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Schauspielerin Pegah Ahangarani verurteilt

Die iranische Schauspielerin und Dokumentarfilmerin Pegah Ahangarani ist zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Das teilte Ahangaranis Mutter Manijeh Hekmat mit, berichtet die iranische Nachrichtenagentur ISNA. Demnach will Hekmat gegen das Urteil klagen, das ihrer Vermutung nach mit einem zwei Jahre alten Dokumentarfilm zusammenhängt, den ihre Tochter über den iranischen Filmregisseur Masoud Dehnamaki gedreht hat. Nach der Ausstrahlung des Films durch die BBC Persian war Ahangarani von iranischen Sicherheitsbehörden festgenommen und erst zwei Monate später im August 2011 gegen Kaution freigelassen worden. Dehnamaki, der zu den Anführern der paramilitärischen Schlägertrupps des Regimes gehörte und heute noch unter den Hardlinern Macht und Ansehen genießt, weist diese Vermutung auf seinem Internetblog zurück: Weder die Festnahme Ahangaranis noch das Urteil habe mit ihm zu tun, schrieb er dort am Mittwoch. Ahangarani war kurz vor ihrer Verhaftung von der Deutschen Welle eingeladen worden, während der Fußball-WM der Frauen in Deutschland für die persische Redaktion des Senders zu bloggen.

fh