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Revolutionsgarde soll Drogenschmuggel bekämpfen

Die Bodentruppen der iranischen Revolutionsgarde sollen künftig die iranischen Sicherheitskräfte bei der Bekämpfung des Drogenschmuggels verstärken. Das teilte der Leiter der iranischen Organisation zur Bekämpfung von Drogenschmuggel, Abdolreza Rahmani Fazli, laut der Tageszeitung Shargh am Mittwoch mit. Demnach wurden im Iran in den vergangenen elf Monaten rund 500 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Da es sich vor allem um aus Afghanistan geschmuggeltes Opium handele, so Rahmani Fazli, soll die Revolutionsgarde vorwiegend in den östlichen Grenzgebieten des Iran zum Einsatz kommen. Derzeit würden 80 Prozent des weltweiten Opiumschmuggels im Iran aufgedeckt, heißt es in dem Shargh-Bericht. Die Revolutionsgarde, auf Persisch „Pasdaran“, hat sich von einer paramilitärischen Organisation mittlerweile zu einer großen wirtschaftlichen Macht im Iran entwickelt.    

fh