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JuristInnen fordern die Beseitigung von Landminen

Sieben iranische RechtsanwältInnen haben den iranischen Präsidenten Hassan Rouhani in einem offenen Brief aufgefordert, sich „ernsthafter“ für die Beseitigung von Landminen einzusetzen. Der Brief wurde am 4. April, dem internationalen Tag der Minenaufklärung, veröffentlicht. Zudem fordern die VerfasserInnen, dass mehr über die Gefahren existierender Landminen aufgeklärt wird.

Laut dem Schreiben gibt es im Iran derzeit etwa 16 Millionen Landminen, vorwiegend in den Grenzregionen zum Irak und zu Pakistan und Afghanistan. Allein in den iranischen Kurdengebieten sind 3.000 Orte als minenverseucht eingestuft. MenschenrechtsaktivistInnen fordern seit langem ihre Säuberung.

Die meisten Minen wurden während des ersten Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak 1980 bis 1988 verlegt. Aber auch nach dem Krieg wurden Minen verlegt mit der Begründung, den Drogenschmuggel in der Region bekämpfen zu wollen.

(fh)