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Iran fällt bei Gleichberechtigung durch

In einem internationalen Ranking zur Gleichberechtigung von Frauen landete der Iran auf Platz 184. Noch schlechter schnitten nur der Sudan, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ab.

Die Weltbank untersucht seit zehn Jahren in fast allen Staaten der Welt die Rechtslage zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Dabei wird etwa analysiert, ob Frauen Verträge unterzeichnen, Bankkonten eröffnen und frei reisen dürfen, ob sie in Beruf und Ehe diskriminiert werden und ob bei der Rente die Erziehung der Kinder berücksichtigt wird.

In der Kategorie Mobilitätsfreiheit für Frauen bekam der Iran null Punkte. Dabei geht es um die freie Wahl des Wohnorts und des Arbeitsplatzes, das Recht auf einen Reisepass und Reisen. Auch bei der Frage nach Ehe- und Familienrechten konnte die islamische Republik nicht punkten. Die Studie zeigt auch, dass iranische Frauen extremer Gender-Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt ausgesetzt sind. Bei der Frage der Existenzgründungen von Frauen dagegen bekam der Iran 75 Punkte.

Insgesamt hat die Weltbank für die Studie die Gesetze von 187 Ländern in 35 Kategorien unter die Lupe genommen.

(fh)