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Iran verurteilt Terroranschlag in London

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ghasem Bahrami, hat gestern die „blutige Terrorattacke“ in London am Mittwoch verurteilt und sein Mitleid gegenüber den Hinterbliebenen ausgesprochen. Bahrami erklärte, die Bemühungen des Iran, auf internationaler Ebene eine intensivere Kooperation gegen den Terrorismus aufzubauen, seien gescheitert. Die westlichen Länder versuchten stattdessen, ihre „politische Doppelmoral“ im Kampf gegen den Terror durchzusetzen, so Bahrami.

Bei dem Terroranschlag am Mittwoch in London tötete der Angreifer mindestens drei Menschen. 40 weitere wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Täter wurde erschossen, nachdem er einen Polizisten niedergestochen hatte.

Am Donnerstag hieß es von Scotland Yard, dass es sich bei dem Attentäter um den 52-jährigen Briten Khalid Masood, geboren in Kent, handele. Er soll bereits polizeibekannt sein, allerdings nicht wegen Terror-Delikten. „Seine erste Verurteilung war 1983 wegen Sachbeschädigung, die letzte 2013 wegen unerlaubten Besitzes eines Messers“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Gestern bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu dem Anschlag. Ein „Soldat“ des IS habe die Operation ausgeführt, meldete die IS-Propagandaagentur Amak.

(fh)