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Pompeo ehrt König Kurosh

Der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat Kurosh II., den sechsten König der Achämeniden-Dynastie mit dem lateinischen Namen Cyrus, per Twitter geehrt. „Heute, 539 v. Chr., traf Cyrus der Große in Babylon ein und befreite das jüdische Volk aus der Gefangenschaft. Seine Achtung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit inspirierte Amerikas Gründungsväter. Die USA stehen dem iranischen Volk bei, das vom Regime daran gehindert wird, sein Erbe zu feiern“, schrieb Pompeo am Dienstag.

Seit einigen Jahren versuchen Iraner*innen, sich am 29. Oktober am Grabmal des Königs zu versammeln, der von 559 bis 529 vor Christi Geburt im Iran herrschte. 2016 hatten sich tausende Iraner*innen über soziale Netzwerke dort verabredet. Dabei fielen auch Parolen für den gestürzten Monarchen Schah Reza Pahlavi und es kam zu Festnahmen. Seitdem verhindern an diesem Tag, auch in diesem Jahr, Sicherheitskräfte den Zugang zu der historischen Stadt Pasargad etwa 130 Kilometer nordöstlich von Shiraz und dem dortigen Grabmal des Königs.

Kurosh II. ist für seine Expansionspolitik bekannt und wird von den meisten Iraner*innen vor allem für die Errichtung des persischen Reiches verehrt. Seit der islamischen Revolution im Iran vor 40 Jahren werden Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit der vorislamischen Zeit stehen, streng unterdrückt.

(fh)