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Erneut mehrere Tote bei Hochwasser

In der südiranischen Stadt Shiraz sind am Montag mindestens 19 Menschen bei massiven Überschwemmungen ums Leben gekommen. 114 Personen wurden verletzt. Offiziellen Angaben zufolge sorgten heftige Regenfälle außerhalb der Stadt für die starken Verwüstungen.

Zuvor hatte es schon im Norden des Iran heftige Regenfälle gegeben. Dort hat es in den vergangenen vier Tagen elf Tote und Dutzende Verletze nach Überflutungen gegeben. Auf den sozialen Netzwerken kritisierten viele IranerInnen die Regierung für das schlechte Krisenmanagement. Wäre der Einsatz von Zivilisten nicht gewesen, würde die bislang eingetroffene Hilfe nicht ausreichen.

Präsident Hassan Rouhani forderte am Montag die Behörden in den betroffenen Provinzen zu höchster Alarmbereitschaft auf. Vizepräsident Eshaq Jahangiri berief eine Krisensitzung ein.

Wegen des Unwetters wurden mehrere Inlandsflüge gestrichen. Viele IranerInnen sind wegen der Ferien zum persischen Neujahrsfest Nourouz gerade mit dem Auto auf Reisen. Die Verantwortlichen raten seit Montag von unnötigen Fahrten ab.

Der Wetterdienst warnte am Montag, dass in den kommenden 72 Stunden bis zu zwölf Provinzen von Überschwemmungen betroffen sein könnten.

(fh)