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USA warnen vor Deals mit iranischen Airlines

Das US-Finanzministerium hat ausländische Unternehmen davor gewarnt, mit iranischen Fluggesellschaften Geschäfte zu machen. Viele iranische Airlines würden die „Gewalt in der Region durch Waffentransporte und Unterstützung von extremistischen Kämpfern fördern“, heißt es in der Erklärung. Demnach könnten Unternehmen, die Dienstleistungen wie Finanzierung, Reservierung und Ticketing sowie die Beschaffung von Flugzeugteilen für iranische Fluggesellschaften erbringen, von den USA mit Wirtschaftssanktionen bestraft werden, so das Ministerium.

In Januar 2019 hatte die Bundesregierung bereits die iranische Mahan Air mit Sanktionen belegt. Die Fluggesellschaft musste ihre Flüge nach Düsseldorf und München einstellen. Die Airline habe Ausrüstung und Personen in Kriegsgebiete im Nahen Osten, vor allem nach Syrien, transportiert, hieß es in der Begründung des Auswärtigen Amtes. Dies sei im Auftrag der iranischen Revolutionsgarde durchgeführt worden, die „in staatsterroristische Akte verstrickt“ sei.

Die US-Regierung befürwortete die Sanktion. Mahan Air steht bereits seit 2011 auf der US-Sanktionsliste. Seit 2013 gelten auch persönliche Sanktionen gegen den Geschäftsführer der Airline. Mahan Air hat stets alle Vorwürfe zurückgewiesen.

(fh)