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Tankerunglück: Ursache unklar

Die iranische Regierung hat den Montag zum Trauertag erklärt, um der Besatzung des gesunkenen iranischen Öltankers Sanchi zu gedenken.

Am Sonntag hat der Leiter der iranischen Meeresbehörde, Mahmoud Rastad, den Tod aller 32 Besatzungsmitglieder des Öltankers, darunter zwei aus Bangladesch, bestätigt. Demnach sollen die Seeleute gleich nach der Kollision mit dem chinesischen Getreidefrachter durch Austritt von Giftgasen gestorben sein. Bis Sonntag hieß es, drei Leichen seien bei Rettungsarbeiten geborgen worden, von den anderen 29 Besatzungsmitgliedern fehle jede Spur. Die 21 Seeleute auf dem chinesischen Frachter CF Crystal konnten alle gerettet werden.

In der Nacht auf den 7. Januar war der Tanker, der der führenden iranischen Reederei National Iranian Tanker Co. gehört und unter panamaischer Flagge fuhr, 300 Kilometer östlich von der Hafenstadt Shanghai vor der ostchinesischen Küste mit einem chinesischen Frachter kollidiert. Der Tanker hatte fast eine Million Barrel Rohöl an Bord und war auf dem Weg nach Südkorea. Bei der Kollision geriet das Schiff in Brand.  Mehr als ein Dutzend Schiffe waren an den Rettungsarbeiten beteiligt und versuchten, das Feuer mit Schaum zu löschen.

Wie es zu dem Unglück kam, ist nach wie vor nicht geklärt. Die Schiffsdaten werden laut chinesischen Medien  derzeit von den Behörden ausgewertet.

(fh)