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Eine Welt innerhalb einer anderen
Kunstwerke von Behrouz Daresh

 

  • Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x200cm, 2005 Im Vergleich zu anderen bildenden Künsten ist es in der Bildhauerei viel schwerer, eine eigene visuelle Sprache zu erreichen. Behrouz Daresh sticht in der zeitgenössischen iranischen Kunst durch seinen persönlichen Stil hervor, der zunächst nicht im Einklang mit dem sozialen Kontext zu stehen scheint. Seine Arbeit gehört keiner lokalen Kunstbewegung oder Gruppe an. Es ist schwierig, sie zu kategorisieren, obwohl sie klare Bezugnahmen auf verschiedene Bewegungen der Kunstgeschichte aufweist. Diese verschmilzt der Künstler zu einem erkennbar harmonischen Ganzen mit einzigartigem Charakter.

    Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x200cm, 2005

    Im Vergleich zu anderen bildenden Künsten ist es in der Bildhauerei viel schwerer, eine eigene visuelle Sprache zu erreichen. Behrouz Daresh sticht in der zeitgenössischen iranischen Kunst durch seinen persönlichen Stil hervor, der zunächst nicht im Einklang mit dem sozialen Kontext zu stehen scheint. Seine Arbeit gehört keiner lokalen Kunstbewegung oder Gruppe an. Es ist schwierig, sie zu kategorisieren, obwohl sie klare Bezugnahmen auf verschiedene Bewegungen der Kunstgeschichte aufweist. Diese verschmilzt der Künstler zu einem erkennbar harmonischen Ganzen mit einzigartigem Charakter.

  • „Letztes Abendmahl“, Mixed Media, 150x80x70cm, 2002 In der Werkreihe, die Daresh als „Licht- und Rauminstallation“ bezeichnet, scheinen seine Räume von der weltlichen Realität losgelöst zu sein, wie Bilder von Weltraum und Schwerelosigkeit. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen Gegenständen und Raum und konzentrieren sich auf eine generelle Atmosphäre statt auf die Dinglichkeit jedes einzelnen Objekts. Sie sind minutiös hergestellt und aufwändig verarbeitet: Von Nahem gesehen versäumen sie nie, einen berechneten Eindruck zu vermitteln. In Galerie- und Museumsräumen gelingt es ihnen sehr leicht, den umgebenden Raum zu erobern. Sie heben sich als kleine Modelle einer anderen Welt heraus.

    „Letztes Abendmahl“, Mixed Media, 150x80x70cm, 2002

    In der Werkreihe, die Daresh als „Licht- und Rauminstallation“ bezeichnet, scheinen seine Räume von der weltlichen Realität losgelöst zu sein, wie Bilder von Weltraum und Schwerelosigkeit. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen Gegenständen und Raum und konzentrieren sich auf eine generelle Atmosphäre statt auf die Dinglichkeit jedes einzelnen Objekts. Sie sind minutiös hergestellt und aufwändig verarbeitet: Von Nahem gesehen versäumen sie nie, einen berechneten Eindruck zu vermitteln. In Galerie- und Museumsräumen gelingt es ihnen sehr leicht, den umgebenden Raum zu erobern. Sie heben sich als kleine Modelle einer anderen Welt heraus.

  • „Fantastische Installation“, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x80cm, 2003 Beim Betrachten iranischer Kunst sehen sich Kritiker gezwungen, die Kunstwerke in Beziehung zu ihrem sozialen Kontext zu verstehen. In einer Gesellschaft, in der die Kultur eine wichtige Rolle spielt, beurteilt und deutet man Kunst nach ihrer Beziehung zu einer kulturellen Situation.

    „Fantastische Installation“, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x80cm, 2003

    Beim Betrachten iranischer Kunst sehen sich Kritiker gezwungen, die Kunstwerke in Beziehung zu ihrem sozialen Kontext zu verstehen. In einer Gesellschaft, in der die Kultur eine wichtige Rolle spielt, beurteilt und deutet man Kunst nach ihrer Beziehung zu einer kulturellen Situation.

  • Ohne Titel, Aluminium, 50x20x5cm, 2009 ‌ Trotz ihrer minimalistischen und abstrakten Qualität bleiben die Werke von Daresh kontextrelevant. Um diese Relevanz zu sehen, braucht man sich nur der Art zu erinnern, wie iranische Kunst historisch auf harte sozialpolitische Wirklichkeit mit Poetik und Abstraktion reagierte. Dareshs Kunstwerke finden Zuflucht in einer sichereren Welt. Sie schützen die Möglichkeit, von einem anderen Stand der Dinge zu träumen. Sie zeigen dem Betrachter, wie man „in höherer Qualität“ träumen kann. Trotz ihres fantastischen Wesens streben sie nicht an, den Status Quo zu dekorieren, sondern sich eine Alternative vorzustellen.

    Ohne Titel, Aluminium, 50x20x5cm, 2009 ‌

    Trotz ihrer minimalistischen und abstrakten Qualität bleiben die Werke von Daresh kontextrelevant. Um diese Relevanz zu sehen, braucht man sich nur der Art zu erinnern, wie iranische Kunst historisch auf harte sozialpolitische Wirklichkeit mit Poetik und Abstraktion reagierte. Dareshs Kunstwerke finden Zuflucht in einer sichereren Welt. Sie schützen die Möglichkeit, von einem anderen Stand der Dinge zu träumen. Sie zeigen dem Betrachter, wie man „in höherer Qualität“ träumen kann. Trotz ihres fantastischen Wesens streben sie nicht an, den Status Quo zu dekorieren, sondern sich eine Alternative vorzustellen.

  • Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x200cm, 2005 Mit ihrem traumhaften idealistischen Ansatz erinnern die Werke von Behrouz Daresh an die historische iranische Kunst - mit einem zusätzlichen Gefühl von Entsetzen, das hinter den idyllischen Formen lauert. Im kantischen Sinne überschreitet ihre Erhabenheit ihre Schönheit: Sie überwältigen den Betrachter und erinnern ihn gleichzeitig durch ihr Ausmaß an die Prekarität von Träumen und an die Angst vor dem Erwachen. In ihrem Rahmen stellen sie eine Welt innerhalb einer anderen dar.

    Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 200x100x200cm, 2005

    Mit ihrem traumhaften idealistischen Ansatz erinnern die Werke von Behrouz Daresh an die historische iranische Kunst - mit einem zusätzlichen Gefühl von Entsetzen, das hinter den idyllischen Formen lauert. Im kantischen Sinne überschreitet ihre Erhabenheit ihre Schönheit: Sie überwältigen den Betrachter und erinnern ihn gleichzeitig durch ihr Ausmaß an die Prekarität von Träumen und an die Angst vor dem Erwachen. In ihrem Rahmen stellen sie eine Welt innerhalb einer anderen dar.

  • Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 180x80x50cm, 2001 Die Introvertiertheit von Dareshs Arbeiten ist vor allem eine lokale Eigenschaft. Sie teilt den Wunsch vieler iranischer Modernisten, diejenigen Teile der westlichen Moderne aufzunehmen, die zu ihrem historischen Weltbild passen. Diese „Modernisten“ sahen die Zukunft und die Vergangenheit gleichermaßen als relevante kulturelle Bestimmungsorte an. Auf die oder eine andere Art lenkten sie den Blick nach innen.

    Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 180x80x50cm, 2001

    Die Introvertiertheit von Dareshs Arbeiten ist vor allem eine lokale Eigenschaft. Sie teilt den Wunsch vieler iranischer Modernisten, diejenigen Teile der westlichen Moderne aufzunehmen, die zu ihrem historischen Weltbild passen. Diese „Modernisten“ sahen die Zukunft und die Vergangenheit gleichermaßen als relevante kulturelle Bestimmungsorte an. Auf die oder eine andere Art lenkten sie den Blick nach innen.

  • Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 170x90x100cm, 2003 Obwohl Daresh als professioneller Künstler arbeitet, ist die Bildhauerei nicht sein Hauptberuf. Er ist Wirtschaftsprüfer. Dieser Beruf, eine Beschäftigung mit der Welt der Zahlen, ermöglicht ihm, seine künstlerische Arbeit als Welt parallel zum Alltag zu schützen.

    Ohne Titel, Aluminium, Eisen, Styropor, Licht- und Rauminstallation, 170x90x100cm, 2003

    Obwohl Daresh als professioneller Künstler arbeitet, ist die Bildhauerei nicht sein Hauptberuf. Er ist Wirtschaftsprüfer. Dieser Beruf, eine Beschäftigung mit der Welt der Zahlen, ermöglicht ihm, seine künstlerische Arbeit als Welt parallel zum Alltag zu schützen.

  • „Der Beginn eines Ereignis“, Aluminium, 300x100x50cm, 2004 Eine ausgeprägte Eigenschaft von Dareshs Werk ist die Präsenz eines gewissen Zeitbegriffs. Die Werke vermitteln ein Gefühl von Zeitlosigkeit, ein Merkmal der antiken Skulptur. Dieses Gefühl wird hier nicht durch massive oder pompöse Baukörper erreicht, sondern durch das Zarte, Zerbrechliche und Exquisite.

    „Der Beginn eines Ereignis“, Aluminium, 300x100x50cm, 2004

    Eine ausgeprägte Eigenschaft von Dareshs Werk ist die Präsenz eines gewissen Zeitbegriffs. Die Werke vermitteln ein Gefühl von Zeitlosigkeit, ein Merkmal der antiken Skulptur. Dieses Gefühl wird hier nicht durch massive oder pompöse Baukörper erreicht, sondern durch das Zarte, Zerbrechliche und Exquisite.

  • Ohne Titel, Eisen, 70x40x40cm, 1999 Mit ihren urweltlichen und zeitlosen Eigenschaften wirken die Werke wie eine leichte Version uralter Monumente: ein Miniatur-Stonehenge. Sie erscheinen wie Entwürfe für Denkmäler, die sich an die Augen der Zukunft wenden. Daher überrascht es nicht, dass die Werke nicht unmittelbar die vorläufigen Umbrüche widerspiegeln, die viele andere iranische Künstler beeinflusst haben.

    Ohne Titel, Eisen, 70x40x40cm, 1999

    Mit ihren urweltlichen und zeitlosen Eigenschaften wirken die Werke wie eine leichte Version uralter Monumente: ein Miniatur-Stonehenge. Sie erscheinen wie Entwürfe für Denkmäler, die sich an die Augen der Zukunft wenden. Daher überrascht es nicht, dass die Werke nicht unmittelbar die vorläufigen Umbrüche widerspiegeln, die viele andere iranische Künstler beeinflusst haben.

  • Ohne Titel, Eisen, 50x30x20cm, 1999 Es gibt hier eine besondere Aufmerksamkeit für den Maßstab, die die Werke als Modelle für einen größeren Aufbau erscheinen lässt. Mit ihrer Miniaturgröße zeigen sich die Figuren innerhalb der Strukturen nicht als Dinge an sich. In solchem Formalismus ist der Raum der Inhalt.

    Ohne Titel, Eisen, 50x30x20cm, 1999

    Es gibt hier eine besondere Aufmerksamkeit für den Maßstab, die die Werke als Modelle für einen größeren Aufbau erscheinen lässt. Mit ihrer Miniaturgröße zeigen sich die Figuren innerhalb der Strukturen nicht als Dinge an sich. In solchem Formalismus ist der Raum der Inhalt.

  • Ohne Titel, Aluminium, 30x20x7cm, 1996 Der modernistische Einfluss auf Dareshs Werke ist kaum verwunderlich. Solche Orientierung war eine ästhetische Vorliebe vieler iranische Künstler in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie haben sich in ihrer Arbeit angeeignet, was sie in der globalen Kunst relevant fanden. Die übernommenen Elemente hatten jedoch im Wesentlichen wenig mit den originalen Mustern der globalen Kunstgeschichte zu tun. Sie waren neu interpretiert und in einen anderen Kontext gestellt.

    Ohne Titel, Aluminium, 30x20x7cm, 1996

    Der modernistische Einfluss auf Dareshs Werke ist kaum verwunderlich. Solche Orientierung war eine ästhetische Vorliebe vieler iranische Künstler in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie haben sich in ihrer Arbeit angeeignet, was sie in der globalen Kunst relevant fanden. Die übernommenen Elemente hatten jedoch im Wesentlichen wenig mit den originalen Mustern der globalen Kunstgeschichte zu tun. Sie waren neu interpretiert und in einen anderen Kontext gestellt.

  • Ohne Titel, Granit, 40x30x20cm, 1995 Die Modernität der Künstlergeneration, der Daresh angehört, zeichnet sich durch eine Poetik aus, die von außen gesehen von kindlicher Naivität geprägt zu sein scheint. Die Werke dieser Generation können sehr prekär und verschlossen wirken. Diese Eigenschaften erweisen sich nicht als willkürlich, wenn sie im Kontext der lokalen Kulturgeschichte gesehen werden: Sie sind zwar nicht neuzeitlich, aber zeitgenössisch.

    Ohne Titel, Granit, 40x30x20cm, 1995

    Die Modernität der Künstlergeneration, der Daresh angehört, zeichnet sich durch eine Poetik aus, die von außen gesehen von kindlicher Naivität geprägt zu sein scheint. Die Werke dieser Generation können sehr prekär und verschlossen wirken. Diese Eigenschaften erweisen sich nicht als willkürlich, wenn sie im Kontext der lokalen Kulturgeschichte gesehen werden: Sie sind zwar nicht neuzeitlich, aber zeitgenössisch.

  • Ohne Titel, Bronze, 40x30x20cm, 1996

    Ohne Titel, Bronze, 40x30x20cm, 1996

  • Ohne Titel, Eisen, aufgestellt im Haus der iranischen Künstler, 250x50x30cm, 1995 Daresh erreicht Größe nicht in den riesigen Strukturen, sondern in den kleinen. In seinen Werken ist die Logik der Miniaturmalerei am Werk. Seine größeren Projekte zeigen jedoch, wie seine visuelle Sprache auch an den größeren Maßstab anpassbar ist. Wahrscheinlich deshalb, weil in Dareshs Arbeit Text und Kontext im selben Werk eingebaut sind und sich die Werke mehr mit internen Beziehungen als mit dem Umfeld beschäftigen.

    Ohne Titel, Eisen, aufgestellt im Haus der iranischen Künstler, 250x50x30cm, 1995

    Daresh erreicht Größe nicht in den riesigen Strukturen, sondern in den kleinen. In seinen Werken ist die Logik der Miniaturmalerei am Werk. Seine größeren Projekte zeigen jedoch, wie seine visuelle Sprache auch an den größeren Maßstab anpassbar ist. Wahrscheinlich deshalb, weil in Dareshs Arbeit Text und Kontext im selben Werk eingebaut sind und sich die Werke mehr mit internen Beziehungen als mit dem Umfeld beschäftigen.

  • Ohne Titel, Filz, 156x152cm, 1996-98 Vor dem 18. Jahrhundert war die iranische Malerei nicht Teil der Tradition des Staffeleibilds und die Gemälde waren nicht dafür bestimmt, als ein nicht zur Architektur gehörender Gegenstand an die Wände gehängt zu werden. Sie waren vielmehr dafür gedacht, sich über alle Arten von Oberflächen - insbesondere Buchseiten - zu verteilen. Jahrhundertelang wuchsen Iraner auf Teppichen als erste zugängliche bunte Oberfläche auf. JedeR IranerIn hat schon die Ekstase erlebt, sich in Mustern und Farben eines Teppichs zu verlieren.

    Ohne Titel, Filz, 156x152cm, 1996-98

    Vor dem 18. Jahrhundert war die iranische Malerei nicht Teil der Tradition des Staffeleibilds und die Gemälde waren nicht dafür bestimmt, als ein nicht zur Architektur gehörender Gegenstand an die Wände gehängt zu werden. Sie waren vielmehr dafür gedacht, sich über alle Arten von Oberflächen - insbesondere Buchseiten - zu verteilen. Jahrhundertelang wuchsen Iraner auf Teppichen als erste zugängliche bunte Oberfläche auf. JedeR IranerIn hat schon die Ekstase erlebt, sich in Mustern und Farben eines Teppichs zu verlieren.

  • Ohne Titel, Filz, Krapp und Cochenille, 220x133cm, 1996-98 Viele modernistische iranische Künstler, von Parviz Tanavoli bis zu Bahman Mohassess, von Marco Grigorian bis zu vielen KünstlerInnen der jüngeren Generation, haben versucht, ihre Kompositionen in Form von Teppichen zu weben und damit die moderne Ästhetik zu einem historischen Medium zurückzubringen. Auch Filz hat sich als ein ähnliches, aber doch einzigartiges Medium erwiesen.

    Ohne Titel, Filz, Krapp und Cochenille, 220x133cm, 1996-98

    Viele modernistische iranische Künstler, von Parviz Tanavoli bis zu Bahman Mohassess, von Marco Grigorian bis zu vielen KünstlerInnen der jüngeren Generation, haben versucht, ihre Kompositionen in Form von Teppichen zu weben und damit die moderne Ästhetik zu einem historischen Medium zurückzubringen. Auch Filz hat sich als ein ähnliches, aber doch einzigartiges Medium erwiesen.

  • Ohne Titel, Filz, 160x150cm, 1996-98 Bodenbelag aus Filz herzustellen war kein urbanes Handwerk wie die Teppichfertigung, sondern eine urzeitliche Technik, die ohne die Vermittlung durch eine Spinnerei einen Bodenbelag produzierte. Im Gegensatz zum Teppich sind die Muster im Filz nicht digitalisiert, der Designer nicht vom Handwerker differenziert. Das ermöglicht ein direkteres Verhältnis zwischen Entwurf und Produkt. In seiner Arbeit nutzt Daresh geschickt die rohe und raue Qualität des Materials, die zu den verwendeten Formen passt.

    Ohne Titel, Filz, 160x150cm, 1996-98

    Bodenbelag aus Filz herzustellen war kein urbanes Handwerk wie die Teppichfertigung, sondern eine urzeitliche Technik, die ohne die Vermittlung durch eine Spinnerei einen Bodenbelag produzierte. Im Gegensatz zum Teppich sind die Muster im Filz nicht digitalisiert, der Designer nicht vom Handwerker differenziert. Das ermöglicht ein direkteres Verhältnis zwischen Entwurf und Produkt. In seiner Arbeit nutzt Daresh geschickt die rohe und raue Qualität des Materials, die zu den verwendeten Formen passt.

  • Ohne Titel, Filz, 233x145cm, 1996-98 Die Hinweise auf die primitive Kunst sind im Kontext der iranischen Kunst der Moderne nachvollziehbar. Auf der Suche nach einer neuen Moderne suchen iranische KünstlerInnen der frühen Moderne nach Inspirationsquellen außerhalb des Bereichs der dominierenden Erzählung, um einen neuen Ausgangspunkt zu finden.

    Ohne Titel, Filz, 233x145cm, 1996-98

    Die Hinweise auf die primitive Kunst sind im Kontext der iranischen Kunst der Moderne nachvollziehbar. Auf der Suche nach einer neuen Moderne suchen iranische KünstlerInnen der frühen Moderne nach Inspirationsquellen außerhalb des Bereichs der dominierenden Erzählung, um einen neuen Ausgangspunkt zu finden.

  • „Inschrift Nr. 2“, Filz, 120x82cm, 1996-98 Wie bei der historischen iranischen Kunst scheint das Vokabular der Sprache, die Behrouz Daresh entwickelt, reich genug für eine unendliche Reihe von Kompositionen. Das ist ein Potenzial, das in seinem Werk niemals ausgeschöpft wurde.

    „Inschrift Nr. 2“, Filz, 120x82cm, 1996-98

    Wie bei der historischen iranischen Kunst scheint das Vokabular der Sprache, die Behrouz Daresh entwickelt, reich genug für eine unendliche Reihe von Kompositionen. Das ist ein Potenzial, das in seinem Werk niemals ausgeschöpft wurde.

  • „Schöpfung Nr. 1“, Filz, 212x130cm, 1996-98

    „Schöpfung Nr. 1“, Filz, 212x130cm, 1996-98

  • Ohne Titel, Filz, 100x250cm, 1996-98

    Ohne Titel, Filz, 100x250cm, 1996-98

  • „Adam und Eva“, Filz, 200x120cm, 1996-98

    „Adam und Eva“, Filz, 200x120cm, 1996-98

  • „Krieger“, Filz, 112x92cm, 1996-98

    „Krieger“, Filz, 112x92cm, 1996-98

  • „Ra (der Sonnengott)“, Filz, 210x96cm, 1996-98 Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org)

    „Ra (der Sonnengott)“, Filz, 210x96cm, 1996-98

    Text: SARANG BAHRAMI (bahrami@iranjournal.org)

Hier die letzte Kunstausstellung des Iran Journal – Kunstwerke von Ghazaleh Hedayat!