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Außenminister zu Holocaust-Äußerungen befragt

Irans Außenminister Javad Zarif musste am Dienstag auf Wunsch von ultra-konservativen Abgeordneten vor dem iranischen Parlament seine Äußerungen zum Holocaust erklären. Zarif hatte im September 2013 in einem Fernsehinterview mit dem amerikanischen Sender ABC gesagt, der Holocaust sei „kein Mythos“, niemand wolle ihn leugnen, und damit sowohl dem iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei wie dem früheren iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad widersprochen, die beide mehrmals den Holocaust als „Mythos“ bezeichnet hatten. Vor den Parlamentariern erklärte Zarif laut der Nachrichtenagentur MEHR, er habe lediglich versucht, Israels „giftige Propaganda“ gegen den Iran zu stoppen, die den Iran „als Bedrohung für die Welt und die Region“ darstelle.

fh