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Rouhani erfreut über Aufhebung der Sanktionen

Bei der Atomeinigung gebe es nur Gewinner. Damit brachte Irans Präsident Hassan Rouhani am Sonntag seine Freude über die Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen sein Land zum Ausdruck. Jeder freue sich über das Abkommen, „bis auf die Zionisten, die Kriegstreiber, die Radikalen in den Vereinigten Staaten und Menschen, die die Muslime auseinanderdividieren wollen”, fügte der Präsident Nachrichtenagenturen zufolge hinzu. In seiner Ansprache im iranischen Parlament bezeichnete Rouhani die Einigung als eine „historische Errungenschaft“: „Das Atomabkommen ist eine der goldenen Seiten im Geschichtsbuch des Landes. Wir haben durch Verhandlungen erreicht, dass die Mächtigen unsere atomaren Rechte anerkennen.”

Auch US-Präsident Barack Obama hat die Umsetzung des Atomabkommens durch den Iran und den gegenseitigen Austausch von Gefangenen gewürdigt. “Das Atomabkommen ist in Kraft getreten, US-Familien sind wiedervereint: Wir haben historische Fortschritte erreicht“, sagte er in einer Fernsehansprache aus dem Weißen Haus. Teil der Vereinbarung war die Freilassung mehrerer im Iran inhaftierter US-Bürger – drei von ihnen, darunter der Washington-Post-Reporter Jason Rezaian werden demnächst in der Schweiz erwartet. Die USA begnadigten im Gegenzug sieben Iraner, die wegen Verstößen gegen die Sanktionen verurteilt oder angeklagt waren.

Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hatte am Samstag bestätigt, dass der Iran sein Atomprogramm massiv zurückgefahren habe. Damit endeten die 13 Verhandlungsjahre über das iranische Atomprogramm endgültig, der Weg zur Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen Teheran war frei.

(fh)