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Virtuelle-Kampagne für Kunstfreiheit

KünstlerInnen aus der iranischen Filmszene protestieren mit einer Kampagne unter dem Titel „Kunst kann man nicht verbieten“ in den sozialen Netzwerken gegen Zensur. Die Kampagnenseiten können auf dem Messengerdienst Telegram unter @barayeiranbot aufgerufen werden. Dort werden Name und Foto in eine vorgefertigte Maske eingesetzt. Unter dem Foto steht dann der: „Ich – Vor- und Nachname – will, dass kein Film verboten wird.“ In den vergangenen Tagen haben bereits Tausende IranerInnen weltweit an der Kampagne teilgenommen.

Im Iran müssen FilmproduzentInnen nicht nur eine Drehgenehmigung, sondern auch eine Vorführerlaubnis für ihre Filme beantragen. Es kommt auch vor, dass ein Film trotz notwendiger Genehmigungen verboten wird, zuletzt etwa die zwei Filme „Oxidan“ und „Madar-e Ghalb Atomi“, gegen die 19 Abgeordnete in einem Schreiben an das Kulturministerium protestiert hatten. Offizieller Grund für die Aufführungsverbote: Iranische Filme sollten islamische Werte vermitteln.

(fh)