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Mutmaßliche Spione verhaftet

In der ostiranischen Stadt Täbriz sind sechs Personen unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet worden. Das teilte der Oberstaatsanwalt der Provinz Ost-Aserbeidschan, Hekmatali Mozafari, am Donnerstag mit. Den Männern wird Spionage und „Aktivitäten mit einer separatistischen Gruppe“ vorgeworfen. Die Inhaftierten sollen geheime wirtschaftliche und militärische Informationen an „Feinde des Staats“ übermittelt haben. Wie und an wen die Informationen übermittelt wurden, wurde nicht bekannt. In den iranischen Provinzen West- und Ost-Aserbaidschan werden Gruppen, die für Rechte und Unabhängigkeit der Azeris kämpfen, von der iranischen Regierung als Separatisten bekämpft.

Auch sollen in den vergangenen Tagen Personen verhaftet worden sein, die versucht hätten, über die südiranische Provinz Khouzestan und das östliche Sistan-Belutschestan in Landesinnere zu kommen, um dort „terroristische Anschläge zu verüben“,  berichteten Nachrichtenagenturen am Donnerstag.

Am Montag hatte der iranische Informationsminister Mahmud Alavi mitgeteilt, Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hätten 50 Terroranschläge im Iran geplant. Ziel der Terroristen sollen dicht besiedelte Zentren gewesen sein, unter anderem auch die Hauptstadt Teheran, sagte Alavi der Nachrichtenagentur ISNA. Demnach waren die Anschläge während des islamischen Fastenmonats Ramadan geplant. „Zehn Terroristen“ seien verhaftet und über 100 Kilogramm Sprengstoff beschlagnahmt worden, so Alavi.

(fh)