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Boeing kippt Geschäft mit Iran

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat am Mittwoch mitgeteilt, dass seine Lizenz für den Handel mit dem Iran annulliert wurde. „Wir haben bislang keine Flugzeuge an den Iran geliefert und werden sie auch nicht liefern“, hieß es von dem Unternehmen.

Damit platzt ein 2016 mit dem Iran geschlossener Milliardenvertrag über den Kauf von 80 Boeing-Maschinen.

Dabei ist die zivile Flugzeugflotte des Iran völlig überaltert, seit nach der islamischen Revolution 1979 das Land von den USA auch mit die Luftfahrt betreffenden Sanktionen belegt worden war. Erst mit dem 2015 abgeschlossenen Atomabkommen wurden die Embargos gelockert.

Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein überarbeitetes Abwehrgesetz gegen die US-Sanktionen beschlossen, um damit das Atomabkommen mit Iran zu retten. Demnach können europäische Unternehmen für infolge der Sanktionen entstehende Kosten und Verluste entschädigt werden. Damit solle vor allem dafür gesorgt werden, kleinen und mittleren Unternehmen eine sichere Geschäftsgrundlage zu bieten.

(fh)