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Erdbeben im iranischen Westen

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Mittwoch die westiranische Provinzen Kohgiluye und Boyer Ahmad sowie deren Hauptstadt Yasudsch erschüttert. Laut offiziellen Angaben wurden mehr als 105 Personen verletzt. Einige von ihnen konnten gleich vor Ort behandelt werden, andere wurden in Krankenhäuser gebracht. Notfallteams und Rettungshelfer des iranischen Roten Halbmonds sind im Einsatz.

Das Erdbeben, dessen Hypozentrum sich in acht Kilometern Tiefe befand, beschädigte mehrere Gebäude. In einigen Ortschaften fielen die Strom-, Gas- und Wasserversorgung aus, auch das Telekommunikationsnetz war gestört. Straßen wurden durch Bergrutsche unpassierbar. Über die genaue Höhe des Sachschadens wurde noch nicht berichtet.

Erst im November 2017 waren in der westiranischen Provinz Kermanschah bei einem Erdbeben der Stärke 7,3 600 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 12.000 wurden verletzt. Nach dem Erdbeben kam es zu heftiger Kritik an der staatlichen Organisation für Krisenmanagement. Mangelnde Professionalität, unqualifiziertes Personal und bürokratische Hürden hätten die Hilfe für die Betroffenen erschwert.

(fh)