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Vierzig Hinrichtungen drohen

Rund 40 iranischen Sunniten vorwiegend aus den kurdischen Gebieten des Landes drohe die Hinrichtung. Das schreiben im Exil lebende iranische Aktivisten aus dem liberalen Lager „Melli Mazhabi“ in einem offenen Brief, den BBC Persian am Freitag veröffentlichte. Die Verfasser fordern die iranische Justiz auf, die Hinrichtungen zu stoppen und die Fälle in einem fairen Prozess erneut prüfen zu lassen. Dem Schreiben nach handelt es sich um sunnitische Kurden, die im Jahr 2009 verhaftet wurden. Ihre Todesurteile müssen noch vom obersten Gerichtshof des Iran genehmigt werden. Den meisten der Inhaftierten werden Aktivitäten in salafistischen Gruppen und die Beteiligung am dem Terroranschlag auf den ebenfalls sunnitischen Geistlichen Mamusta Barahan Aali vorgeworfen. Der Freitagsprediger der iranischen Stadt Sanadaj wurde 2009 in seinem Haus erschossen. In Zusammenhang mit dieser Tat wurden bereits vor zwei Jahren sechs Kurden hingerichtet. Laut den Verfassern des offenen Briefes wurden aber sowohl die bereits Hingerichteten wie auch die noch Inhaftierten schon vor dem Attentat verhaftet.

fh