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Revolutionsgarde warnt vor Feinden

In einer Erklärung zum 39-jährigen Bestehen der Islamischen Republik warnte die iranische Revolutionsgarde am Sonntag vor „Angriffen durch Feinde“, die das „glänzende Zeugnis“ des Landes bedrohten. Das „Versagen der Staates bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise“ sei „ein Zeichen dafür“, heißt es in der Stellungnahme. Überdies versuchten die Feinde, „die junge Generation vom Staat abzuspalten“ und iranische Einflussnahme im vorderasiatischen Raum zu verhindern. Die Garde versprach, das in diesem Jahr vom religiösen Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, ausgerufene Jahresmotto zu unterstützen, nationale Hersteller und Produkte zu fördern.

Am 1. April 1979 hatten rund 98 Prozent der IranerInnen in einem landesweiten Referendum für die Errichtung einer islamischen Republik gestimmt. Die Revolutionsgarde, auf persisch „Pasdaran“, sieht sich als Wächterin der islamischen Revolution von 1979. Seither hat sie sich von einer paramilitärischen Organisation zu einer großen wirtschaftlichen Macht im Iran entwickelt und versucht auch, auf die Politik Einfluss zu nehmen.

(fh)