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Zu niedrige Steuereinnahmen

Laut Angaben des iranischen Wirtschaftsministerium sind etwa 43 Prozent der iranischen Betriebe von Steuern befreit. Das berichten iranische Nachrichtenagenturen. Zudem zahlen jährlich etwa 20 Prozent der iranischen Firmen keine Steuern. Ursache sei das marode Steuersystem des Landes, sagt der Leiter der iranischen Organisation für Steuerangelegenheiten, Ali Asghari. „Das iranische Steuersystem ist dreißig Jahre alt und bräuchte dringend Reformen“, so Asghari.

Die Regierung von Präsident Hassan Rouhani hatte für das Jahr 2014 mit staatlichen Einnahmen in Höhe von 194.000 Milliarden Tuman, umgerechnet 51 Milliarden Euro, gerechnet. Davon sollten rund 17 Milliarden Euro aus Steuereinnahmen kommen. Beobachter sagen jedoch, dass nur 45 Prozent davon in die Staatskasse gelangt sei.

Dabei ist die Regierung mehr als je zuvor von Steuereinnahmen abhängig. Zuletzt forderte der iranische Ölminister Bijan Zanganhe, die Regierung müsse die Steuern erhöhen, um den durch die niedrigen Ölpreise entstandenen Verlust zu ersetzen.

(fh)