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Schlechte Zahngesundheit bei IranerInnnen

89 Prozent aller Grundschulkinder im Iran leiden offiziellen Angaben zufolge an Karies. Das sind etwa 7,8 Millionen aller Grundschulkinder zwischen 6 und 11 Jahren. Nun will das Gesundheitsministerium in 20.000 Schulen in den Städten und 40.000 Schulen in den Dörfern mit Aufklärungs-, Präventions- und Behandlungsmaßnahmen dagegen vorgehen. Dabei setzten die Verantwortlichen auf die Behandlung mit Fluorid, das von vielen Wissenschaftlern als in großen Mengen kritisch für die Gesundheit von Knochen und Zähnen betrachtet wird.

Nicht nur Kinder sind im Iran von Zahnproblemen betroffen, sondern auch Erwachsene. Neben mangelnder Pflege werden die hohen Kosten für medizinische Behandlungen als Hauptursachen genannt. Laut einer Studie hat jede Person zwischen 35 und 40 Jahren im Iran etwa 12 behandlungsbedürftige Zähne. In den Industrieländern sind es nur vier.

(fh)