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74 Tierarten vom Aussterben bedroht

Offiziellen Angaben zufolge sind im Iran 74 Tierarten vom Aussterben bedroht. Das meldete die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag anlässlich des internationalen Tags des Artenschutzes. Der 3. März geht auf das Washingtoner Artenschutzabkommen „Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora“ (CITES) von 1973 zurück.

Auf der roten Liste des Iran stehen 21 Säugetierarten, 25 Vögel, 16 Reptilien, vier Amphibien- und zehn Fischarten. Darunter befinden sich der Blauwal, der iranische Dammhirsch, der asiatische Esel, die kaspische Robbe, aber auch der asiatische Gepard. Dessen Lebensraum hat sich in den vergangenen Jahren auf die iranische Wüste reduziert. Es gibt nur noch etwa 40 bis 70 der Geparden.

Tierschützer nennen als Gründe für die dramatische Aussterberate der Wildtiere unter anderem die Verwüstung von Tierschutzgebieten, das Abholzen von Kastanienwäldern, illegale Jagd und Schmuggel einiger Arten ins Ausland. Außerdem gebe es zu wenig Wachpersonal in Naturschutzgebieten. Gegenwärtig kontrollieren landesweit 2.700 Wächter die Wälder und Naturschutzgebiete. Gebraucht würden aber rund 10.000.

(fh)