. Er bleibt bei seinem Blick.

    From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Das Autobiografische ist das Symptomatische dieser Fotos, das, wo Mirzai Ekbatan begegnet und umgekehrt, Ekbatan ihm begegnet. Insofern ist das keine Studie, also ein auf eine abschließende Aussage hin getrimmtes Tun, sondern immer wieder private Begegnung, die keiner weiteren Absicht unterliegt. Bilder, in denen der Moment eingefroren ist, in denen keine Bewegungen auftauchen, Bilder von einem hohen Grad von Intimität, Poesie. Dabei behalten sie das Nebensächliche. Mirzai kann diese Beiläufigkeit bestehen lassen, muss ihnen keine Künstlichkeit hinzufügen. Er bleibt bei seinem Blick.

  • From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm  Das macht Mehrdad Mirzai zum Erzähler dieser Bilder, zu einem stillen Erzähler, zu einem Erzähler, der sich als Autor zurückzieht. Es geht um das Aufspüren von Identität, aber nicht in einer Geschichte mit einem Anfang und einem Ende, diese ist nach allen Seiten offen. Die Identitätsmomente werden zu etwas Allgemeinerem, nicht zu etwas global Austauschbaren. Dazu sind die Fotos zu feinsinnig, vielleicht hängen sie zu sehr am sowohl an- wie abwesenden Erzähler Mirzai, wie an der Spezifik des Ortes und an der der Zeit, der Geschichte; denn all das fängt sich in diesen Fotografien ein - eine Art Architektur des Alltags.

    From ekbatan series, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Das macht Mehrdad Mirzai zum Erzähler dieser Bilder, zu einem stillen Erzähler, zu einem Erzähler, der sich als Autor zurückzieht. Es geht um das Aufspüren von Identität, aber nicht in einer Geschichte mit einem Anfang und einem Ende, diese ist nach allen Seiten offen. Die Identitätsmomente werden zu etwas Allgemeinerem, nicht zu etwas global Austauschbaren. Dazu sind die Fotos zu feinsinnig, vielleicht hängen sie zu sehr am sowohl an- wie abwesenden Erzähler Mirzai, wie an der Spezifik des Ortes und an der der Zeit, der Geschichte; denn all das fängt sich in diesen Fotografien ein - eine Art Architektur des Alltags.

  • Ekbatan, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm  Sicher, es ist auch das Triste, das wir hier sehen und es ist auch der Einsatz künstlerischen Handelns, in dem die Beliebigkeit des Blickes sich aus den Fängen tradierter künstlerischer Programmatik emanzipiert, das Private eine Rolle erhält. Die Problemstellungen, mit denen frühere Generationen von Künstlern ihre Auseinandersetzungen geführt haben, rücken in den Hintergrund.

    Ekbatan, 2015, 16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Sicher, es ist auch das Triste, das wir hier sehen und es ist auch der Einsatz künstlerischen Handelns, in dem die Beliebigkeit des Blickes sich aus den Fängen tradierter künstlerischer Programmatik emanzipiert, das Private eine Rolle erhält. Die Problemstellungen, mit denen frühere Generationen von Künstlern ihre Auseinandersetzungen geführt haben, rücken in den Hintergrund.

  • Ekbatan, 2016, 16 x 21 cm, Slide film 135mm  Der Raum ist frei für subjektive, deutlich individuelle Bildfindungen, vielleicht geht eine politische Intentionalität verloren. Dennoch - und Mehrdad Mirzai lässt sich alles andere als abgewandt von den großen, jetzt noch lebenden iranischen Fotografen sehen - entsteht eine Beziehung zum Bild, die viel älter ist, mag sein durch die Verkoppelung mit der Architektur, mag sein durch eine poetische Erzeugung des Blickes, der durch das entsteht, was ihm aktuell begegnet.

    Ekbatan, 2016, 16 x 21 cm, Slide film 135mm

      Der Raum ist frei für subjektive, deutlich individuelle Bildfindungen, vielleicht geht eine politische Intentionalität verloren. Dennoch - und Mehrdad Mirzai lässt sich alles andere als abgewandt von den großen, jetzt noch lebenden iranischen Fotografen sehen - entsteht eine Beziehung zum Bild, die viel älter ist, mag sein durch die Verkoppelung mit der Architektur, mag sein durch eine poetische Erzeugung des Blickes, der durch das entsteht, was ihm aktuell begegnet.

  • Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm  Mehrdad macht seinen Abschluss 2012 in Fotografie an der Tehran University of Art. Er behält seinen autobiografischen Gestus bei. Im Hof der Universität fotografiert, porträtiert er seine MitstudentInnen. Auch hier steht das Momenthafte im Vordergrund, der Augenblick der Aufnahme kündigt sich nicht an. Mirzai macht das auf eine Weise, dass er selbst zu verschwinden scheint, er ist Teil der StudentInnen, er stört nicht als Fotograf, keine Verstellung, Grimassen, Künstlichkeiten treten auf - und selbst dort, wo das passiert, ist der Fotograf wie jemand, der mit den anderen kommuniziert, eine Geschichte erzählt, auf die die anderen reagieren und das nicht in der Art einer Pose.

    Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm

      Mehrdad macht seinen Abschluss 2012 in Fotografie an der Tehran University of Art. Er behält seinen autobiografischen Gestus bei. Im Hof der Universität fotografiert, porträtiert er seine MitstudentInnen. Auch hier steht das Momenthafte im Vordergrund, der Augenblick der Aufnahme kündigt sich nicht an. Mirzai macht das auf eine Weise, dass er selbst zu verschwinden scheint, er ist Teil der StudentInnen, er stört nicht als Fotograf, keine Verstellung, Grimassen, Künstlichkeiten treten auf - und selbst dort, wo das passiert, ist der Fotograf wie jemand, der mit den anderen kommuniziert, eine Geschichte erzählt, auf die die anderen reagieren und das nicht in der Art einer Pose.

  • Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm  Wir kennen diese KunststudentInnen nicht, wir wissen nicht, an was sie arbeiten, welche Auseinandersetzungen sie führen, welches Verhältnis sie jeweils zur Kunst haben. Auch hier fällt auf den ersten Blick die Verortung nach Teheran nicht leicht. Es entfaltet sich eine Selbstverständlichkeit, die aber in eine bestimmte Zeit fällt - wir sehen das an der Datierung - auch eine Leichtigkeit. Mirzai begegnet hier seiner eigenen Generation, die er kommentarlos aufnimmt. Unendlich viele Fotografien hat er hier gemacht.

    Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm

      Wir kennen diese KunststudentInnen nicht, wir wissen nicht, an was sie arbeiten, welche Auseinandersetzungen sie führen, welches Verhältnis sie jeweils zur Kunst haben. Auch hier fällt auf den ersten Blick die Verortung nach Teheran nicht leicht. Es entfaltet sich eine Selbstverständlichkeit, die aber in eine bestimmte Zeit fällt - wir sehen das an der Datierung - auch eine Leichtigkeit. Mirzai begegnet hier seiner eigenen Generation, die er kommentarlos aufnimmt. Unendlich viele Fotografien hat er hier gemacht.

  • Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm  Kunst ist ein Massenphänomen, auch in Teheran. Die Blickachsen innerhalb der Fotos laufen kreuz und quer, gehen in die Kamera, auch davon weg, sie sind in keiner Weise vordefiniert. Die Fotos verdichten das zu einem 'Porträt', weniger zu einem modernen Porträt, sondern zu einem post-modernen, also einem, das nicht zeigt, wie jemand nach einem ertragreichen Leben zurückblickt, sondern zeigt, wovon alles ausgeht - eine Potenzialität.

    Autobiography, From portrait series, 2012, 100 x 100cm, B&W negative 6.6 120mm

      Kunst ist ein Massenphänomen, auch in Teheran. Die Blickachsen innerhalb der Fotos laufen kreuz und quer, gehen in die Kamera, auch davon weg, sie sind in keiner Weise vordefiniert. Die Fotos verdichten das zu einem 'Porträt', weniger zu einem modernen Porträt, sondern zu einem post-modernen, also einem, das nicht zeigt, wie jemand nach einem ertragreichen Leben zurückblickt, sondern zeigt, wovon alles ausgeht - eine Potenzialität.

  • Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 18 cm Slide film 135mm  Dass hier diese zwei Arbeitsserien von Mehrdad Mirzai vorgestellt werden, liegt daran, dass mit ihnen in dieser Galerie am deutlichsten das erzählt werden kann, worin Mirzais Fotografien sowohl distinkte Verortungen, wie auch Nicht-Orte darstellen. In der Beiläufigkeit seiner Fotos erzeugt er eine hohe Intensität einer Selbstverständlichkeit, die wenig Platz lässt für von Außen kommende Projektionen. Der Aspekt des Autobiografischen generiert eine Konkretheit, die die Bilder mit der Geschichte verbinden.

    Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 18 cm Slide film 135mm

      Dass hier diese zwei Arbeitsserien von Mehrdad Mirzai vorgestellt werden, liegt daran, dass mit ihnen in dieser Galerie am deutlichsten das erzählt werden kann, worin Mirzais Fotografien sowohl distinkte Verortungen, wie auch Nicht-Orte darstellen. In der Beiläufigkeit seiner Fotos erzeugt er eine hohe Intensität einer Selbstverständlichkeit, die wenig Platz lässt für von Außen kommende Projektionen. Der Aspekt des Autobiografischen generiert eine Konkretheit, die die Bilder mit der Geschichte verbinden.

  • Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 15 cm, Slide film 135mm  Mirzai selbst schreibt sich auf eine unmerkliche Weise aus seinen Fotografien, auch aus seinem eigenen Blick hinaus, er ist beides gleichzeitig, abwesend wie auch anwesend.

    Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 15 cm, Slide film 135mm

      Mirzai selbst schreibt sich auf eine unmerkliche Weise aus seinen Fotografien, auch aus seinem eigenen Blick hinaus, er ist beides gleichzeitig, abwesend wie auch anwesend.

  • Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 18 cm, Slide film 135mm   Heterotopien sind diese Bilder, weil sie an konkrete Orte gebunden sind, Utopien, weil sie mit Potenzialitäten spielen, auch durch ihre poetische Qualität. Dystopien sind diese Bilder, weil es Bilder sind und deshalb nicht zugänglich, gleichzeitig sie sind durchlässig, weil sie einem vertraut erscheinen können.

    Autobiography, From portrait series, 2011, 15 x 18 cm, Slide film 135mm 

      Heterotopien sind diese Bilder, weil sie an konkrete Orte gebunden sind, Utopien, weil sie mit Potenzialitäten spielen, auch durch ihre poetische Qualität. Dystopien sind diese Bilder, weil es Bilder sind und deshalb nicht zugänglich, gleichzeitig sie sind durchlässig, weil sie einem vertraut erscheinen können.

  • Self portrait, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm  Mehrdad Mirzai, 1990 in Teheran geboren, 2007 Abschluss in Malerei an der Tehran School of Fine Arts, 2012 Bachelor in Fotografie an der Tehran University of Art. Ausstellungen (Auswahl): 2013 Einzelausstellung ‘Untitled’, Aaran Gallery, Tehran, 2015 Teilnahme an ‘Tehran Mon Amour’, Galerie Royal, München, 2015 Einzelausstellung ‘The Republic’, Knack-Gallery, Tehran u.v.a.   Auswahl und Text: Christoph Sehl sehl@iranjournal.org

    Self portrait, 2015, 16 x 21cm, Slide film 135mm

      Mehrdad Mirzai, 1990 in Teheran geboren, 2007 Abschluss in Malerei an der Tehran School of Fine Arts, 2012 Bachelor in Fotografie an der Tehran University of Art. Ausstellungen (Auswahl): 2013 Einzelausstellung ‘Untitled’, Aaran Gallery, Tehran, 2015 Teilnahme an ‘Tehran Mon Amour’, Galerie Royal, München, 2015 Einzelausstellung ‘The Republic’, Knack-Gallery, Tehran u.v.a.

      Auswahl und Text: Christoph Sehl
    sehl@iranjournal.org

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