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Tierschützer*innen festgenommen

Am Montag sind in Teheran mehrere Tierschützer*innen festgenommen worden. Sie hatten vor dem Gebäude der Stadtverwaltung gegen das brutale Einschläfern von Straßenhunden protestiert und Gesetze zum Schutz von Tieren gefordert. Filmaufnahmen im Internet zeigen das gewaltsame Vorgehen der Polizei bei den Festnahmen.

In den vergangenen Tagen waren in den sozialen Netzwerken Videos grausamer Tötungen von Straßenhunden veröffentlicht worden. Die Bilder zeigen, wie ein Auftragnehmer der Teheraner Stadtverwaltung die Hunde mit Säureinjektionen qualvoll tötet. Die Tiere jaulen minutenlang und sterben am Ende einen schmerzhaften Tod.

Ähnliche Bilder waren bereits vor einigen Jahren veröffentlicht worden. Laut der Teheraner Stadtverwaltung sind die aktuell veröffentlichten Bilder bereits zwei Jahre alt. Die Zusammenarbeit mit dem dort gezeigten Unternehmen sei beendet und ein zuständiger Mitarbeiter der Stadtverwaltung entlassen worden.

Ein Pressesprecher der Teheraner Stadtverwaltung erklärte nach der Festnahme der Protestierenden, die Stadtverwaltung lehne jegliche Art der Gewalt gegen Tierschützer*innen ab und werde sich für die Freilassung der Festgenommenen einsetzen. (ia)