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Dänemark wird im Iran Arzneimittel produzieren

Dänemarks größtes Pharmaunternehmen will in etwa zwei Monaten mit der Herstellung von Medikamenten im Iran beginnen. Dies berichtete das iranische Nachrichtenportal Jamaran unter Berufung auf den dänischen Botschafter im Iran, Danny Annan, am Dienstag.

Das Unternehmen werde in Karaj westlich von Teheran injizierbares Insulin produzieren. Das Diabetiker-Medikament soll erst im Iran und später in den Nachbarländern und der Region vertrieben werden. Man wolle die Beziehungen zur Islamischen Republik trotz der US-Sanktionen ausbauen, erklärte der dänische Botschafter.

Arzneimittel sind von den US-Sanktionen zwar ausgenommen. Die Embargos haben jedoch den Zahlungsverkehr mit dem Iran lahmgelegt. Deshalb kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Versorgungsengpässen und extremer Verteuerung bestimmter Medikamente.

Das neue humanitäre Handelsabkommen (SHTA) soll künftig den Zahlungsverkehr ermöglichen, in dem es in der Schweiz ansässigen Firmen die Bezahlung ihrer Exporte in den Iran sicherstellt, damit Agrarrohstoffe, Nahrungsmittel, Medikamente und medizinische Geräte dorthin ausgeführt werden können.

Am Sonntag ist die erste über das Handelsabkommen abgewickelte Lieferung in Teheran eingetroffen.

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