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Rouhani greift Gegner scharf an

Unter dem Vorwand, die Weltmächte zu bekämpfen, wurden Staatsgelder veruntreut und die Bevölkerung ausgeraubt.“ Mit diesen Worten hat der iranische Präsident Hassan Rouhani iranischen Nachrichtenagenturen zufolge das ultrakonservative Lager im Iran scharf angegriffen.

Rouhani betonte, es dürfe nicht zugelassen werden, dass die Fortsetzung des seit Sommer 2013 eingeschlagenen politischen Kurses „durch Parolen“ verhindert werde. In den vergangenen Wochen hatten iranische Hardliner mehrere Veranstaltungen organisiert, bei denen vor allem Rouhanis Außenpolitik kritisiert und die Fortschritte bei den Atomverhandlungen mit dem Westen als „besorgniserregend“ bezeichnet wurden. Unterdessen kam der iranische Außenminister Javad Zarif am Dienstag in Wien an, wo ab heute die Gruppe 5 + 1, bestehend aus den fünf UN-Vetomächten und Deutschland, die Atomgespräche mit dem Iran fortsetzen wird.

fh