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  • Anhaltende Dürre in der Nordiranischen Provinz Mazandaran gefährdet die Reisproduktion des Landes. Mazandaran ist eine der Hauptanbauflächen für Reis im Iran. Die Trockenheit in der „grünen Provinz“ könnte zu weiteren Engpässen in der Reisversorgung des Landes führen, befürchten die Experten. In den letzten drei Monaten habe es im Durchschnitt 50 Prozent weniger geregnet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

    Anhaltende Dürre in der Nordiranischen Provinz Mazandaran gefährdet die Reisproduktion des Landes. Mazandaran ist eine der Hauptanbauflächen für Reis im Iran. Die Trockenheit in der „grünen Provinz“ könnte zu weiteren Engpässen in der Reisversorgung des Landes führen, befürchten die Experten. In den letzten drei Monaten habe es im Durchschnitt 50 Prozent weniger geregnet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

  • Einem Bericht des iranischen Fernsehens zufolge, gibt es in Teheran Krankentransportunternehmen, die ihren Betrieb zweckentfremden, um eilige Privatpersonen schneller durch die Staus der Innenstadt zu bringen. So kann man für einen Stundentarif von umgerechnet 25,00 bis 30,00 einen Krankenwagen mit Fahrer bestellen. Die Tagessätze schwanken je nach Baujahr des Fahrzeugs und Strecke zwischen 250,00 und 300,00 Euro.

    Einem Bericht des iranischen Fernsehens zufolge, gibt es in Teheran Krankentransportunternehmen, die ihren Betrieb zweckentfremden, um eilige Privatpersonen schneller durch die Staus der Innenstadt zu bringen. So kann man für einen Stundentarif von umgerechnet 25,00 bis 30,00 einen Krankenwagen mit Fahrer bestellen. Die Tagessätze schwanken je nach Baujahr des Fahrzeugs und Strecke zwischen 250,00 und 300,00 Euro.

  • Nicht nur in der Bildung und Verwaltung des Landes, sondern auch im Sport wollen iranische Frauen den Männern nicht nachstehen. Das Golfspielen war bis Anfang dieses Jahrhunderts eine reine Männerdomäne, doch das Spiel wurde in den letzten Jahren bei den iranischen Frauen zunehmend beliebter. In Fast allen 31 Provinzen des Landes gibt es Damen Golfteams. Seit 2011 gibt es die iranische Golf Damenliga. Das Golfspiel kam mit den Europäern, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der iranischen Ölindustrie arbeiteten, in den Iran.

    Nicht nur in der Bildung und Verwaltung des Landes, sondern auch im Sport wollen iranische Frauen den Männern nicht nachstehen. Das Golfspielen war bis Anfang dieses Jahrhunderts eine reine Männerdomäne, doch das Spiel wurde in den letzten Jahren bei den iranischen Frauen zunehmend beliebter. In Fast allen 31 Provinzen des Landes gibt es Damen Golfteams. Seit 2011 gibt es die iranische Golf Damenliga. Das Golfspiel kam mit den Europäern, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der iranischen Ölindustrie arbeiteten, in den Iran.

  • Keine surrealistische Abbildung, sondern die größte Binnensee des Iran. Der Urmia See liegt in den iranischen Provinzen Ost-Aserbaidschan und West-Aserbaidschan. Bis vor 15 Jahren hatte er eine Fläche von 5.470 km², etwa zehnmal größer als der Bodensee. Der tiefste Punkt war in 16 m. Der Salzgehalt des Sees beträgt bis zu 31 %, was etwa dem Salzgehalt des Toten Meeres entspricht. Manche Studien weisen nach, dass der See schon in zwei Jahren völlig ausgetrocknet sein würde.

    Keine surrealistische Abbildung, sondern die größte Binnensee des Iran. Der Urmia See liegt in den iranischen Provinzen Ost-Aserbaidschan und West-Aserbaidschan. Bis vor 15 Jahren hatte er eine Fläche von 5.470 km², etwa zehnmal größer als der Bodensee. Der tiefste Punkt war in 16 m. Der Salzgehalt des Sees beträgt bis zu 31 %, was etwa dem Salzgehalt des Toten Meeres entspricht. Manche Studien weisen nach, dass der See schon in zwei Jahren völlig ausgetrocknet sein würde.

  • Mitte Juni beginnt die traditionelle Sommerwanderung der iranischen Nomaden von den südlichen Provinzen in die gemäßigteren Klimazonen im Westen und Nordwesten des Landes. Im Iran leben mehrere Nomadenstämme, die nur zum Teil sesshaft geworden sind. Die Bachtiari, zum Beispiel, sind ein Stamm von etwa 600.000 Menschen. Mehr als ein Drittel von ihnen lebt noch als Wanderhirten. Die Sommerwanderung der Bachtiaris von der südlichen Provinz Khusestan in die westlichen Provinz Tschahar-Mahalo-Bachtiari führt über asphaltiere Straßen und Berge auf bis zu 3.000 Meter Höhe und dauert zwischen sechs und acht Wochen.

    Mitte Juni beginnt die traditionelle Sommerwanderung der iranischen Nomaden von den südlichen Provinzen in die gemäßigteren Klimazonen im Westen und Nordwesten des Landes. Im Iran leben mehrere Nomadenstämme, die nur zum Teil sesshaft geworden sind. Die Bachtiari, zum Beispiel, sind ein Stamm von etwa 600.000 Menschen. Mehr als ein Drittel von ihnen lebt noch als Wanderhirten. Die Sommerwanderung der Bachtiaris von der südlichen Provinz Khusestan in die westlichen Provinz Tschahar-Mahalo-Bachtiari führt über asphaltiere Straßen und Berge auf bis zu 3.000 Meter Höhe und dauert zwischen sechs und acht Wochen.

  • Immer mehr jungen Iranerinnen und Iraner begeistern sich für Auto-Slalom-Rennen. Selbst in den konservativen Städten lassen sich Tausende Menschen von diesem Motorsport mitreißen. Ende Mai fand das erste Slalom-Rennen in der Pilgerstadt Maschad statt. Hier die Gewinnerinnen des Frauen-Slaloms.

    Immer mehr jungen Iranerinnen und Iraner begeistern sich für Auto-Slalom-Rennen. Selbst in den konservativen Städten lassen sich Tausende Menschen von diesem Motorsport mitreißen. Ende Mai fand das erste Slalom-Rennen in der Pilgerstadt Maschad statt. Hier die Gewinnerinnen des Frauen-Slaloms.

  • Das Reiseprogramm für ausländische PauschaltouristInnen sieht im Iran unter anderem auch den Besuch geschichtsträchtiger Orte vor. Dazu gehört in der Regel auch der letzte Wohnsitz des antiamerikanischen Republikgründers Ayatollah Khomeini. In der dritten Maiwoche machten Fotos wie dieses im persischsprachigen Internet die Runde. Sie sollen belegen, dass die Lebensweise des verstorbenen Revolutionsführers sogar für amerikanische TouristInnen von Interesse ist.

    Das Reiseprogramm für ausländische PauschaltouristInnen sieht im Iran unter anderem auch den Besuch geschichtsträchtiger Orte vor. Dazu gehört in der Regel auch der letzte Wohnsitz des antiamerikanischen Republikgründers Ayatollah Khomeini. In der dritten Maiwoche machten Fotos wie dieses im persischsprachigen Internet die Runde. Sie sollen belegen, dass die Lebensweise des verstorbenen Revolutionsführers sogar für amerikanische TouristInnen von Interesse ist.

  • Die internationalen Sanktionen gegen den Iran sind noch nicht aufgehoben, doch schon eilen westliche Firmen in die Islamische Republik, um von der nahenden Marktöffnung der Jahre lang isolierten islamischen Republik zu profitieren. Eins der ersten Unternehmen ist Volvo, das vor vier Jahren unter dem Druck der USA die Zusammenarbeit mit dem Iran aufgeben musste. Jetzt darf der iranische Autohersteller Saypa mit der Lizenz des schwedischen Konzerns eine neue LKW-Generation auf den Markt bringen. Das neue Modell FH500 wird 500 PS haben und dem Umweltstandard „Euro IV“ entsprechen. Laut dem iranischen Press TV sind im Iran etwa 137.000 LKWs im Verkehr. Über die Hälfte der Lastautos seien veraltet und müssten durch neue Trucks ersetzt werden, schreibt der staatliche TV-Sender.

    Die internationalen Sanktionen gegen den Iran sind noch nicht aufgehoben, doch schon eilen westliche Firmen in die Islamische Republik, um von der nahenden Marktöffnung der Jahre lang isolierten islamischen Republik zu profitieren. Eins der ersten Unternehmen ist Volvo, das vor vier Jahren unter dem Druck der USA die Zusammenarbeit mit dem Iran aufgeben musste. Jetzt darf der iranische Autohersteller Saypa mit der Lizenz des schwedischen Konzerns eine neue LKW-Generation auf den Markt bringen. Das neue Modell FH500 wird 500 PS haben und dem Umweltstandard „Euro IV“ entsprechen. Laut dem iranischen Press TV sind im Iran etwa 137.000 LKWs im Verkehr. Über die Hälfte der Lastautos seien veraltet und müssten durch neue Trucks ersetzt werden, schreibt der staatliche TV-Sender.

  • Nach Angaben des Teheraner Polizeipräsidenten, Hossein Sadjedi Nia, wurden in der Woche vom 3. bis 10. Mai in der iranischen Hauptstadt über 1,3 Millionen illegale CDs und DVDs beschlagnahmt und vernichtet. Der Polizeichef begründete vor Journalisten das Vorgehen damit, dass die Datenträger “kulturell schädigenden” Inhalts seien, ohne auf weitere Details einzugehen. In diesem Zusammenhang seien ebenfalls 80 Personen festgenommen worden, so Sadjedi Nia. Er ließ wissen, dass die Polizei im Sommer ihren Kampf gegen die illegal Medien verstärken würde: “In den Sommerferien haben Kinder und Jugendliche mehr Zeit, sich Filme und Videospiele anzuschauen!”

    Nach Angaben des Teheraner Polizeipräsidenten, Hossein Sadjedi Nia, wurden in der Woche vom 3. bis 10. Mai in der iranischen Hauptstadt über 1,3 Millionen illegale CDs und DVDs beschlagnahmt und vernichtet. Der Polizeichef begründete vor Journalisten das Vorgehen damit, dass die Datenträger “kulturell schädigenden” Inhalts seien, ohne auf weitere Details einzugehen. In diesem Zusammenhang seien ebenfalls 80 Personen festgenommen worden, so Sadjedi Nia. Er ließ wissen, dass die Polizei im Sommer ihren Kampf gegen die illegal Medien verstärken würde: “In den Sommerferien haben Kinder und Jugendliche mehr Zeit, sich Filme und Videospiele anzuschauen!”

  • Das musikalische Puppenspiel „Saadi“ wurde am 26. April in der Ferdowsi-Halle in Teheran aufgeführt. Das Stück sollte ursprünglich zwei Wochen zuvor in der Stadt Shiraz zum Gedenken an den berühmten iranischen Dichter und Mystiker Saadi (1190–1283) aufgeführt werden. Doch die Musikabteilung des Kulturministeriums hatte die Aufführung abgesagt, da in einem Part eine Solo-Sängerin zu hören war. Musiktheater bedürfen im Iran sowohl der Genehmigungen der Theaterabteilung, als auch der Musikabteilung des Kulturministeriums. Nachdem das Frauensolo durch einen Chor ersetzt wurde, durfte die „Puppen-Oper“ aufgeführt werden. Frauen dürfen in der Islamischen Republik lediglich in Chören oder Ensembles öffentlich singen. Solo-Auftritte vor gemischtem Publikum sind ihnen verboten.

    Das musikalische Puppenspiel „Saadi“ wurde am 26. April in der Ferdowsi-Halle in Teheran aufgeführt. Das Stück sollte ursprünglich zwei Wochen zuvor in der Stadt Shiraz zum Gedenken an den berühmten iranischen Dichter und Mystiker Saadi (1190–1283) aufgeführt werden. Doch die Musikabteilung des Kulturministeriums hatte die Aufführung abgesagt, da in einem Part eine Solo-Sängerin zu hören war. Musiktheater bedürfen im Iran sowohl der Genehmigungen der Theaterabteilung als auch der Musikabteilung des Kulturministeriums. Nachdem das Frauensolo durch einen Chor ersetzt wurde, durfte die „Puppen-Oper“ aufgeführt werden. Frauen dürfen in der Islamischen Republik lediglich in Chören oder Ensembles öffentlich singen. Solo-Auftritte vor gemischtem Publikum sind ihnen verboten.

  • Die iranische Armee hat ihre neuesten Errungenschaften auf dem Gebiet der Kriegstechnologie der Weltöffentlichkeit vorgeführt. Unter anderem gehört dazu ein Kettenfahrzeug namens „Fallagh“, das als „Panzer der Zukunft“ bezeichnet wird. Das Fahrzeug wiegt nur vier Tonnen, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h, hat eine Reichweite von 400 km. Viele IranerInnen in den sozialen Netzwerken machen sich über dieses Panzerfahrzeug lustig und bezeichnen es als „Spielzeug“. Fachleute meinen aber, es sei ein praktischer und kostengünstiger Panzer, und auch leichter, schneller und wendiger als die bisherigen gepanzerten Vehikel der Islamischen Republik.

    Die iranische Armee hat ihre neuesten Errungenschaften auf dem Gebiet der Kriegstechnologie der Weltöffentlichkeit vorgeführt. Unter anderem gehört dazu ein Kettenfahrzeug namens „Fallagh“, das als „Panzer der Zukunft“ bezeichnet wird. Das Fahrzeug wiegt nur vier Tonnen, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h, hat eine Reichweite von 400 km. Viele IranerInnen in den sozialen Netzwerken machen sich über dieses Panzerfahrzeug lustig und bezeichnen es als „Spielzeug“. Fachleute meinen aber, es sei ein praktischer und kostengünstiger Panzer, und auch leichter, schneller und wendiger als die bisherigen gepanzerten Vehikel der Islamischen Republik.

  • Seit langem warnen Experten vor Wüstenbildung in der Ghazvin-Ebene, in der rund fünf Prozent der landwirtschaftlichen Produkte des Iran erzeugt werden. Nach Aussagen von Hamid Ghazvini, dem Leiter des Wasseramtes der Provinz Ghazvin, sinkt der Grundwasserpegel der Region jährlich um 90 cm. Anhaltende Dürre und übermäßiger Wasserverbrauch für landwirtschaftliche Zwecke seien die Hauptgründe der sukzessiven Vernichtung des einstigen „Paradieses“, so Ghazvini. Ein Großteil der 3.500 Hektar umfassenden Mandel- und Pistazienhaine seien in den letzten Jahren aus der grünen Ebene verschwunden, hatte Anfang März die Nachrichtenagentur ILNA berichtet. Die Ghazvin-Ebne hat eine Fläche von etwa 443.000 Hektar und liegt 45 Km westlich der Hauptstadt Teheran.

    Seit langem warnen Experten vor Wüstenbildung in der Ghazvin-Ebene, in der rund fünf Prozent der landwirtschaftlichen Produkte des Iran erzeugt werden. Nach Aussagen von Hamid Ghazvini, dem Leiter des Wasseramtes der Provinz Ghazvin, sinkt der Grundwasserpegel der Region jährlich um 90 cm. Anhaltende Dürre und übermäßiger Wasserverbrauch für landwirtschaftliche Zwecke seien die Hauptgründe der sukzessiven Vernichtung des einstigen „Paradieses“, so Ghazvini. Ein Großteil der 3.500 Hektar umfassenden Mandel- und Pistazienhaine seien in den letzten Jahren aus der grünen Ebene verschwunden, hatte Anfang März die Nachrichtenagentur ILNA berichtet. Die Ghazvin-Ebne hat eine Fläche von etwa 443.000 Hektar und liegt 45 Km westlich der Hauptstadt Teheran.

  • Am 20. März, gegen 23:40 Uhr (MEZ) begann das neue iranische Jahr. Jede Region feiert das Neujahrsfest "Nouruz" auf ihre Art und Weise. Zur Neujahrstradition der meisten IrannerInnen gehört eine große Tafel, genannt „Sofreh-Haft-Sin“, auf die sieben verschiedene Lebensmittel und Pflanzen gestellt werden, die in der persischen Sprache mit dem Buchstaben „S“ beginnen. Sie symbolisieren Fruchtbarkeit und Reichtum. "Sofreh-Haft-Sin“ bleibt dreizehn Tage lang stehen, denn so lange besuchen sich IranerInnen gegenseitig zum Nouruz.

    Am 20. März, gegen 23:40 Uhr (MEZ) begann das neue iranische Jahr. Jede Region feiert das Neujahrsfest "Nouruz" auf ihre Art und Weise. Zur Neujahrstradition der meisten IrannerInnen gehört eine große Tafel, genannt „Sofreh-Haft-Sin“, auf die sieben verschiedene Lebensmittel und Pflanzen gestellt werden, die in der persischen Sprache mit dem Buchstaben „S“ beginnen. Sie symbolisieren Fruchtbarkeit und Reichtum. "Sofreh-Haft-Sin“ bleibt dreizehn Tage lang stehen, denn so lange besuchen sich IranerInnen gegenseitig zum Nouruz.

  • Am 20. März, um 23:10 Uhr, beginnt das neue iranische Jahr (1394) und damit das größte iranische Fest Nouruz. Seit Anfang März sind die IranerInnen mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten beschäftigt. Grundreinigung des Hauses und das Einkaufen von neuen Kleidern und Schuhen sind feste Bestandteile des Neujahrfestes. Viele Kleinhändler verdienen im Monat März mehr als im gesamten Jahr.

    Am 20. März, um 23:10 Uhr, beginnt das neue iranische Jahr (1394) und damit das größte iranische Fest Nouruz. Seit Anfang März sind die IranerInnen mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten beschäftigt. Grundreinigung des Hauses und das Einkaufen von neuen Kleidern und Schuhen sind feste Bestandteile des Neujahrfestes. Viele Kleinhändler verdienen im Monat März mehr als im gesamten Jahr.

  • Nach offiziellen Angaben sind in Teheran im laufenden iranischen Jahr bisher (vom 21. März 2014 bis 27. Februar 2015) 1.108 Menschen durch Verkehrsunfälle zum Tode gekommen. Das ist ein Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Auch die Zahl der Unfallverletzten habe um 7,2 Prozent abgenommen. In dem genannten Zeitraum seien 40.477 Menschen durch Autounfälle verletzt worden. Zum Vergleich: In der deutschen Hauptstadt hinterließen die Autounfälle im Jahr 2014 etwa 17.500 Verletzte und 52 Tote.

    Nach offiziellen Angaben sind in Teheran im laufenden iranischen Jahr bisher (vom 21. März 2014 bis 27. Februar 2015) 1.108 Menschen durch Verkehrsunfälle zum Tode gekommen. Das ist ein Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Auch die Zahl der Unfallverletzten habe um 7,2 Prozent abgenommen. In dem genannten Zeitraum seien 40.477 Menschen durch Autounfälle verletzt worden. Zum Vergleich: In der deutschen Hauptstadt hinterließen die Autounfälle im Jahr 2014 etwa 17.500 Verletzte und 52 Tote.

  • Himmel der Himmel Die Festung heißt „Falak-ol-Aflak“ (Himmel der Himmel) und ragt über der Stadt Khorramabad, im Südwesten des Iran. Erbaut wurde die Burg in der Zeit des Sassanidenreiches (224 – 651 n. Ch.). Einst war sie Regierungssitz, später auch Schatzkammer und nach dem amerikanisch-britischen Putsch im Iran im Jahr 1953 diente sie als Gefängnis für die Gegner des Schah-Regimes und war bis zur Revolution Teil einer Armee-Kaserne. Heute beherbergt die 1.200 qm große Anlage ein Völkerkundemuseum.

    Himmel der Himmel Die Festung heißt „Falak-ol-Aflak“ (Himmel der Himmel) und ragt über der Stadt Khorramabad, im Südwesten des Iran. Erbaut wurde die Burg in der Zeit des Sassanidenreiches (224 – 651 n. Ch.). Einst war sie Regierungssitz, später auch Schatzkammer und nach dem amerikanisch-britischen Putsch im Iran im Jahr 1953 diente sie als Gefängnis für die Gegner des Schah-Regimes und war bis zur Revolution Teil einer Armee-Kaserne. Heute beherbergt die 1.200 qm große Anlage ein Völkerkundemuseum.

  • Die „Arg-e Alavian“ (Alavian Burg) in Amol ist eine der wenigen übriggebliebenen Kulturerbestätten der Alavian (Aleviten) im Norden des Iran. Sie liegt in der Stadt Amol und ist von einem Park umgeben. Der Park und die Überreste der Burganlage gehören Privatpersonen und sollen nun modernen Wohnhäusern weichen. DenkmalschützerInnen in Amol versuchen seit Monaten, die Provinzverwaltung dazu zu bewegen, die Anlage aufzukaufen und als Kulturerbe des Landes zu deklarieren. Die Behörden verweisen jedoch auf die leeren Staatskassen. Mitte Januar starteten die DenkmalschützerInnen eine Kampagne zum Erhalt der historischen Anlage. Sie sammelten Unterschriften und baten in einem offenen Brief Präsident Rouhani um Hilfe. Die Aleviten im Iran sind Muslime, die sich streng an die Lehren des ersten schiitischen Imam Ali halten. Sie hatten ihre Blütezeit im Norden des Iran zwischen den Jahren 864 bis 964 n. Ch..

    Die „Arg-e Alavian“ (Alavian Burg) in Amol ist eine der wenigen übriggebliebenen Kulturerbestätten der Alavian (Aleviten) im Norden des Iran. Sie liegt in der Stadt Amol und ist von einem Park umgeben. Der Park und die Überreste der Burganlage gehören Privatpersonen und sollen nun modernen Wohnhäusern weichen. DenkmalschützerInnen in Amol versuchen seit Monaten, die Provinzverwaltung dazu zu bewegen, die Anlage aufzukaufen und als Kulturerbe des Landes zu deklarieren. Die Behörden verweisen jedoch auf die leeren Staatskassen. Mitte Januar starteten die DenkmalschützerInnen eine Kampagne zum Erhalt der historischen Anlage. Sie sammelten Unterschriften und baten in einem offenen Brief Präsident Rouhani um Hilfe. Die Aleviten im Iran sind Muslime, die sich streng an die Lehren des ersten schiitischen Imam Ali halten. Sie hatten ihre Blütezeit im Norden des Iran zwischen den Jahren 864 bis 964 n. Ch..

  • „Erneut wurden in dem Schutzgebiet „Touran“ ein Gepard mit drei Jungen gesichtet“, teilte das Umweltamt der Stadt Shahrud am 24. Januar mit. In den vergangenen fünf Wochen seien in dem Schutzgebiet im Nordosten des Iran insgesamt elf vom Aussterben bedrohte asiatische Geparde – auch iranische Geparde genannt - registriert worden. „Touran“ ist mit etwa 11.000 Quadratkilometern eines der größten Schutzgebiete des Iran. Es besteht aus dem großen Touran-Nationalpark (1.200 Quadratkilometer) und dem Touran-Wildreservat (9.800 Quadratkilometer). Geparde sind Savannen- und Steppentiere und bevorzugen Gebiete mit hohem Gras. Solche Gebiete sind aber auch für Schäfer und ihre Herden attraktiv. Deshalb ist das Touran-Wildreservat zu einem beliebten Gebiet für die Hirten der Region geworden. Laut UmweltschützerInnen seien die Hunde der Schäfer eine ernste Gefahr für die Geparde und ihre Babys. Sie verlangen von der Provinzverwaltung, den Schäfern den Zugang zum Wildreservat zu verbieten und ihnen andere Gebiete zur Verfügung zu stellen.

    „Erneut wurden in dem Schutzgebiet „Touran“ ein Gepard mit drei Jungen gesichtet“, teilte das Umweltamt der Stadt Shahrud am 24. Januar mit. In den vergangenen fünf Wochen seien in dem Schutzgebiet im Nordosten des Iran insgesamt elf vom Aussterben bedrohte asiatische Geparde – auch iranische Geparde genannt - registriert worden. „Touran“ ist mit etwa 11.000 Quadratkilometern eines der größten Schutzgebiete des Iran. Es besteht aus dem großen Touran-Nationalpark (1.200 Quadratkilometer) und dem Touran-Wildreservat (9.800 Quadratkilometer). Geparde sind Savannen- und Steppentiere und bevorzugen Gebiete mit hohem Gras. Solche Gebiete sind aber auch für Schäfer und ihre Herden attraktiv. Deshalb ist das Touran-Wildreservat zu einem beliebten Gebiet für die Hirten der Region geworden. Laut UmweltschützerInnen seien die Hunde der Schäfer eine ernste Gefahr für die Geparde und ihre Babys. Sie verlangen von der Provinzverwaltung, den Schäfern den Zugang zum Wildreservat zu verbieten und ihnen andere Gebiete zur Verfügung zu stellen.

  • Der „Wolkenwald“ im Norden Irans trägt seinen Namen, weil dieses Waldstück meist von Wolken durchzogen ist, die sich in den Baumwipfeln verfangen. Der Wolkenwald ist unter anderem wegen seiner einzigartigen Flora in die Liste des iranischen Kulturerbes aufgenommen worden und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Trotzdem soll er zum Teil einer Schnellstraße zum Opfer fallen. Das staatliche Umweltamt und verschiedene NGOs protestieren seit Jahren gegen den Plan, der in der Zeit der Präsidentschaft von Mahmoud Ahmadinedschad bewilligt worden aber wegen des Widerstandes der Verantwortlichen der Umweltbehörde nicht realisiert worden war. Die treibende Kraft hinter dem Straßenbauvorhaben ist zurzeit der Parlamentarier Rahmatolllah Nouroozi und einige - der Öffentlichkeit unbekannten - Investoren. Nouroozis Meinung nach, würde diese Straße zu der Entwicklung und dem "Fortschritt" seines Wahlbezirks Ali Abad in der Nähe der Stadt Shahrood beitragen. Deshalb hat er vor kurzem erneut bei den Hardlinern im Parlament für den Bau der Schnellstraße geworben. Die UmweltschützerInnen befürchten, dass Nouroozi durch seine Beziehungen zu Wirtschaftsfunktionären irgendwann seinen Plan umsetzen und somit ein weiteres Kulturerbe des Iran gefährden könnte.

    Der „Wolkenwald“ im Norden Irans trägt seinen Namen, weil dieses Waldstück meist von Wolken durchzogen ist, die sich in den Baumwipfeln verfangen. Der Wolkenwald ist unter anderem wegen seiner einzigartigen Flora in die Liste des iranischen Kulturerbes aufgenommen worden und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Trotzdem soll er zum Teil einer Schnellstraße zum Opfer fallen. Das staatliche Umweltamt und verschiedene NGOs protestieren seit Jahren gegen den Plan, der in der Zeit der Präsidentschaft von Mahmoud Ahmadinedschad bewilligt worden aber wegen des Widerstandes der Verantwortlichen der Umweltbehörde nicht realisiert worden war. Die treibende Kraft hinter dem Straßenbauvorhaben ist zurzeit der Parlamentarier Rahmatolllah Nouroozi und einige - der Öffentlichkeit unbekannten - Investoren. Nouroozis Meinung nach, würde diese Straße zu der Entwicklung und dem "Fortschritt" seines Wahlbezirks Ali Abad in der Nähe der Stadt Shahrood beitragen. Deshalb hat er vor kurzem erneut bei den Hardlinern im Parlament für den Bau der Schnellstraße geworben. Die UmweltschützerInnen befürchten, dass Nouroozi durch seine Beziehungen zu Wirtschaftsfunktionären irgendwann seinen Plan umsetzen und somit ein weiteres Kulturerbe des Iran gefährden könnte.

  • Sie sind Muslime, glauben an denselben Propheten, nennen sich aber anders: Schiiten und Sunniten. Sie beten auch anders und nicht gemeinsam. Selbst in der „Woche der Einigkeit“ - von 2. bis 9. Januar - nicht. Die „Woche der Einigkeit“ sollte die Einheit aller Muslime demonstrieren. Doch dann wurden Bilder von einem Treffen von Vertretern beider Konfessionen in der Stadt Mashad veröffentlicht, die das Gegenteil beweisen. Selbst beten wollten sie nicht gemeinsam. Diese Demonstration der Uneinigkeit wurde von der staatlichen Presse allerdings scharf kritisiert. Nach offiziellen Angaben sind 98 Prozent der IranerInnen Muslime. Weniger als 10 Prozent davon sind Sunniten. Sie klagen seit Jahren über Diskriminierung durch die schiitische Regierung.

    Sie sind Muslime, glauben an denselben Propheten, nennen sich aber anders: Schiiten und Sunniten. Sie beten auch anders und nicht gemeinsam. Selbst in der „Woche der Einigkeit“ - von 2. bis 9. Januar - nicht. Die „Woche der Einigkeit“ sollte die Einheit aller Muslime demonstrieren. Doch dann wurden Bilder von einem Treffen von Vertretern beider Konfessionen in der Stadt Mashad veröffentlicht, die das Gegenteil beweisen. Selbst beten wollten sie nicht gemeinsam. Diese Demonstration der Uneinigkeit wurde von der staatlichen Presse allerdings scharf kritisiert. Nach offiziellen Angaben sind 98 Prozent der IranerInnen Muslime. Weniger als 10 Prozent davon sind Sunniten. Sie klagen seit Jahren über Diskriminierung durch die schiitische Regierung.

  • Roller Skating nimmt bei den Frauen in den iranischen Großstädten stetig an Beliebtheit zu. Das Foto zeigt das Team des Naghsche-Jahan-Vereins von Isfahan beim Training.

    Roller Skating nimmt bei den Frauen in den iranischen Großstädten stetig an Beliebtheit zu. Das Foto zeigt das Team des Naghsche-Jahan-Vereins von Isfahan beim Training.

  • 26. Dezember 2003: Binnen weniger als 30 Sekunden lag die historische Lehmstadt Bam im Südosten des Iran in Trümmern. Nach unterschiedlichen Angaben verloren zwischen 30.000 und 40.000 Menschen ihr Leben, etwa 100.000 ihr Zuhause. Mehr als 90 Prozent der Stadt wurde zerstört, darunter Arg-e Bam, die legendäre Zitadelle, die vor dem Beben als das größte Lehmbauwerk der Welt galt. Nach der Katastrophe wurde Bam von der ganzen Welt mit finanzieller Hilfe unterstützt. Bis heute arbeiten nationale und internationale Fachleute am Wiederaufbau der historischen Stätten. Neben der 2.500 Jahre alten Zitadelle sollen auch der alte Basar und die älteste Moschee der Stadt möglichst in ihren alten Zustand zurückversetzt werden. 2004 wurde die Stadt von der Unesco auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein beachtlicher Teil der Spendengelder auf den Konten korrupter Politiker und Beamter landete. Am 27. Dezember 2014 kritisierte das iranische Nachrichtenportal ISCA-News, schwaches Management, Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Behörden und viele andere Faktoren hätten dazu geführt, dass die Stadt Bam bisher nicht wiederaufgebaut worden sei - und es sei auch nicht absehbar, wann es so weit sein werde.

    26. Dezember 2003: Binnen weniger als 30 Sekunden lag die historische Lehmstadt Bam im Südosten des Iran in Trümmern. Nach unterschiedlichen Angaben verloren zwischen 30.000 und 40.000 Menschen ihr Leben, etwa 100.000 ihr Zuhause. Mehr als 90 Prozent der Stadt wurde zerstört, darunter Arg-e Bam, die legendäre Zitadelle, die vor dem Beben als das größte Lehmbauwerk der Welt galt. Nach der Katastrophe wurde Bam von der ganzen Welt mit finanzieller Hilfe unterstützt. Bis heute arbeiten nationale und internationale Fachleute am Wiederaufbau der historischen Stätten. Neben der 2.500 Jahre alten Zitadelle sollen auch der alte Basar und die älteste Moschee der Stadt möglichst in ihren alten Zustand zurückversetzt werden. 2004 wurde die Stadt von der Unesco auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein beachtlicher Teil der Spendengelder auf den Konten korrupter Politiker und Beamter landete. Am 27. Dezember 2014 kritisierte das iranische Nachrichtenportal ISCA-News, schwaches Management, Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Behörden und viele andere Faktoren hätten dazu geführt, dass die Stadt Bam bisher nicht wiederaufgebaut worden sei - und es sei auch nicht absehbar, wann es so weit sein werde.

  • Das Yalda-Fest gehört zu den vier großen Festen des indo-iranischen Kulturkreises, die gemäß dem iranischen Sonnenkalender begangen werden. Die Yalda-Nacht, auch "Tschel-leh-Nacht" genannt,wird anlässlich der Wintersonnenwende, also der längsten Nacht des Jahres, gefeiert. In der Yalda-Nacht besuchen die IrannerInnen die Ältesten der Familie und feiern mit ihnen bis zum Erscheinen des Lichtes. Traditionell werden zu diesem Anlass vor allem Melonen, Granatäpfel, Trauben und Nüsse verzehrt. Der Gedichtband "Diwan" des bekannten iranischen Dichters Hafiz sorgt für Spannung, da seine Poesie Jung und Alt als Orakel dient.

    Das Yalda-Fest gehört zu den vier großen Festen des indo-iranischen Kulturkreises, die gemäß dem iranischen Sonnenkalender begangen werden. Die Yalda-Nacht, auch "Tschel-leh-Nacht" genannt,wird anlässlich der Wintersonnenwende, also der längsten Nacht des Jahres, gefeiert. In der Yalda-Nacht besuchen die IrannerInnen die Ältesten der Familie und feiern mit ihnen bis zum Erscheinen des Lichtes. Traditionell werden zu diesem Anlass vor allem Melonen, Granatäpfel, Trauben und Nüsse verzehrt. Der Gedichtband "Diwan" des bekannten iranischen Dichters Hafiz sorgt für Spannung, da seine Poesie Jung und Alt als Orakel dient.

  • Während in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas die Menschen bei 24 Grad Celsius im Meer baden können, genießen gut betuchte Bewohnerinnen der Hauptstadt Teheran den ersten Schnee in den Höhenlagen des Alborz-Gebirges bei Minustemperaturen und klarer Sicht. Der Pistenspaß ist im Iran ziemlich kostspielig.

    Während in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas die Menschen bei 24 Grad Celsius im Meer baden können, genießen gut betuchte Bewohnerinnen der Hauptstadt Teheran den ersten Schnee in den Höhenlagen des Alborz-Gebirges bei Minustemperaturen und klarer Sicht. Der Pistenspaß ist im Iran ziemlich kostspielig.

  • Der Freistillringerverein Bimeh Razi der iranischen Stadt Dschuybar (Jouybar) hat die erste Weltmeisterschaft der Ringerclubs gewonnen. Zweiter wurde Titan Mercury Wrestling Club aus den USA. Der Ringer-Champion-League fand vom 27. Bis 28. November in der nordiranischen Stadt Dschuybar statt. ِDaran nahmen 15 Clubs aus verschiedenen Ländern teil.

    Der Freistillringerverein Bimeh Razi der iranischen Stadt Dschuybar (Jouybar) hat die erste Weltmeisterschaft der Ringerclubs gewonnen. Zweiter wurde Titan Mercury Wrestling Club aus den USA. Der Ringer-Champion-League fand vom 27. Bis 28. November in der nordiranischen Stadt Dschuybar statt. ِDaran nahmen 15 Clubs aus verschiedenen Ländern teil.

  • Der iranische Nationalspieler Ali-Asghar Hassanzadeh ist zum besten asiatischen Hallenfußballer des Jahres ausgezeichnet worden. Hassanzadeh hatte bei den letzten Asien-Hallenfußballmeisterschaften mit einer Glanzleistung von 8 Toren sein Team und die Fans beglückt. Der Iran belegt auf der Hallenfußball-Weltrangliste der Männer den sechsten Platz.

    Der iranische Nationalspieler Ali-Asghar Hassanzadeh ist zum besten asiatischen Hallenfußballer des Jahres ausgezeichnet worden. Hassanzadeh hatte bei den letzten Asien-Hallenfußballmeisterschaften mit einer Glanzleistung von 8 Toren sein Team und die Fans beglückt. Der Iran belegt auf der Hallenfußball-Weltrangliste der Männer den sechsten Platz.

  • Muharram (dieses Jahr vom 25. Oktober bis 22. November) ist der erste Monat des islamischen Kalenders. Für die Schiiten hat dieser Monat eine besondere Bedeutung, weil Hussein ibn Ali, der dritte Imam der Schiiten und Enkelsohn des Propheten Mohammad, während des Muharram in der Schlacht von Karbala (680 n. Ch.) getötet wurde. In dem Trauermonat tragen die gläubigen Schiiten schwarz und es gibt überall im Iran Feierlichkeiten, deren Höhepunkt das Aschura-Fest ist. In der Aschura-Nacht stellen die Schiiten das Martyrium Husseins als Schauspiel dar. Dabei fügen sie sich mit Geißeln, Messern und Schwertern tiefe Wunden zu.

    Muharram (dieses Jahr vom 25. Oktober bis 22. November) ist der erste Monat des islamischen Kalenders. Für die Schiiten hat dieser Monat eine besondere Bedeutung, weil Hussein ibn Ali, der dritte Imam der Schiiten und Enkelsohn des Propheten Mohammad, während des Muharram in der Schlacht von Karbala (680 n. Ch.) getötet wurde. In dem Trauermonat tragen die gläubigen Schiiten schwarz und es gibt überall im Iran Feierlichkeiten, deren Höhepunkt das Aschura-Fest ist. In der Aschura-Nacht stellen die Schiiten das Martyrium Husseins als Schauspiel dar. Dabei fügen sie sich mit Geißeln, Messern und Schwertern tiefe Wunden zu.

  • Niemand hatte an diesen Tagen in der Hauptstadt der Provinz Ardebil, im Nordwesten des Iran, mit Schnee gerechnet. Am Freitag, den 24. Oktober, wurden im Norden der Provinz bis zu 35 cm Schnee gemessen. Nach Angaben der Provienzverwaltung steckten Hunderte Fehrzeuge fest, ihnen seien Rettungskräfte zu Hilfe geeilt. Die ersten Schneefälle in dem höheren Bergland hatte es bereits vor dem 15. Oktober gegeben.

    Niemand hatte an diesen Tagen in der Hauptstadt der Provinz Ardebil, im Nordwesten des Iran, mit Schnee gerechnet. Am Freitag, den 24. Oktober, wurden im Norden der Provinz bis zu 35 cm Schnee gemessen. Nach Angaben der Provienzverwaltung steckten Hunderte Fehrzeuge fest, ihnen seien Rettungskräfte zu Hilfe geeilt. Die ersten Schneefälle in dem höheren Bergland hatte es bereits vor dem 15. Oktober gegeben.

  • Die iranische Polizei hat ihre neue Kampfausrüstung gegen potentielle Aufstände im Land vorgestellt. Neben schwarzen, schnellen Motorrädern und modernen Wasserwerfern wurde auch ein Gefangenentransportbus vorgestellt (Foto), der in der persischsprachigen Internetgemeinde eine heiße Debatte auslöste. Ein Großteil der Internetuser macht sich über den „geschmacklosen Einfall“ lustig, andere weisen darauf hin, dass die Regierung vorzugsweise für Zufriedenheit in der Bevölkerung sorgen sollte, anstatt die öffentlichen Gelder für „solche dämlichen Unterdrückungsinstrumente“ auszugeben.

    Die iranische Polizei hat ihre neue Kampfausrüstung gegen potentielle Aufstände im Land vorgestellt. Neben schwarzen, schnellen Motorrädern und modernen Wasserwerfern wurde auch ein Gefangenentransportbus vorgestellt (Foto), der in der persischsprachigen Internetgemeinde eine heiße Debatte auslöste. Ein Großteil der Internetuser macht sich über den „geschmacklosen Einfall“ lustig, andere weisen darauf hin, dass die Regierung vorzugsweise für Zufriedenheit in der Bevölkerung sorgen sollte, anstatt die öffentlichen Gelder für „solche dämlichen Unterdrückungsinstrumente“ auszugeben.

  • Der Iran besitzt beträchtliche Erdölvorräte und verfügt außerdem über die größten Erdgasreserven der Welt. Dennoch beabsichtigt die Regierung ihre Investitionen auf dem Gebiet der Solarenergiegewinnung massiv zu erhöhen: von 9,5 Millionen Euro im letzten iranischen Jahr auf 47 Millionen im laufenden Jahr - bis 21. März 2015. Damit sollen hauptsächlich Photovoltaikanlagen in den entlegenen Gebieten gefördert werden. Mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr hätte das Land die beste Voraussetzung, künftig auch Solarenergie zu exportieren. Foto: Das Dorf Sichanlou in der Provinz Ghazvin.

    Der Iran besitzt beträchtliche Erdölvorräte und verfügt außerdem über die größten Erdgasreserven der Welt. Dennoch beabsichtigt die Regierung ihre Investitionen auf dem Gebiet der Solarenergiegewinnung massiv zu erhöhen: von 9,5 Millionen Euro im letzten iranischen Jahr auf 47 Millionen im laufenden Jahr - bis 21. März 2015. Damit sollen hauptsächlich Photovoltaikanlagen in den entlegenen Gebieten gefördert werden. Mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr hätte das Land die beste Voraussetzung, künftig auch Solarenergie zu exportieren. Foto: Das Dorf Sichanlou in der Provinz Ghazvin.

  • Nach den dreimonatigen Sommerferien im Iran hat am 23. September (Herbstbeginn) für knapp 12 Millionen SchülerInnen ein neues Schuljahr angefangen. Das iranische Schulsystem gliedert sich in Vorschule (ab 6 Jahren), Grundschule (Dabestan), Mittlere Reife (Rahnamaie) und Gymnasium (Dabirestan). Um eine Universität besuchen zu dürfen, müssen die SchülerInnen nach dem Abitur ein Vorbereitungsjahr (Pish-Daneshgahi) absolvieren. Der Schulbesuch ist kostenlos.

    Nach den dreimonatigen Sommerferien im Iran hat am 23. September (Herbstbeginn) für knapp 12 Millionen SchülerInnen ein neues Schuljahr angefangen. Das iranische Schulsystem gliedert sich in Vorschule (ab 6 Jahren), Grundschule (Dabestan), Mittlere Reife (Rahnamaie) und Gymnasium (Dabirestan). Um eine Universität besuchen zu dürfen, müssen die SchülerInnen nach dem Abitur ein Vorbereitungsjahr (Pish-Daneshgahi) absolvieren. Der Schulbesuch ist kostenlos.

  • Der Iran eroberte erstmalig die Spitzenposition in der Ringer-Weltmeisterschaft für Männer. Die Iraner gewannen in diesem Turnier, das vom 12. bis 14. September in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stattfand, insgesamt 4 Medaillen. Hamid Sourian erkämpfte sich eine Goldmedaille in der Gewichtsklasse (GK) 59 Kilogramm, Omid Nouroozi eine Silber in der GK 66 Kilogramm, Afshin Biabangard (GK 71 Kilogramm) und Ghasem Rezai (GK 98 Kilogramm) je eine Bronze. Die Ringer-WM der Männer gibt es seit 1904. Der Iran nahm zum ersten Mal 1961 daran teil. Iranische Ringer hatten bei der WM von 2009 den zweiten Platz belegt.

    Der Iran eroberte erstmalig die Spitzenposition in der Ringer-Weltmeisterschaft für Männer. Die Iraner gewannen in diesem Turnier, das vom 12. bis 14. September in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stattfand, insgesamt 4 Medaillen. Hamid Sourian erkämpfte sich eine Goldmedaille in der Gewichtsklasse (GK) 59 Kilogramm, Omid Nouroozi eine Silber in der GK 66 Kilogramm, Afshin Biabangard (GK 71 Kilogramm) und Ghasem Rezai (GK 98 Kilogramm) je eine Bronze. Die Ringer-WM der Männer gibt es seit 1904. Der Iran nahm zum ersten Mal 1961 daran teil. Iranische Ringer hatten bei der WM von 2009 den zweiten Platz belegt.

  • Für die Restaurierung der Saryazd-Zitadelle wurde der Iran mit einem Ehrenpreis der UNESCO ausgezeichnet. Die Wiederherstellungsmaßnahme war durch eine private Initiative ermöglicht worden. In der Pressemitteilung des UN-Informationszentrums (UNIC) wird darauf hingewiesen, dass dadurch nicht nur ein historisch einmaliger Komplex in einer Wüstenregion erhalten bleibt, sondern auch Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen werden. Die dreistöckige Zitadelle liegt etwa 20 km südlich der Stadt Yazd und wurde in der Zeit der Sassaniden-Dynastie (224 – 651) gebaut.

    Für die Restaurierung der Saryazd-Zitadelle wurde der Iran mit einem Ehrenpreis der UNESCO ausgezeichnet. Die Wiederherstellungsmaßnahme war durch eine private Initiative ermöglicht worden. In der Pressemitteilung des UN-Informationszentrums (UNIC) wird darauf hingewiesen, dass dadurch nicht nur ein historisch einmaliger Komplex in einer Wüstenregion erhalten bleibt, sondern auch Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen werden. Die dreistöckige Zitadelle liegt etwa 20 km südlich der Stadt Yazd und wurde in der Zeit der Sassaniden-Dynastie (224 – 651) gebaut.

  • In der Volleyball-WM 2014 der Männer setzt der Iran seine Erfolgsserie fort. Nach dem sensationellen Sieg gegen die Weltranglistendritte Italien (3:1) gelang den Iranern der Sieg gegen die USA (3:2), die in der Weltrangliste den vierten Platz belegen. Der Iran steht auf dieser Liste an elfter Stelle, Deutschland an zehnter. Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 30. August bis 21. September in Polen statt. 33 Mannschaften nehmen daran teil.

    In der Volleyball-WM 2014 der Männer setzt der Iran seine Erfolgsserie fort. Nach dem sensationellen Sieg gegen die Weltranglistendritte Italien (3:1) gelang den Iranern der Sieg gegen die USA (3:2), die in der Weltrangliste den vierten Platz belegen. Der Iran steht auf dieser Liste an elfter Stelle, Deutschland an zehnter. Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 30. August bis 21. September in Polen statt. 33 Mannschaften nehmen daran teil.

  • Die etwa 5.000 Arbeiter des Eisenerzbergwerks Bafgh in der mitteliranischen Provinz Yazd sind fest entschlossen, ihren Streik bis zur Erfüllung ihrer Forderungen fortzusetzen. Die Arbeitsniederlegung begann am Dienstag, den 19. August, und richtete sich anfangs gegen die Verhaftung von zwei Arbeiteraktivisten, die sich gegen die Pläne zur Teilprivatisierung des Betriebes eingesetzt hatten. Nachdem sieben weitere protestierende Arbeiter verhaftet wurden, verlangen die Bergarbeiter jetzt neben der Freilassung ihrer Kumpel auch die Entlassung des Bergwerkleiters und Garantien, dass ihr Betrieb nicht privatisiert wird. Sie werden dabei von ihren Familien unterstützt, die seit Tagen vor dem Stadtratsgebäude in Bafgh harren.

    Die etwa 5.000 Arbeiter des Eisenerzbergwerks Bafgh in der mitteliranischen Provinz Yazd sind fest entschlossen, ihren Streik bis zur Erfüllung ihrer Forderungen fortzusetzen. Die Arbeitsniederlegung begann am Dienstag, den 19. August, und richtete sich anfangs gegen die Verhaftung von zwei Arbeiteraktivisten, die sich gegen die Pläne zur Teilprivatisierung des Betriebes eingesetzt hatten. Nachdem sieben weitere protestierende Arbeiter verhaftet wurden, verlangen die Bergarbeiter jetzt neben der Freilassung ihrer Kumpel auch die Entlassung des Bergwerkleiters und Garantien, dass ihr Betrieb nicht privatisiert wird. Sie werden dabei von ihren Familien unterstützt, die seit Tagen vor dem Stadtratsgebäude in Bafgh harren.

  • Am 14. August ist der iranischen Polizei durch die Beschlagnahme von 864 kg Heroin ein Schlag gegen den organisierten Drogenschmuggel gelungen. Wie diverse iranische Nachrichtenagenturen mitteilten, sei der beträchtliche Heroinfund im Tank eines Lasttankers versteckt gewesen. Der Laster sei in der Nähe der Stadt Khoor, in der Prvoinz Isfahan, angehalten worden. Der Fahrer habe sich ohne Widerstand ergeben. Die Hinweise auf den Drogentransport sollen von den Drogenfahndern der Provinz Süd-Khorasan gekommen sein. Jährlich sterben hunderte iranische Soldaten und Polizisten im Kampf gegen die Drogenschmuggler.

    Am 14. August ist der iranischen Polizei durch die Beschlagnahme von 864 kg Heroin ein Schlag gegen den organisierten Drogenschmuggel gelungen. Wie diverse iranische Nachrichtenagenturen mitteilten, sei der beträchtliche Heroinfund im Tank eines Lasttankers versteckt gewesen. Der Laster sei in der Nähe der Stadt Khoor, in der Prvoinz Isfahan, angehalten worden. Der Fahrer habe sich ohne Widerstand ergeben. Die Hinweise auf den Drogentransport sollen von den Drogenfahndern der Provinz Süd-Khorasan gekommen sein. Jährlich sterben hunderte iranische Soldaten und Polizisten im Kampf gegen die Drogenschmuggler.

  • Um ein Studium im Iran aufnehmen zu können, müssen Abiturientinnen und Abiturienten an einer landesweiten Aufnahmeprüfung – Konkur -, teilnehmen. Dieses Jahr hatten sich 1.083.571 Personen für die Prüfung angemeldet, davon 60 Prozentn weiblich. Die meisten BewerberInnen hatten sich für die Fächer Mathematik, Naturwissenschaften, Kunst und Fremdsprachen interessiert. Das fünfte Fach der Konkur, Geisteswissenschaften, lag am Ende der Interessenskala der jungen IranerInnen. Nach Angaben der Organisation für die Evaluation des Bildungswesens (OEB) haben mehr als 695.000 BerwerberInnen die Prüfung bestanden. Dabei sollen Frauen besser abgeschnitten haben als Männer. Laut OEB sind neun der 15 BewerberInnen mit den besten Noten in allen fünf Fächern Abiturientinnen (s. Foto).

    Um ein Studium im Iran aufnehmen zu können, müssen Abiturientinnen und Abiturienten an einer landesweiten Aufnahmeprüfung – Konkur -, teilnehmen. Dieses Jahr hatten sich 1.083.571 Personen für die Prüfung angemeldet, davon 60 Prozentn weiblich. Die meisten BewerberInnen hatten sich für die Fächer Mathematik, Naturwissenschaften, Kunst und Fremdsprachen interessiert. Das fünfte Fach der Konkur, Geisteswissenschaften, lag am Ende der Interessenskala der jungen IranerInnen. Nach Angaben der Organisation für die Evaluation des Bildungswesens (OEB) haben mehr als 695.000 BerwerberInnen die Prüfung bestanden. Dabei sollen Frauen besser abgeschnitten haben als Männer. Laut OEB sind neun der 15 BewerberInnen mit den besten Noten in allen fünf Fächern Abiturientinnen (s. Foto).

  • Die Hügel von „Kohan Dej“, nahe der Stadt Nishabour im Nordosten des Iran, bergen die Überreste einer antiken Stadt. Diese historische Stätte war in der Zeit der Sassaniden Dynastie (224-650 n. Ch.) entstanden und ist heute ziemlich verwahrlost. Nun droht ihr das vollständige Verschwinden, wenn die Behörden weiterhin tatenlos dem Training der Hobby-Zweiradsportler zusehen. Nach Angaben iranischer Websites üben täglich dort viele Radakrobaten und Motocross-Springer.

    Die Hügel von „Kohan Dej“, nahe der Stadt Nishabour im Nordosten des Iran, bergen die Überreste einer antiken Stadt. Diese historische Stätte war in der Zeit der Sassaniden Dynastie (224-650 n. Ch.) entstanden und ist heute ziemlich verwahrlost. Nun droht ihr das vollständige Verschwinden, wenn die Behörden weiterhin tatenlos dem Training der Hobby-Zweiradsportler zusehen. Nach Angaben iranischer Websites üben täglich dort viele Radakrobaten und Motocross-Springer.

  • Dieses Baby soll schon bei der Geburt heroinabhängig gewesen sein, da seine Eltern heroinsüchtig sind. Sie leben zu dritt unter einem Blechdach an einer Stadtautobahn in Teheran. Da die Fotos der Familie seit einiger Zeit im Internet die Runde machen, kann man davon ausgehen, dass dieser Fall auch den Behörden bekannt ist. Doch bis zum 28. Juli hat sich keine Behörde für die Rettung des Babys gerührt.

    Dieses Baby soll schon bei der Geburt heroinabhängig gewesen sein, da seine Eltern heroinsüchtig sind. Sie leben zu dritt unter einem Blechdach an einer Stadtautobahn in Teheran. Da die Fotos der Familie seit einiger Zeit im Internet die Runde machen, kann man davon ausgehen, dass dieser Fall auch den Behörden bekannt ist. Doch bis zum 28. Juli hat sich keine Behörde für die Rettung des Babys gerührt.

  • Auf den historischen Lehmburgen „Ardeshir“ und „Dokhtar“ der Stadt Kerman, im Südosten des Iran, wurden Strommasten errichtet. Warum die zuständigen Behörden auf dem kulturellen Erbe aus vorislamischer Zeit diese Anlagen aufgestellt haben, ist unklar.

    Auf den historischen Lehmburgen „Ardeshir“ und „Dokhtar“ der Stadt Kerman, im Südosten des Iran, wurden Strommasten errichtet. Warum die zuständigen Behörden auf dem kulturellen Erbe aus vorislamischer Zeit diese Anlagen aufgestellt haben, ist unklar.

  • Die halbamtliche Nachrichtenagentur ILNA nennt sie die „Todesfallen von Ghom“: Die ungesicherten Stromkabel, die nach Angaben der Agentur „überall in der Stadt zu sehen sind“ – wie hier auf einer überdachten Fußgängerbrücke. Laut ILNA ist das letzte Opfer ein viereinhalbjähriges Mädchen Namens Fatemeh Amini. Sie war Anfang Juli in einem städtischen Park durch ein nichtgesichertes Stromkabel getötet worden. Doch das kümmere die Verantwortlichen nicht, und so bedrohen überall in Ghom lebensgefährliche Kabel die BürgerInnen der Stadt, schreibt ILNA.

    Die halbamtliche Nachrichtenagentur ILNA nennt sie die „Todesfallen von Ghom“: Die ungesicherten Stromkabel, die nach Angaben der Agentur „überall in der Stadt zu sehen sind“ – wie hier auf einer überdachten Fußgängerbrücke. Laut ILNA ist das letzte Opfer ein viereinhalbjähriges Mädchen Namens Fatemeh Amini. Sie war Anfang Juli in einem städtischen Park durch ein nichtgesichertes Stromkabel getötet worden. Doch das kümmere die Verantwortlichen nicht, und so bedrohen überall in Ghom lebensgefährliche Kabel die BürgerInnen der Stadt, schreibt ILNA.

  • Am 8. Juli rückten die Teheraner Feuerwehrmänner mit Bodenmatten zum „Siebte Tir Platz“ vor, um einen Mann vor dem Selbstmord zu retten. Der 36jährige wollte sich von einem Mast in die Tiefe stürzen. Den Rettungskräften gelang es, den lebensmüden Mann durch Gespräche von seinem Vorhaben abzubringen. Er trug ein gelbes Transparent um den Hals, auf dem Stand: „Lüge, Armut, Ersticken“.

    Am 8. Juli rückten die Teheraner Feuerwehrmänner mit Bodenmatten zum „Siebte Tir Platz“ vor, um einen Mann vor dem Selbstmord zu retten. Der 36jährige wollte sich von einem Mast in die Tiefe stürzen. Den Rettungskräften gelang es, den lebensmüden Mann durch Gespräche von seinem Vorhaben abzubringen. Er trug ein gelbes Transparent um den Hals, auf dem Stand: „Lüge, Armut, Ersticken“.

  • Nachdem im Frühjahr dieses Jahres aufgrund von starken Regenfällen die Wassermengen und Fischbestände des Hirmand angestiegen waren, so wirkt sich jetzt die Sommerhitze auf den Fluss in der iranischen Provinz Sistan und Belutschestan aus. Nach Angaben der regionalen Umweltbehörde verdampft durch die Hitze das Wasser so sehr, dass bereits mehrere Millionen Fische verendet seien. Ein Ende dieses Fischsterbens sei nicht in Sicht.

    Nachdem im Frühjahr dieses Jahres aufgrund von starken Regenfällen die Wassermengen und Fischbestände des Hirmand angestiegen waren, so wirkt sich jetzt die Sommerhitze auf den Fluss in der iranischen Provinz Sistan und Belutschestan aus. Nach Angaben der regionalen Umweltbehörde verdampft durch die Hitze das Wasser so sehr, dass bereits mehrere Millionen Fische verendet seien. Ein Ende dieses Fischsterbens sei nicht in Sicht.

  • Die iranische Volleyball-Nationalmannschaft hat nach dem Sieg gegen Polen zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Finalrunde der Volleyball-Weltliga erreicht. Diese findet ab dem 20. Juli in Florenz, Italien statt. In der Finalrunde kämpfen sechs Mannschaften um das Halbfinale.

    Die iranische Volleyball-Nationalmannschaft hat nach dem Sieg gegen Polen zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Finalrunde der Volleyball-Weltliga erreicht. Diese findet ab dem 20. Juli in Florenz, Italien statt. In der Finalrunde kämpfen sechs Mannschaften um das Halbfinale.

  • Das WM-Fieber im Iran wich der eiskalten Niederlage der iranischen Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina (0:3). Viele Geschäfteleute im Iran hatten am 25. Juni schlechte Umsätze und ärgerten sich obendrein über das defensive und träge Spiel ihrer Nationalelf.

    Das WM-Fieber im Iran wich der eiskalten Niederlage der iranischen Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina (0:3). Viele Geschäfteleute im Iran hatten am 25. Juni schlechte Umsätze und ärgerten sich obendrein über das defensive und träge Spiel ihrer Nationalelf.

  • Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft trafen am 21. Juni die Nationalmannschaften des Iran und Argentinien aufeinander. Die Iraner konnten sich bis zum Ende der regulären Zeit gegen die Südamerikaner behaupten. Der argentinische Superstar Lionel Messi verwandelte schließlich in der Nachspielzeit das Unentschieden in ein 1 : 0 für Argentinien. Die Iraner gelten als klare Außenseiter und wurden daher weltweit für ihr „hervorragendes Spiel“ gegen den Topfavoriten gelobt. Fußballbegeisterte in Teheran und vielen anderen iranischen Städten feierten diese Niederlage wie einen Sieg.

    Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft trafen am 21. Juni die Nationalmannschaften des Iran und Argentinien aufeinander. Die Iraner konnten sich bis zum Ende der regulären Zeit gegen die Südamerikaner behaupten. Der argentinische Superstar Lionel Messi verwandelte schließlich in der Nachspielzeit das Unentschieden in ein 1 : 0 für Argentinien. Die Iraner gelten als klare Außenseiter und wurden daher weltweit für ihr „hervorragendes Spiel“ gegen den Topfavoriten gelobt. Fußballbegeisterte in Teheran und vielen anderen iranischen Städten feierten diese Niederlage wie einen Sieg.

  • Die iranische Nationalmannschaft (in der Gruppe F) gilt als Außenseiter der WM. Dennoch konnte sie sich am 16. Juni gegen den derzeitigen Afrikameister, Nigeria, tapfer schlagen. Das Ergebnis 0:0 ist zwar kein Anlass zu jubeln, doch den iranischen Spielern war am Ende des Spieles anzusehen, dass sie mit dem Resultat zufrieden waren. Auch die Fans in im Iran haben den ersten Punkt bei der WM gewürdigt. In vielen Großstädten wurde bis weit in die Nacht hinein auf den Straßen gefeiert. Die iranische Fußballföderation hat für das Unentschieden gegen Nigeria eine Prämie über 3.000 $ für jeden Spieler vorgesehen. Die nächste Begegnung gegen Argentinien findet am 21. Juni, um 18 Uhr MEZ statt.

    Die iranische Nationalmannschaft (in der Gruppe F) gilt als Außenseiter der WM. Dennoch konnte sie sich am 16. Juni gegen den derzeitigen Afrikameister, Nigeria, tapfer schlagen. Das Ergebnis 0:0 ist zwar kein Anlass zu jubeln, doch den iranischen Spielern war am Ende des Spieles anzusehen, dass sie mit dem Resultat zufrieden waren. Auch die Fans in im Iran haben den ersten Punkt bei der WM gewürdigt. In vielen Großstädten wurde bis weit in die Nacht hinein auf den Straßen gefeiert. Die iranische Fußballföderation hat für das Unentschieden gegen Nigeria eine Prämie über 3.000 $ für jeden Spieler vorgesehen. Die nächste Begegnung gegen Argentinien findet am 21. Juni, um 18 Uhr MEZ statt.

  • Jedes Jahr wird es staatlichen und privaten Firmen gestattet, im Mazandaran-Wald Bäume abholzen. Im Frühling und Herbst darf eine Fläche bis zu 70 Hektar geschlagen werden. Dieser Wald in der nördlichen Provinz Mazandaran gehört mit etwa 1 Million Hektar Fläche zu den üppigsten und wertvollsten Waldbeständen des Iran. Dort wachsen unter anderem Wahlnuss-, Edelkastanien- und Granatapfelbäume.

    Jedes Jahr wird es staatlichen und privaten Firmen gestattet, im Mazandaran-Wald Bäume abholzen. Im Frühling und Herbst darf eine Fläche bis zu 70 Hektar geschlagen werden. Dieser Wald in der nördlichen Provinz Mazandaran gehört mit etwa 1 Million Hektar Fläche zu den üppigsten und wertvollsten Waldbeständen des Iran. Dort wachsen unter anderem Wahlnuss-, Edelkastanien- und Granatapfelbäume.

  • Das Theater hat im Iran eine lange Tradition. Schon der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtete ca. 430 Jahren v. Chr. von Theateraufführungen im Iran. Doch die Regierung hat in den letzten 10 Jahren das Theater vernachlässigt. Es gibt kaum private Theaterhäuser und die Ticketpreise können sich viele nicht leisten. In kaum einer anderen Stadt als der Hauptstadt Teheran wird dem Theater besondere Beachtung zuteil. Die Produzenten des Theaterstückes „Ich war all die Verstorbenen“ (Foto) haben nach dem Erfolg auf dem Fadjr-Festival in Teheran Gastspiele in Mashhad, der zweitgrößten Stadt des Iran, arrangiert. Nach ihren Angaben wussten viele junge EinwohnerInnen der Stadt nicht einmal, dass es ein staatliches Theaterhaus in Mashhad gibt. Die Aufführungen laufen noch bis zum 7. Juni im Mashhads Theatere Shahr.

    Das Theater hat im Iran eine lange Tradition. Schon der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtete ca. 430 Jahren v. Chr. von Theateraufführungen im Iran. Doch die Regierung hat in den letzten 10 Jahren das Theater vernachlässigt. Es gibt kaum private Theaterhäuser und die Ticketpreise können sich viele nicht leisten. In kaum einer anderen Stadt als der Hauptstadt Teheran wird dem Theater besondere Beachtung zuteil. Die Produzenten des Theaterstückes „Ich war all die Verstorbenen“ (Foto) haben nach dem Erfolg auf dem Fadjr-Festival in Teheran Gastspiele in Mashhad, der zweitgrößten Stadt des Iran, arrangiert. Nach ihren Angaben wussten viele junge EinwohnerInnen der Stadt nicht einmal, dass es ein staatliches Theaterhaus in Mashhad gibt. Die Aufführungen laufen noch bis zum 7. Juni im Mashhads Theatere Shahr.

  • Die iranische Schauspielerin Leyla Hatami ist als Jurymitglied der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes bei vielen Empfängen anwesend. Beim Empfang des Festivaldirektors Gilles Jacob hatte Frau Hatami Jacob die Hand geschüttelt und ihn zur Begrüßung auf die Wange geküsst. Dieses, in Frankreich übliche Begrüßungsritual, löste bei der staatlichen Presse im Iran eine Welle der Empörung aus, denn eine Muslimin darf einem fremden Mann nicht die Hand geben, geschweige denn küssen. Am 23. Mai gab Hatami dafür eine Erklärung heraus, in der sie sich dafür entschuldigte, dass sie die religiösen Gefühle mancher Menschen verletzte habe. Sie sei überrascht gewesen, als Jacob ihr die Hand gereicht hatte und habe nicht schnell und angemessen reagieren können. Außerdem sei Jacob 90 Jahre alt und für sie wie ein lieber Großvater, schreibt Hatami in ihrer Erklärung.

    Die iranische Schauspielerin Leyla Hatami ist als Jurymitglied der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes bei vielen Empfängen anwesend. Beim Empfang des Festivaldirektors Gilles Jacob hatte Frau Hatami Jacob die Hand geschüttelt und ihn zur Begrüßung auf die Wange geküsst. Dieses, in Frankreich übliche Begrüßungsritual, löste bei der staatlichen Presse im Iran eine Welle der Empörung aus, denn eine Muslimin darf einem fremden Mann nicht die Hand geben, geschweige denn küssen. Am 23. Mai gab Hatami dafür eine Erklärung heraus, in der sie sich dafür entschuldigte, dass sie die religiösen Gefühle mancher Menschen verletzte habe. Sie sei überrascht gewesen, als Jacob ihr die Hand gereicht hatte und habe nicht schnell und angemessen reagieren können. Außerdem sei Jacob 90 Jahre alt und für sie wie ein lieber Großvater, schreibt Hatami in ihrer Erklärung.

  • Im Mai werden an vielen Orten im Iran Rosenblätter gepflückt, um daraus Rosenöl bzw. Rosenwasser zu gewinnen. Für die Herstellung von 1 Liter des edlen Öls braucht man je nach Blütensorte bis zu 5.000 Kilogramm Rosenblätter. Das beliebteste Rosenwasser des Orients kommt aus Ghamsar (oder Qamsar), einer Stad in der zentraliranischen Provinz Isfahan. Ghamsar ist das größte Zentrum für die Rosenwasserproduktion im Nahen Osten. Die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islams in der saudiarabischen Stadt Mekka, wird jährlich einmal mit Rosenwasser aus Ghamsar gewaschen. Das iranische know how für die Destillation von Rosenöl erreichte Europa um 1000 n. Chr.

    Im Mai werden an vielen Orten im Iran Rosenblätter gepflückt, um daraus Rosenöl bzw. Rosenwasser zu gewinnen. Für die Herstellung von 1 Liter des edlen Öls braucht man je nach Blütensorte bis zu 5.000 Kilogramm Rosenblätter. Das beliebteste Rosenwasser des Orients kommt aus Ghamsar (oder Qamsar), einer Stad in der zentraliranischen Provinz Isfahan. Ghamsar ist das größte Zentrum für die Rosenwasserproduktion im Nahen Osten. Die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islams in der saudiarabischen Stadt Mekka, wird jährlich einmal mit Rosenwasser aus Ghamsar gewaschen. Das iranische know how für die Destillation von Rosenöl erreichte Europa um 1000 n. Chr.

  • Eine zunehmend beliebte Freizeitbeschäftigung der jungen Iraner ist das Showrennen mit dem Motorrad auf verkehrsträchtigen Landstraßen. Der Nervenkitzel endet nicht selten tödlich.

    Eine zunehmend beliebte Freizeitbeschäftigung der jungen Iraner ist das Showrennen mit dem Motorrad auf verkehrsträchtigen Landstraßen. Der Nervenkitzel endet nicht selten tödlich.

  • Arbeit auf einem Reisfeld am Rande der nordiranischen Stadt Ghaemshahr. Die Frauen pflanzen Setzlinge ein. Im August wird geerntet.

    Arbeit auf einem Reisfeld am Rande der nordiranischen Stadt Ghaemshahr. Die Frauen pflanzen Setzlinge ein. Im August wird geerntet.

  • Bei der Asienmeisterschaft des Sitzvolleyballs für Männer hat die iranische Nationalmannschaft den ersten Platz belegt. Gegner im Finale war das Team aus Kasachstan. Die Spiele fanden in der Stadt Mashhad, im Nordosten des Iran statt. Sitzvolleyball ist in den Niederlanden erfunden worden. Das Spiel ist derart modifiziert worden, dass es auch von behinderten Menschen gespielt werden kann. Dabei gelten bis auf wenige Ausnahmen die normalen Volleyballregeln.

    Bei der Asienmeisterschaft des Sitzvolleyballs für Männer hat die iranische Nationalmannschaft den ersten Platz belegt. Gegner im Finale war das Team aus Kasachstan. Die Spiele fanden in der Stadt Mashhad, im Nordosten des Iran statt. Sitzvolleyball ist in den Niederlanden erfunden worden. Das Spiel ist derart modifiziert worden, dass es auch von behinderten Menschen gespielt werden kann. Dabei gelten bis auf wenige Ausnahmen die normalen Volleyballregeln.

  • In der Stadt Karaj (Karadsch), unweit der Hauptstadt Teheran, weiten sich die Proteste gegen eine weitere Abholzung in „Karajs Garten“ aus. Mitte April waren es ca. ein Dutzend Menschen, die die Wiederaufforstung des Gartens forderte. Doch bis jetzt zeigen die Behörden keine Reaktion auf die immer stärker werdenden Stimmen. Die Stadt Karaj hat ca. 1,8 Millionen EinwohnerInnen und kaum Grünflächen. „Karajs Garten“, auch „die grüne Lunge Karajs“ genannt, ist Teil einer Schlossanlage, die Ashraf Pahlavi, der Schwester des letzten Schahs gehörte. Nach Angaben der Umweltbehörde habe die staatliche Stiftung „Bonyad Mostazafan“, der jetzt diese Anlage bewirtschaftet, bereits 2.000 Apfelbäume ohne Genehmigung gefällt.

    In der Stadt Karaj (Karadsch), unweit der Hauptstadt Teheran, weiten sich die Proteste gegen eine weitere Abholzung in „Karajs Garten“ aus. Mitte April waren es ca. ein Dutzend Menschen, die die Wiederaufforstung des Gartens forderte. Doch bis jetzt zeigen die Behörden keine Reaktion auf die immer stärker werdenden Stimmen. Die Stadt Karaj hat ca. 1,8 Millionen EinwohnerInnen und kaum Grünflächen. „Karajs Garten“, auch „die grüne Lunge Karajs“ genannt, ist Teil einer Schlossanlage, die Ashraf Pahlavi, der Schwester des letzten Schahs gehörte. Nach Angaben der Umweltbehörde habe die staatliche Stiftung „Bonyad Mostazafan“, der jetzt diese Anlage bewirtschaftet, bereits 2.000 Apfelbäume ohne Genehmigung gefällt.

  • In der Stadt Mashhad, im Nordosten des Iran, besuchen jährlich mehrere Millionen Schiiten aus der ganzen Welt den Schrein des achten schiitischen Imam Reza. Da es verboten ist den Schreien zu fotografieren, lassen sich die PilgerInnen in den Fotostudios vor einem Bild des Schreins abbilden. Da es immer mehr Fotostudios in der Umgebung des Schreins gibt, gewinnt die Werbung um Kunden immer mehr an Bedeutung. So beschäftigen viele Studios junge Männer in den Straßen, die die Werbetrommel für sie rühren. Für diesen Job bedarf man einer lauten Stimme gepaart mit Charme und einem ansprechenden Aussehen.

    In der Stadt Mashhad, im Nordosten des Iran, besuchen jährlich mehrere Millionen Schiiten aus der ganzen Welt den Schrein des achten schiitischen Imam Reza. Da es verboten ist den Schreien zu fotografieren, lassen sich die PilgerInnen in den Fotostudios vor einem Bild des Schreins abbilden. Da es immer mehr Fotostudios in der Umgebung des Schreins gibt, gewinnt die Werbung um Kunden immer mehr an Bedeutung. So beschäftigen viele Studios junge Männer in den Straßen, die die Werbetrommel für sie rühren. Für diesen Job bedarf man einer lauten Stimme gepaart mit Charme und einem ansprechenden Aussehen.

  • Traditionell wird im Iran das neue Jahr, das am 20. März beginnt, mit dem 13-tägigen Nouruzfest gefeiert. Am 13. Tag (Sizdah Bedar) ziehen die Familien in die Natur, um den Frühling willkommen zu heißen und zu picknicken. Nach dem Volksglauben bringt die Zahl 13 Unglück. Mit diesem Ausflug beabsichtigen die Menschen das Böse aus ihren Häusern zu vertreiben. Außerdem machen junge Menschen Knoten in die Grashalme, die ihre Wünsche symbolisieren. Sie erhoffen sich dabei, dass sie bis zum nächsten Sizdah-Bedar in Erfüllung gehen.

    Traditionell wird im Iran das neue Jahr, das am 20. März beginnt, mit dem 13-tägigen Nouruzfest gefeiert. Am 13. Tag (Sizdah Bedar) ziehen die Familien in die Natur, um den Frühling willkommen zu heißen und zu picknicken. Nach dem Volksglauben bringt die Zahl 13 Unglück. Mit diesem Ausflug beabsichtigen die Menschen das Böse aus ihren Häusern zu vertreiben. Außerdem machen junge Menschen Knoten in die Grashalme, die ihre Wünsche symbolisieren. Sie erhoffen sich dabei, dass sie bis zum nächsten Sizdah-Bedar in Erfüllung gehen.

  • Die iranische Stadt Buschehr wurde in den letzten Jahren meist im Zusammenhang mit dem sich dort befindenden umstrittenen Atomkraftwerk erwähnt. Buschehr ist aber auch wegen seiner Lage, im Südwesten des Landes am Persischen Golf, für viele ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem während der Frühlingszeit herrschen dort angenehme Temperaturen. Tausende IranerInnen fahren daher jährlich über die iranische Neujahrsfeiertage "Nouruz" nach Buschehr und campen an der langen Küste.

    Die iranische Stadt Buschehr wurde in den letzten Jahren meist im Zusammenhang mit dem sich dort befindenden umstrittenen Atomkraftwerk erwähnt. Buschehr ist aber auch wegen seiner Lage, im Südwesten des Landes am Persischen Golf, für viele ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem während der Frühlingszeit herrschen dort angenehme Temperaturen. Tausende IranerInnen fahren daher jährlich über die iranische Neujahrsfeiertage "Nouruz" nach Buschehr und campen an der langen Küste.

  • Tausende Iraner feiern jährlich das traditionelle Feuerfest; „Chahrshanbeh Souri“, das in diesem Jahr auf den 18.März fiel. Das Jahrtausende alte Fest wird jedes Jahr in der Nacht auf den letzten Mittwoch des iranischen Kalenderjahres gefeiert. Das dann folgende Neujahrfest „Nourouz“ findet in diesem Jahr am 20. März statt. Zu den Ritualen des Feuerfestes gehört, dass die Menschen in ihren Wohnvierteln Feuer entzünden und darüber springen. Gesänge sollen das Feuer beschwören, alle Krankheiten zu verbrennen und im neuen Jahr Gesundheit zu bringen. Islamische Geistliche bezeichnen das Feuerfest als „Ritual des Aberglaubens“: Seit der iranischen Revolution vor 34 Jahren versuchen sie, die Zeremonie aus vorislamischen Zeiten abzuschaffen.

    Tausende Iraner feiern jährlich das traditionelle Feuerfest; „Chahrshanbeh Souri“, das in diesem Jahr auf den 18.März fiel. Das Jahrtausende alte Fest wird jedes Jahr in der Nacht auf den letzten Mittwoch des iranischen Kalenderjahres gefeiert. Das dann folgende Neujahrfest „Nourouz“ findet in diesem Jahr am 20. März statt. Zu den Ritualen des Feuerfestes gehört, dass die Menschen in ihren Wohnvierteln Feuer entzünden und darüber springen. Gesänge sollen das Feuer beschwören, alle Krankheiten zu verbrennen und im neuen Jahr Gesundheit zu bringen. Islamische Geistliche bezeichnen das Feuerfest als „Ritual des Aberglaubens“: Seit der iranischen Revolution vor 34 Jahren versuchen sie, die Zeremonie aus vorislamischen Zeiten abzuschaffen.

  • Unter der 33-Bögen-Brücke " Si-o Seh Pol" kommen Abends junge Musiker aus der historischen iranischen Stadt Isfahan zusammen und spielen gemeinsam Lieder.

    Unter der 33-Bögen-Brücke " Si-o Seh Pol" kommen Abends junge Musiker aus der historischen iranischen Stadt Isfahan zusammen und spielen gemeinsam Lieder.

  • Zum ersten Mal seit der Gründung der Islamischen Republik ist die amerikanische Flagge auf einem Event im Iran offiziell geduldet worden. Auf der Nutztierhaltungsmesse auf der Insel Kish durfte vor und neben dem US-amerikanischen Stand die Flagge aufgestellt werden. Experten sehen darin einen weiteren Schritt der iranischen Regierung zur Versöhnung mit dem „Erzfeind“ USA.

    Zum ersten Mal seit der Gründung der Islamischen Republik ist die amerikanische Flagge auf einem Event im Iran offiziell geduldet worden. Auf der Nutztierhaltungsmesse auf der Insel Kish durfte vor und neben dem US-amerikanischen Stand die Flagge aufgestellt werden. Experten sehen darin einen weiteren Schritt der iranischen Regierung zur Versöhnung mit dem „Erzfeind“ USA.

  • Taubenzucht hat im Iran eine lange Tradition. Die Hobbyzüchter, die in der Regel zur Unter- und Mittelschicht gehören, trifft man überall im Land. Es werden mehrerer hundert Arten Haustauben gezüchtet, von der „Rassentaube“ bis hin zu Brieftaube und Flugsporttaube. Die Taubenschläge befinden sich in der Regel auf den Dächern iranischer Städte, wo die leidenschaftlichen Besitzer mehrere Stunden am Tag ihre Zeit verbringen.

    Taubenzucht hat im Iran eine lange Tradition. Die Hobbyzüchter, die in der Regel zur Unter- und Mittelschicht gehören, trifft man überall im Land. Es werden mehrerer hundert Arten Haustauben gezüchtet, von der „Rassentaube“ bis hin zu Brieftaube und Flugsporttaube. Die Taubenschläge befinden sich in der Regel auf den Dächern iranischer Städte, wo die leidenschaftlichen Besitzer mehrere Stunden am Tag ihre Zeit verbringen.

  • Lawash“ gilt als eine der traditionellen Brotsorten des Iran. Doch gibt es diese Brotsorte auch in der Republik Armenien. Nach Informationen eines iranischen Parlamentariers beabsichtigt die armenische Regierung „Lawash“ als Kulturerbe Armeniens in die Liste der UNESCO einzutragen. Diese Nachricht löste in der persischsprachigen Internetgemeinde eine Protestwelle aus.

    „Lawash“ gilt als eine der traditionellen Brotsorten des Iran. Doch gibt es diese Brotsorte auch in der Republik Armenien. Nach Informationen eines iranischen Parlamentariers beabsichtigt die armenische Regierung „Lawash“ als Kulturerbe Armeniens in die Liste der UNESCO einzutragen. Diese Nachricht löste in der persischsprachigen Internetgemeinde eine Protestwelle aus..

  • In der zentraliranischen Stadt Isfahan fand Mitte Februar ein Hundewettbewerb mit dem Ziel, „die besten“ Jagd-, Wach- und Rettungshunde zu küren, statt. An dem Wettbewerb nahmen neben den Hunden von Privatzüchtern auch die Hunde des Militärs und der Justizvollzugsanstalten aus mehreren iranischen Provinzen teil. Im Islam gilt Hundespeichel als „unrein“, deshalb ist die Hundehaltung im Iran nur für die Jagd und die Schafzucht gestattet.

    In der zentraliranischen Stadt Isfahan fand Mitte Februar ein Hundewettbewerb mit dem Ziel, „die besten“ Jagd-, Wach- und Rettungshunde zu küren, statt. An dem Wettbewerb nahmen neben den Hunden von Privatzüchtern auch die Hunde des Militärs und der Justizvollzugsanstalten aus mehreren iranischen Provinzen teil. Im Islam gilt Hundespeichel als „unrein“, deshalb ist die Hundehaltung im Iran nur für die Jagd und die Schafzucht gestattet.

  • Die nordiranischen Provinzen Mazandaran und Gilan leiden seit Anfang Januar unter Schneemassen. Wie hier in der Stadt Tonekabon hat der Rekordschneefall der vergangenen Tage in 145 Städten und Dörfern beider Provinzen die Strom-, Gas-, Wasser– und Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen lassen. Vielerorts sperrte der Schnee die Einwohner in ihre Häuser ein.

    Die nordiranischen Provinzen Mazandaran und Gilan leiden seit Anfang Januar unter Schneemassen. Wie hier in der Stadt Tonekabon hat der Rekordschneefall der vergangenen Tage in 145 Städten und Dörfern beider Provinzen die Strom-, Gas-, Wasser– und Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen lassen. Vielerorts sperrte der Schnee die Einwohner in ihre Häuser ein.

  • Die iranische Fußball-Nationalmannschaft darf bei der WM in Brasilien das neue Trikot mit dem Bild des vom Aussterben bedrohten Persischen Leoparden (auch Kaukasusleopard genannt) tragen. Das Trikot wurde am Samstag, den 01. Februar, in Teheran vorgestellt. Von dieser besonderen Leoparden-Art leben nur noch ein paar Hundert hauptsächlich in den Grassteppen am Fuße des Elburs-Gebirges. Auf dem Trikot befindet sich neben dem Leoparden auch der Schriftzug des schwäbischen Sportartikelherstellers Uhlsport.

    Die iranische Fußball-Nationalmannschaft darf bei der WM in Brasilien das neue Trikot mit dem Bild des vom Aussterben bedrohten Persischen Leoparden (auch Kaukasusleopard genannt) tragen. Das Trikot wurde am Samstag, den 01. Februar, in Teheran vorgestellt. Von dieser besonderen Leoparden-Art leben nur noch ein paar Hundert hauptsächlich in den Grassteppen am Fuße des Elburs-Gebirges. Auf dem Trikot befindet sich neben dem Leoparden auch der Schriftzug des schwäbischen Sportartikelherstellers Uhlsport.

  • Mit offizieller Erlaubnis der Forstbehörden sind in der Ortschaft Patschat (oder Pajat) in der nordiranischen Provinz Mazandaran zahlreiche alte Bäume abgeholzt worden. Nach Angaben iranischer Nachrichtenseiten waren die seltenen Bäume bis zu 1.000 Jahre alt. Um welche Baumart es sich handelt, ist nicht bekannt gegeben worden. Allerdings genießen in der Region Samt-Ahorn-Bäume besonderer Beliebtheit. Patschat gehört mit einer fast mediterran anmutenden Landschaft zu den schönsten Gebieten der grünen Provinz.

    Mit offizieller Erlaubnis der Forstbehörden sind in der Ortschaft Patschat (oder Pajat) in der nordiranischen Provinz Mazandaran zahlreiche alte Bäume abgeholzt worden. Nach Angaben iranischer Nachrichtenseiten waren die seltenen Bäume bis zu 1.000 Jahre alt. Um welche Baumart es sich handelt, ist nicht bekannt gegeben worden. Allerdings genießen in der Region Samt-Ahorn-Bäume besonderer Beliebtheit. Patschat gehört mit einer fast mediterran anmutenden Landschaft zu den schönsten Gebieten der grünen Provinz.

  • Gemeinsame Morgengymnastik in den Parks erfreut sich in der iranischen Hauptstadt Teheran großer Beliebtheit bei allen Altersklassen.

    Gemeinsame Morgengymnastik in den Parks erfreut sich in der iranischen Hauptstadt Teheran großer Beliebtheit bei allen Altersklassen.

  • Neue Ski-Saison
Im Norden und Nordwesten des Iran hat die neue Ski-Saison begonnen. Das Foto zeigt Totschal (Tochal), eine der berühmtesten Ski-Pisten des Iran. Totschal ist ein 3.964 Meter hoher Berg im Albors-Gebirge. Er gehört zu den beliebten  Naherholungsgebieten der Hauptstadt Teheran.

  • Schaufenster eines Deko-Ladens in Teheran: Dieses Jahr haben sich mehr iranische Ladenbesitzer getraut, ihre Schaufenster weihnachtlich zu dekorieren.

    Schaufenster eines Deko-Ladens in Teheran: Dieses Jahr haben sich mehr iranische Ladenbesitzer getraut, ihre Schaufenster weihnachtlich zu dekorieren.

  • Am 20. Dezember wurde in der südiranischen Stadt Tangestan ein Zicklein mit außen liegendem Herz geboren. Das gesunde und kräftige Tier wurde in die Klinik gebracht und operiert.

    Am 20. Dezember wurde in der südiranischen Stadt Tangestan ein Zicklein mit außen liegendem Herz geboren. Das gesunde und kräftige Tier wurde in die Klinik gebracht und operiert.

  • Der Iran hat offenbar wieder einen Affen in den Weltraum geschickt. Das Tier sei 120 Kilometer weit in den Weltraum geflogen und gesund zurückgekehrt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag, den 14. Dezember. Bereits im Januar hatten iranische Medien von einer ähnlichen Mission berichtet. Weltraumtechnische Errungenschaften des Iran dürfen von unabhängigen Experten nicht geprüft werden. Das islamische Regime will bis 2018 einen Menschen in den Weltraum befördern.

    Der Iran hat offenbar wieder einen Affen in den Weltraum geschickt. Das Tier sei 120 Kilometer weit in den Weltraum geflogen und gesund zurückgekehrt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag, den 14. Dezember. Bereits im Januar hatten iranische Medien von einer ähnlichen Mission berichtet. Weltraumtechnische Errungenschaften des Iran dürfen von unabhängigen Experten nicht geprüft werden. Das islamische Regime will bis 2018 einen Menschen in den Weltraum befördern.

  • Der iranische Präsident Hassan Rouhani beim Bergsteigen in der Nähe von Teheran. Rouhani hat seine Fotos in ungewöhnlichem Outfit auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.

    Der iranische Präsident Hassan Rouhani beim Bergsteigen in der Nähe von Teheran. Rouhani hat seine Fotos in ungewöhnlichem Outfit auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.

  • Ihm fehlen seit seiner Geburt zwei Beine und eine Hand. Dennoch ist er Leistungssportler. Mohammad Gomar hat am 2. Dezember einen beachtenswerten Rekord aufgestellt: in knapp vierzig Minuten bestieg er aus Anlass des „internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ die 1.866 Treppen des Milad-Turms in Teheran.

    Ihm fehlen seit seiner Geburt zwei Beine und eine Hand. Dennoch ist er Leistungssportler. Mohammad Gomar hat am 2. Dezember einen beachtenswerten Rekord aufgestellt: in knapp vierzig Minuten bestieg er aus Anlass des „internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ die 1.866 Treppen des Milad-Turms in Teheran.

  • Der Winter kann im Westen des Iran lang und kalt werden. Große Teile des Zagros-Gebirges haben bis in die Täler eine geschlossene Schneedecke. Zagros ist das größte Gebirge des Iran. Es erstreckt sich über etwa 1.500 Kilometer von der Provinz Kurdistan an der irakischen Grenze bis zur Straße von Hormuz im Süden des Landes. Sein höchster Berg mit 4.550 Metern ist „Zard-Kuh“.

    Der Winter kann im Westen des Iran lang und kalt werden. Große Teile des Zagros-Gebirges haben bis in die Täler eine geschlossene Schneedecke. Zagros ist das größte Gebirge des Iran. Es erstreckt sich über etwa 1.500 Kilometer von der Provinz Kurdistan an der irakischen Grenze bis zur Straße von Hormuz im Süden des Landes. Sein höchster Berg mit 4.550 Metern ist „Zard-Kuh“.

  • Dieses Foto kursiert seit Sonntag, den 24. November, in der persischsprachigen Internetgemeinde. Es zeigt den iranischen Außenminister M. Javad Sarif (li.) und seinen US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry beim Händeschütteln nach der "historischen Einigung" zwischen dem Iran und dem Westen zur Lösung des Atomkonflikts -. Foto: Fararu.com

    Dieses Foto kursiert seit Sonntag, den 24. November, in der persischsprachigen Internetgemeinde. Es zeigt den iranischen Außenminister M. Javad Sarif (li.) und seinen US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry beim Händeschütteln nach der "historischen Einigung" zwischen dem Iran und dem Westen zur Lösung des Atomkonflikts -. Foto: Fararu.com

  • Die Ayatollah Khonsaris Religionsschule ist eine der zahlreichen Ausbildungsstätten für Theologen in der heiligen Stadt Ghom. Die Gründer, die Familie des Ayatollah Khonsari, rühmen sie als eine der „modernsten“ Religionsschulen der Welt. Das Budget dafür habe ihnen der Verborgene Imam Mahdi zukommen lassen, sagte Kazem Khonsari der Zeitung Shargh. Nach schiitischer Auffassung des Islam werde Imam Mahdi in einer unbestimmten Zukunft erscheinen, um auf der Erde Gerechtigkeit walten zu lassen. Ausgestattet mit Fahrstuhl und Internetraum in über 8.000 qm. werden in der Khonsari Hochschule Mullahs ausgebildet, die später die Bevölkerung in allen politischen und sozialen Fragen „den rechten Weg“ weisen sollen. Zu den Hauptfächern gehören unter anderem Englisch und Arabisch.

    Die Ayatollah Khonsaris Religionsschule ist eine der zahlreichen Ausbildungsstätten für Theologen in der heiligen Stadt Ghom. Die Gründer, die Familie des Ayatollah Khonsari, rühmen sie als eine der „modernsten“ Religionsschulen der Welt. Das Budget dafür habe ihnen der Verborgene Imam Mahdi zukommen lassen, sagte Kazem Khonsari der Zeitung Shargh. Nach schiitischer Auffassung des Islam werde Imam Mahdi in einer unbestimmten Zukunft erscheinen, um auf der Erde Gerechtigkeit walten zu lassen. Ausgestattet mit Fahrstuhl und Internetraum in über 8.000 qm. werden in der Khonsari Hochschule Mullahs ausgebildet, die später die Bevölkerung in allen politischen und sozialen Fragen „den rechten Weg“ weisen sollen. Zu den Hauptfächern gehören unter anderem Englisch und Arabisch.

  • Fischer am Kaspischen Meer

  • Off-Road-Rennen gehört zu den Sportarten, die im Iran immer mehr junge Leute anziehen. Das letzte Rennen fand am 26. Oktober in der Umgebung von Arak, der Hauptstadt der Zentral-Provinz statt. An diesem Rennen nahmen 26 Fahrer teil.

    Off-Road-Rennen gehört zu den Sportarten, die im Iran immer mehr junge Leute anziehen. Das letzte Rennen fand am 26. Oktober in der Umgebung von Arak, der Hauptstadt der Zentral-Provinz statt. An diesem Rennen nahmen 26 Fahrer teil.

  • Die kleineren Straßen der iranischen Hauptstadt werden immer noch mit Besen gereinigt. Weil im Großraum Teheran tagsüber etwa 15 Millionen Menschen und schätzungsweise mehr als acht Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs sind, werden die Straßen in der Nacht gepflegt.

    Die kleineren Straßen der iranischen Hauptstadt werden immer noch mit Besen gereinigt. Weil im Großraum Teheran tagsüber etwa 15 Millionen Menschen und schätzungsweise mehr als acht Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs sind, werden die Straßen in der Nacht gepflegt.

  • Die iranische Volleyballmannschaft der Männer ist nach dem Sieg über das südkoreanische Team zum zweiten Mal in Folge Asienmeister geworden. Das Finale fand am Sonntag, den 6. Oktober, in der Hamdan-Halle in Dubai vor etwa 3.000 Zuschauern statt. Die Mannschaft aus China wurde dritte, das japanische Team mussten sich mit dem vierten Platz begnügen.

    Die iranische Volleyballmannschaft der Männer ist nach dem Sieg über das südkoreanische Team zum zweiten Mal in Folge Asienmeister geworden. Das Finale fand am Sonntag, den 6. Oktober, in der Hamdan-Halle in Dubai vor etwa 3.000 Zuschauern statt. Die Mannschaft aus China wurde dritte, das japanische Team mussten sich mit dem vierten Platz begnügen.

  • Der Iran und der Irak tauschen auch noch 25 Jahre nach der Beendigung ihres Krieges die Überreste der gefallenen Soldaten aus. Der vorläufig letzte Austausch fand in der letzten Septemberwoche statt. Die Armee des damaligen irakischen Diktators Saddam Hossein hat am 22. September 1980 den Iran überfallen. Der Krieg dauerte acht Jahre und kostete Hunderttausende Menschen das Leben. Die Zahl der vermissten Soldaten mit ungeklärtem Schicksal wird bislang auf mehrere Zehntausend geschätzt.

    Der Iran und der Irak tauschen auch noch 25 Jahre nach der Beendigung ihres Krieges die Überreste der gefallenen Soldaten aus. Der vorläufig letzte Austausch fand in der letzten Septemberwoche statt. Die Armee des damaligen irakischen Diktators Saddam Hossein hat am 22. September 1980 den Iran überfallen. Der Krieg dauerte acht Jahre und kostete Hunderttausende Menschen das Leben. Die Zahl der vermissten Soldaten mit ungeklärtem Schicksal wird bislang auf mehrere Zehntausend geschätzt.

  • Die iranische Mannschaft hat bei den 44. Weltmeisterschaften im Freistil-Ringen in Budapest den ersten Platz erobert. Sie konnte sich mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze gegen die russische (zweiter Platz) und die georgische Mannschaft (dritter Platz) behaupten. Iranische Ringer hatten zuletzt 2002 im Freistil-Ringen den Weltmeistertitel geholt.

    Die iranische Mannschaft hat bei den 44. Weltmeisterschaften im Freistil-Ringen in Budapest den ersten Platz erobert. Sie konnte sich mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze gegen die russische (zweiter Platz) und die georgische Mannschaft (dritter Platz) behaupten. Iranische Ringer hatten zuletzt 2002 im Freistil-Ringen den Weltmeistertitel geholt.

  • An dem ersten landesweiten Raftingwettkampf im Iran haben zehn Teams aus fünf Provinzen teilgenommen. Dabei haben die Teheraner Frauen den ersten Platz belegt. Bei den Wettkämpfen der Männer gewann das Team aus der Provinz Chaharmahal Bakhtiari. Der Iran wird an den Rafting-Weltmeisterschaften, die vom 18. Bis 24. November 2013 in Neuseeland stattfinden, teilnehmen.

    An dem ersten landesweiten Raftingwettkampf im Iran haben zehn Teams aus fünf Provinzen teilgenommen. Dabei haben die Teheraner Frauen den ersten Platz belegt. Bei den Wettkämpfen der Männer gewann das Team aus der Provinz Chaharmahal Bakhtiari. Der Iran wird an den Rafting-Weltmeisterschaften, die vom 18. Bis 24. November 2013 in Neuseeland stattfinden, teilnehmen.

  • Bodybuilding ist in der südiranischen Stadt Sirjan sehr beliebt. Von den etwa 200.000 Einwohnern der Stadt formen mehr als 1.000 vorwiegend junge Männer in 18 Bodybuilding-Studios ihre Körper um. Auf dem Foto bereiten sich Bodybuilder auf den Sommerwettbewerb 2013.

    Bodybuilding ist in der südiranischen Stadt Sirjan sehr beliebt. Von den etwa 200.000 Einwohnern der Stadt formen mehr als 1.000 vorwiegend junge Männer in 18 Bodybuilding-Studios ihre Körper um. Auf dem Foto bereiten sich Bodybuilder auf den Sommerwettbewerb 2013.

  • Einst war der asiatische Gepard von Zentralasien, über Vorderasien bis nach Indien verbreitet, heute findet man ihn nur noch im Iran. Aber auch dort sind diese Wildkatzen vom Aussterben bedroht. Nach langer Suche mit 12.000 Nachtsichtkameras wurden 70 Geparden, hauptsächlich in den nordöstlichen Gebieten des Iran registriert. Ein erwachsener iranischer Gepard wiegt maximal 55 Kilogramm und gehört mit bis zu 134 Zentimeter Länge zu den größeren Katzenarten. Der Gepard ist mit einer Geschwindigkeit von etwa 110 Kilometern in der Stunde das schnellste Lebewesen zu Land. Ihm fehlt allerdings die Fähigkeit zu Klettern, da er seine Krallen nicht einziehen kann. Seine Krallen berühren beim Laufen immer den Boden und werden dadurch abgewetzt. Foto: www.wildlife.ir

    Einst war der asiatische Gepard von Zentralasien, über Vorderasien bis nach Indien verbreitet, heute findet man ihn nur noch im Iran. Aber auch dort sind diese Wildkatzen vom Aussterben bedroht. Nach langer Suche mit 12.000 Nachtsichtkameras wurden 70 Geparden, hauptsächlich in den nordöstlichen Gebieten des Iran registriert. Ein erwachsener iranischer Gepard wiegt maximal 55 Kilogramm und gehört mit bis zu 134 Zentimeter Länge zu den größeren Katzenarten. Der Gepard ist mit einer Geschwindigkeit von etwa 110 Kilometern in der Stunde das schnellste Lebewesen zu Land. Ihm fehlt allerdings die Fähigkeit zu Klettern, da er seine Krallen nicht einziehen kann. Seine Krallen berühren beim Laufen immer den Boden und werden dadurch abgewetzt. Foto: www.wildlife.ir

  • Am 13. August erlebte die iranische Basketball-Nationalmannschaft einen herzlichen Empfang in Teheran. Zwei Tage zuvor hatte sie in einem spannenden Finale den Gastgeber Philippinen besiegt und sich neben dem Asien-Titel auch für die Basketball-WM 2014 in Spanien qualifiziert. Auf dem Foto ist einer der beliebtesten Spieler, Samad Nik-khah Bahrami, zu sehen.

    Am 13. August erlebte die iranische Basketball-Nationalmannschaft einen herzlichen Empfang in Teheran. Zwei Tage zuvor hatte sie in einem spannenden Finale den Gastgeber Philippinen besiegt und sich neben dem Asien-Titel auch für die Basketball-WM 2014 in Spanien qualifiziert. Auf dem Foto ist einer der beliebtesten Spieler, Samad Nik-khah Bahrami, zu sehen.

  • Der Fluss Zayandeh-Rud, der durch die iranische Stadt Isfahan fließt, ist diesen Sommer erneut ausgetrocknet. Dies geschieht nun zum sechsten Mal in Folge. Nach Angaben der Behörden ist der Wasserspiegel in der gesamten Region um Isfahan aufgrund von sinkender Niederschlagsmenge stark zurückgegangen. Zayandeh-Rud war einst der wasserreichste Fluss im Zentraliran und einer der wenigen, der ganzjährig Wasser führten. Auf dem Foto ist auch die Brücke „Sio-seh-pol“ zu sehen. Sie ist eine der drei wichtigen Brücken über den Zayandeh Rud. Das 290,4 Meter lange und 13,5 Meter historische Bauwerk wurde in der Safawiden-Zeit um 1630 erbaut.

    Der Fluss Zayandeh-Rud, der durch die iranische Stadt Isfahan fließt, ist diesen Sommer erneut ausgetrocknet. Dies geschieht nun zum sechsten Mal in Folge. Nach Angaben der Behörden ist der Wasserspiegel in der gesamten Region um Isfahan aufgrund von sinkender Niederschlagsmenge stark zurückgegangen. Zayandeh-Rud war einst der wasserreichste Fluss im Zentraliran und einer der wenigen, der ganzjährig Wasser führten. Auf dem Foto ist auch die Brücke „Sio-seh-pol“ zu sehen. Sie ist eine der drei wichtigen Brücken über den Zayandeh Rud. Das 290,4 Meter lange und 13,5 Meter historische Bauwerk wurde in der Safawiden-Zeit um 1630 erbaut.

  • Laut Angaben der Stiftung „Astan Ghods Razavi“ (AGR) nehmen täglich bis zu 12.000 Menschen am allabendlichen Fastenbrechen im Hof des Schreines vom Imam Reza teil. Imam Reza ist einer der wichtigsten Heiligen der Schiiten. Diese traditionelle mildtätige Verköstigung wird durch die finanzkräftige AGR bereitgestellt, die den Schrein verwaltet. Für die Vorbereitungen der täglichen Zusammenkunft sind nach Angaben der AGR ca. 3000 Freiwillige im Einsatz. Etwa 500 KöchInnen und Küchenhilfen richten in der gigantischen Küche des Schreins täglich 2.400 kg Reis und mehr als 900 kg Fleisch an. Während des Fastenmonats Ramadan ist es den gläubigen Muslimen in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht gestattet zu essen oder zu trinken. Ältere Menschen, Kranke oder schwangere Frauen sind von dieser religiösen Pflicht befreit. Der Fastenmonat Ramadan hat am 9. Juli begonnen und endet mit einem großen Fest am 8. August.

    Laut Angaben der Stiftung „Astan Ghods Razavi“ (AGR) nehmen täglich bis zu 12.000 Menschen am allabendlichen Fastenbrechen im Hof des Schreines vom Imam Reza teil. Imam Reza ist einer der wichtigsten Heiligen der Schiiten. Diese traditionelle mildtätige Verköstigung wird durch die finanzkräftige AGR bereitgestellt, die den Schrein verwaltet. Für die Vorbereitungen der täglichen Zusammenkunft sind nach Angaben der AGR ca. 3000 Freiwillige im Einsatz. Etwa 500 KöchInnen und Küchenhilfen richten in der gigantischen Küche des Schreins täglich 2.400 kg Reis und mehr als 900 kg Fleisch an. Während des Fastenmonats Ramadan ist es den gläubigen Muslimen in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht gestattet zu essen oder zu trinken. Ältere Menschen, Kranke oder schwangere Frauen sind von dieser religiösen Pflicht befreit. Der Fastenmonat Ramadan hat am 9. Juli begonnen und endet mit einem großen Fest am 8. August.

  • Historische Gebäude in der Stadt Yazd fallen dem Erweiterungsplan des Schreines vom Heiligen "Imamzadeh Jafar" zum Opfer

    Historische Gebäude in der Stadt Yazd fallen dem Erweiterungsplan des Schreines vom Heiligen "Imamzadeh Jafar" zum Opfer

  • Iranische Frauen haben bei den Asienmeisterschaften im Hallenfußball den zweiten Platz belegt. Den ersten Platz errangen die Japanerinnen.

    Iranische Frauen haben bei den Asienmeisterschaften im Hallenfußball den zweiten Platz belegt. Den ersten Platz errangen die Japanerinnen.

  • Parkour ist in Teheran eine beliebte Sportart, für Frauen und Männer.

    Parkour ist in Teheran eine beliebte Sportart, für Frauen und Männer.

  • Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

    Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

  • Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

    Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

  • Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

    Der Iran hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Teheranerinnen und Teheraner feiern auf den Straßen, ohne von den Moralapostel angegriffen zu werden.

  • Jubel in der Hauptstadt Teheran nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

    Jubel in der Hauptstadt Teheran nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

  • ubel in der Stadt Kerman, im Zentraliran, nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

    ubel in der Stadt Kerman, im Zentraliran, nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

  • Jubel in der ostiranischen Stadt Gorgan nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

    Jubel in der ostiranischen Stadt Gorgan nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am 15. Juni 2013

  • Ein Wahllokal in der Stadt Kermanschah.

  • "Vater und Tochter" vor einem Wahllokal in Teheran.

  • Anhängerinnen des moderaten Kandidaten Hassan Rouhani.

    Anhängerinnen des moderaten Kandidaten Hassan Rouhani.

  • In einem Teheraner Wahllokal.

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